Themen: Megaprojekt in Hochstraße / KUZ & der Kaugummi / Knalleffekt in der Sebastian-Kneipp-Gasse / Chaos um Ambros Rieder Gasse / Bausünde Ketzergasse / neuer Marktplatz - teures Chaos / Baummord - der Hofer wars's / Bürgerspitalsgarten weg - Trinkwasser bedroht / Bausünde Beatrixgasse / Hotspot Hochstraße / alter Perchtoldsdorfer Bahnhof - Betreutes Wohnen / Sonnbergviertel in Gefahr / Tigerwurth ist furt / Hyrtlhaus - teure Heilung / Wienergasse wird Manhattan / Schul-Campus-Schmäh / Carport-Trick / Bahnbrücke - Kosten entgleisen / Amtshaus - doppelt und nichts / Wasserenthärtung
UNSER ORT:
Fakten, Skandale & Initiativen der Bürgerliste
Eine Zusammenfassung im Sinne von "Best of Grauslich"!
🏗️ Knalleffekt in der Sebastian-Kneipp-Gasse
Ein folgenschwerer Fehler im Flächenwidmungs- und Bebauungsplan und unser Tätigwerden zwingen die Gemeinde zum Handeln.
🛑 Stellungnahme zur 12. Änderung des Raumordnungsprogrammes
Ein teurer Kniefall vor der Baulobby auf Kosten unseres Ortsbildes.
Update September 2025: Die geplante Änderung ist ein massiver Rückschritt. Das unter Vizebürgermeister Tony Platt (NEOS) und dem Planer erstellte Konzept ignoriert das teure Ortsentwicklungskonzept von 2020 völlig.
Die Kritikpunkte im Detail:
Die Forderung der Bürgerliste: Sofortige Umsetzung der gültigen Bausperre (GFZ 1,3) im Bauland-Kerngebiet oder Erlass einer neuen Bausperre (max. 40% Bebauungsdichte) zur Überbrückung bis 2028. Keine Profite für Spekulanten auf Kosten der Allgemeinheit!
🌳 Baummord und Bauwahn: Das neue Perchtoldsdorf?
Sonnbergstraße 97: Vom Umweltleitbild zum Betonklotz.
Wo einst Freiflächen und Gärten waren, entstehen nun acht Luxuswohnungen (92 bis 212 m²). Beschlossen von ÖVP, Grünen (!) und NEOS.
Faktencheck: Was die Politik sagt vs. Was wirklich passiert (Updates Mai/Juni 2025)
🚶 Weg mit dem Weg!
November 2024: Die Bürgerliste fordert die Streichung des obsoleten, ehemals als Straße geplanten Weges zwischen Hochstraße und Donauwörtherstraße aus dem Bebauungsplan. Die Umsetzung würde alte Baumriesen vernichten und die Gemeinde viel Geld kosten (Beleuchtung, Winterdienst).
🐓 Kräht der Hahn am Mist ... Gockel vs. Rechtsanwalt
Eine Posse aus der Hochstraße 141/143 (Updates Okt 2024 – März 2025)
Ein Anwalt kaufte günstig eine Liegenschaft, baute massiv zu (abweichend vom Einreichplan) und vermietete laut uns vorliegenden Unterlagen ohne Benützungsbewilligung. Aufgrund des schwebenden Zustandes wurden Kanalgebühren nicht vorgeschrieben - eine schöne Ersparnis; dafür klagte die Kanzlei die Nachbarsfamilie, weil deren Hahn „Kiki“ zu laut krähte.
💸 Erneute Geldverschwendung (Oktober 2024)
Die Gemeinde steuert 2024 auf ein Minus von mind. 2,7 Millionen Euro zu, doch die Ausgabenpolitik bleibt desaströs:
🛑 ÖVP, Grüne und Neos stimmen GEGEN Versiegelungsstopp
März 2024: Die PBL beantragte eine Bausperre gegen "unterirdische Bodenversiegelung". Seit 2021 dürfen Tiefgaragen unter Schutz-Grünflächen gebaut werden (mit nur 30cm Erdüberdeckung). ÖVP, Grüne und NEOS lehnten den Stopp ab und veranstalten lieber eine teure, wirkungslose "Enquete" im Juni.
📜 2.556 Stellungnahmen gegen die Zerstörung unseres Ortes
Dezember 2023: Die PBL übergab massive Protestnoten der Bürger gegen die Pläne der Schwarz-Grünen Mehrheit:
Ein bekannter Liedermacher stellte schon vor Jahrzehnten den Zusammenhang zwischen grauer Mauer und grauem Herz her. Wer ein Haus baut, versiegelt nicht nur den Boden, sondern betoniert die Zukunft unserer Kinder zu!
🪑 Bankerl statt Betonklotz ("Am Rain 4")
September 2023 – März 2025: Der Ausverkauf des Perchtoldsdorfer Gemeindeeigentums geht weiter. Das ehemalige Remisengebäude samt idyllischem kleinen Park (349 m²) wurde um 820.000 Euro an Bauträger verramscht – beschlossen von ÖVP, NEOS, Grünen und FPÖ. Die Begründung: Man brauche das Geld für Sanierungen. Ein Erholungsraum für Bürger verschwindet für immer hinter Beton.
🌳 Baumoffensive der Perchtoldsdorfer Bürgerliste
August 2023: Bäume sind der beste und günstigste Klimaschutz. Die PBL fordert:
🏛️ Weitere drohende Bauskandale im Überblick
📂 Downloads & Grundsätzliches
"Ewig droht der Baggerzahn". Österreich baut sich zu (täglich 13 Hektar!), und Perchtoldsdorf ist leider keine Ausnahme. Die ÖVP übernimmt oft erst unter massivem Druck unsere Anträge auf Bausperren und feiert sich dann als Retter. Schluss mit der Spekulation! Zukunft braucht gemeinsame Planung, keine Abrissbirnen.
Weiterführende Dokumente (Leitbild & Vision 2020) siehe unten.
Bleiben Sie kritisch. Bleiben Sie informiert. Gemeinsam für ein liebens- und lebenswertes Perchtoldsdorf! Ihre Perchtoldsdorfer Bürgerliste.
🔎 Ihre Perchtoldsdorfer Bürgerliste (PBL) – Wir bleiben dran!
Fragen oder Hinweise zu diesem Fall? Schreiben Sie uns!
⚖️ Hinweis: Alle rechtlichen Einschätzungen in diesem Beitrag geben die politische Bewertung der Perchtoldsdorfer Bürgerliste auf Basis der vorliegenden Unterlagen wieder. Verbindliche Rechtsauskünfte erteilen ausschließlich die zuständigen Behörden und Gerichte.
Update September 2025: Dass die geplante Änderung des Flächenwidmungsplans kein großer Wurf für unser Perchtoldsdorf wird, war absehbar. Ursprünglich sollte alles im September 2025 beschlossen werden, damit die Pläne vor dem Auslaufen der Bausperren im März 2026 rechtskräftig sind. Doch diese Frist ist der Frau Bürgermeisterin (ÖVP) inzwischen offenbar egal.
Verrat am Ortsentwicklungskonzept von 2020
Obwohl erst 2020 mit viel Steuergeld ein umfassendes Ortsentwicklungskonzept erstellt wurde, hat der neue Raumplaner dieses einfach ignoriert und „das Rad neu erfunden“. Politisch verantwortlich für dieses Vorgehen ist Vizebürgermeister Tony Platt (NEOS).
Was 2020 versprochen wurde – und jetzt fallen gelassen wird:
Kaum fünf Jahre später spielen Grünflächen und der Stopp des Zuzugs offenbar keine Rolle mehr. Stattdessen wurden neue Zonen definiert:
Die Baulobby diktiert – Die Bürgermeisterin knickt ein
Gegen die minimalen Einschränkungen im Ortskern hat sich sofort eine von Baulobbyisten inszenierte Widerstandsbewegung namens „IG-Eigentum“ formiert. Ihr absurdes Argument: Der Ortskern würde „sterben“, man müsse zur „Belebung“ mehr bauen.
Fakt ist: Die bisherige, völlig übertriebene Bautätigkeit hat in Perchtoldsdorf noch nie zu einer „Belebung“ geführt. Sie brachte uns lediglich:
Geschäfte schließen wegen Personalmangel und astronomischen Mieten – neue Bauträger-Betonblöcke schaffen hier garantiert keine Abhilfe! Doch während Bürgermeisterin Andrea Kö bei 500 Stellungnahmen besorgter Bürger (z. B. Ambros-Rieder-Gasse) unbeeindruckt blieb, führte offenbar der Druck der Grundeigentümer-Initiative zu einem Kurswechsel.
Die traurige Bilanz: Das gesamte Raumplanungsbudget für 2025 in Höhe von 60.000 Euro wurde verpulvert. Die Pläne werden nun offenbar „gekübelt“, und die Mitarbeiter des Bauamtes wurden mit teuren, völlig nutzlosen Erhebungen aufgehalten.
Interessante „Experten“ statt Bürgerbeteiligung
Nachdem die Bürgermeisterin dem Druck nachgab, lud sie ein neues Team von „Fachleuten“ zur Überarbeitung ein. Auf der Gemeindehomepage werden Karl Brodl, Andreas Hawlik, Paul Katzberger und Hannes Toifel als Experten angepriesen.
Bereits 2004 hat sich eine massive Mehrheit der Perchtoldsdorfer FÜR die Erhaltung des dörflichen Charakters und GEGEN Verdichtung ausgesprochen. Doch Mega-Baustellen wie Sonnbergstrasse 97 (8 WE), Brunnergasse 31 (6 WE) und Sebastian Kneippgasse 3 (10 WE) beweisen das Gegenteil.
Grundsätzliche Fragen & Rechtliche Fehltritte
1. Der Fristen-Widerspruch: Ursprünglich musste alles schnell gehen, da im März 2026 die Bausperre (max. GFZ 1,3) ausläuft. Jetzt meint die Bürgermeisterin plötzlich in einem Interview, man habe Zeit bis 2027. Woher der Meinungsumschwung? Die Baulobby schrie bei den geplanten Einschränkungen „Enteignung!“.
2. Der Schmäh mit der „Bestandssicherung“: In der Planauflage wird als Begründung für Änderungen die „Bestandssicherung“ angeführt. Ein aktuelles Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes (VfGH) sagt jedoch exakt das Gegenteil: Der Bestand von Gebäuden ist bereits durch ihre rechtskräftige Baubewilligung gesichert. Es ist rechtlich unzulässig und führt zu ungleicher Behandlung, wenn man Bebauungsvorschriften (z.B. Baufluchtlinien) ändert, nur um bestehende Gebäude nachträglich zu „sichern“. Dass ein Raumplaner (dessen Auswahlkriterium seine juristische Expertise war) diese VfGH-Erkenntnis ignoriert, ist hochgradig fragwürdig.
3. Expertenmeinung vs. Bauwahn: In seinem Buch empfiehlt Raumplanungs-Professor Gernot Stöglehner für Kleinstädte wie Perchtoldsdorf eine maximale GFZ (Geschoßflächenzahl) von 1,2 und für Kernstädte 1,5. Die Baulobby fordert in unserem „Erweiterten Zentrum“ jedoch 1,8 und mehr! Fällt nun auch noch die Beschränkung der Wohneinheiten, drohen uns riesige Wohnklötze. Infrastrukturkosten und Verkehrsbelastung? Bleiben völlig unberücksichtigt.
Klarstellung (Rechtsanwalt Michael Mendel, Info-Veranstaltung 19.08.2025): > Festlegungen im Flächenwidmungs- und Bebauungsplan sind KEIN Eigentum! Grundbesitzer haben hier keine Parteistellung. Die Spekulanten fürchten lediglich um ihre überzogenen Gewinne.
💡 Unsere Lösung: Die Vorschläge der Bürgerliste
Wenn man EINEM Baulobbyisten nachgibt, fällt das ganze Konstrukt zusammen. Wir fordern Vernunft statt Beton:
Update Juni 2025: In mehreren Umfragen hat sich eine große Mehrheit der Perchtoldsdorfer Bürger ganz klar GEGEN eine noch dichtere Bebauung ausgesprochen. Doch die neue Gemeindeführung scheint diesen Wählerwillen bereits wieder vergessen zu haben. Droht uns jetzt die ungebremste Beton-Flut?
⏳ Die Chronologie der Bau-Gefahr
👇 April / Mai 2025: Experten-Rat ignoriert, NEOS fordern Beton 🛑 Seit 2025 ist Vizebürgermeister Tony Platt (NEOS) für die Ortsentwicklung zuständig. Schon im Wahlkampf haben sich die NEOS offen für einen verdichteten Wohnbau ausgesprochen.
👇 2028: Das neue Gesetz zwingt zum Sanieren statt zum Abreißen ♻️ Im Jahr 2028 tritt die neue Festlegung im Raumordnungsgesetz in Kraft. Dann wird im Wohn- und Kerngebiet generell nur mehr eine Geschoßflächenzahl (GFZ) von 1 zulässig sein (außer in speziell bezeichneten Gebieten).
👇 2023 & 2020: Unsere mühsam erkämpften Limits 🚧 Dem Bürgerwillen wurde in der Vergangenheit zumindest teilweise Rechnung getragen. Diese Errungenschaften stehen jetzt auf dem Spiel:
💸 Die fatale Rechnung: Was Verdichtung für uns bedeutet
Sollte der verdichtete Wohnbau kommen (z.B. durch die Abschaffung der Wohneinheitenbeschränkung), sind die Verlierer einzig und allein die Perchtoldsdorfer! Die Fakten:
Ein schockierendes Beispiel: Der Kindergartenzubau in Aspetten erfolgte laut Aussage der Bürgermeisterin ausschließlich für diesen „Zuzug“. 👉 Die Kosten für den Steuerzahler: Rund 600.000 Euro Fixkosten pro Jahr (inklusive Rückzahlungsraten)!
Unser Fazit: Die Perchtoldsdorfer Bevölkerung hätte durch die Pläne der NEOS nur Nachteile! Hände weg von unseren Bebauungsplänen!
Freiflächen verschwinden unter Beton, das Ortsentwicklungskonzept wird eiskalt missachtet. Eigentlich bedeutet „Wohnzone 1“: Keine Verdichtung, Beschränkung der Wohneinheiten (WE). Ursprünglich waren hier maximal 2 WE geplant – doch es kam alles ganz anders. Und zugestimmt haben diesem Projekt: ÖVP, Grüne (!) und NEOS.
Wie verträgt sich das mit dem viel gepriesenen „Umweltleitbild“ oder der „Erhaltung der Gärten“? Gar nicht. Wenn über einer massiven Tiefgarage nur noch 30 cm Erde aufgeschüttet werden, reicht das höchstens für einen Rollrasen. Genau diese fatale Entwicklung plant der aktuelle ÖVP-Koalitionspartner derzeit für fast das gesamte Kerngebiet!
Der Schmäh mit dem Ortsbild: Auf der Gemeindehomepage rühmt man sich salbungsvoll mit Maßnahmen zur „Hintanhaltung von klimagefährdender Bodenversiegelung und der Beschränkung auf 6 und 12 Wohneinheiten“. Angesichts der aktuellen schwarz-pinken Betonierpläne ist das reine Makulatur. Die einst als Errungenschaft gefeierten Leitlinien werden nun ignoriert und gekübelt. Warum?
Für den derzeitigen Vizebürgermeister (NEOS) ist historisch wertvolle Bausubstanz mit hohem Grünanteil offenbar ohnehin nur „Ruinen & Verschandelung“ (so seine Aussage gegenüber den Medien). NEOS steht angeblich für ein neues Österreich – doch in Perchtoldsdorf herrschen alte Zustände. Und statt kleiner, leistbarer Wohnungen für Jungfamilien entstehen hier nun acht Luxuswohnungen mit 92 bis 212 m².
🛑 Faktencheck Juni 2025: Die Ausreden der Gemeindeführung entlarvt
Die jüngsten Behauptungen der Bürgermeisterin und des Vizebürgermeisters in den Medien können wir nicht unwidersprochen stehen lassen.
Die Bürgermeisterin (ÖVP) im Realitätscheck:
Vizebürgermeister Tony Platt (NEOS) im Realitätscheck:
📩 Update Mai 2025: Die pinke Aussendung strotzt vor Unlogik
Liebe Mitbürger, in ihrer neuesten Aussendung verstricken sich die NEOS in Widersprüche. Wir haben die Aussagen analysiert:
1. Der Schmäh von der "Bestandssicherung"
2. Intransparenz als Konzept
3. Bürger als lästige Kostenfaktoren
4. Das Märchen vom „billigen“ Wohnraum
5. Der Infrastruktur-Kollaps
6. Die Kosten-Falle
Die Kernfrage bleibt: Warum spielt unsere Bürgermeisterin bei diesem Bauwahn mit? Wo sind ihre Wahlversprechen geblieben, in denen der Erhalt von Gärten und Grünflächen oberste Priorität hatte?
Update Jänner 2025: Ein Grundstück, das Perchtoldsdorf bereits teuer erworben hat, soll plötzlich wieder verkauft und zubetoniert werden.
Was die ÖVP einst als großen Wurf für die Parkplatznot feierte, soll nun hastig Budgetlöcher stopfen – und die NEOS träumen dort bereits von einem Wohn-Klotz!
⏳ Die Chronologie der Parkplatz-Posse (Aktuellstes zuerst)
👇 Dezember 2024 / Jänner 2025: Der Ausverkauf & das „Zukunftshaus“ 📉 Die Kassen der Gemeinde sind leer. Anstatt echte Reformen anzugehen, soll nun das Tafelsilber verscherbelt werden.
👇 2025: Der 1,5-Millionen-Kauf & die Selbstinszenierung 🎉 Nachdem wir den massiven Wohnbau auf dieser Fläche verhindert hatten, zog die Gemeinde schließlich die Konsequenzen:
👇 Die Vorgeschichte: 28 Wohnungen & eine Mega-Tiefgarage gestoppt! 🛑 Auf genau dieser Parzelle (Ecke Hochstraße/Krautgasse) wollte einst ein privater Bauträger einen gigantischen Komplex mit 28 Wohnungen und einer doppelgeschoßigen Tiefgarage errichten.
✊ Unser Fazit: Hände weg vom Parkplatz Hochstraße!
Ein Grundstück um 1,5 Millionen Euro Steuergeld zu kaufen, sich dafür feiern zu lassen, und es bei der nächsten Budgetkrise wieder an Bauträger zu verscherbeln, ist der Inbegriff einer gescheiterten Politik. Ein „Zukunftshaus“ auf einem unverzichtbaren Parkplatz im Altort ist keine Lösung, sondern schafft nur neue Verkehrs- und Platzprobleme.
Wir haben die 28 Wohnungen damals verhindert – und wir werden uns auch jetzt wieder mit ganzer Kraft gegen diese neuen Beton-Fantasien stemmen!
Ein dringender Appell von Bürgerlisten-Chefin Gabriele Wladyka (Update November 2024)
Demnächst wird der Bebauungs- und Flächenwidmungsplan neu aufgelegt und einige Änderungen sind geplant. Das ist unsere große Chance, eine völlig absurde planerische "Altlast" endlich und endgültig zu streichen:
Den geplanten Weg zwischen Hochstraße und Donauwörtherstraße.
Vom Straßen-Wahnsinn zum sinnlosen Fußweg
Ursprünglich war an dieser Stelle allen Ernstes eine komplette Straße geplant! Meine Mutter und Gründerin der Bürgerliste, Dr. Herta Kunerth, hat es vor einigen Jahrzehnten durch harten Einsatz geschafft, dieses zerstörerische Projekt auf einen Weg zu reduzieren.
Doch heute wissen wir: Auch diesen Weg braucht absolut niemand! Trotzdem beharren einige Gemeindemandatare völlig unverständlicherweise darauf, ihn tatsächlich umzusetzen und zwingend in den Plänen zu belassen.
Die Fakten: Warum dieses Projekt sofort gestoppt werden muss
Gemeinsam können wir es schaffen!
Wir haben durch gelebte Bürgerbeteiligung schon so unglaublich viel für unseren Ort erreichen können – man denke nur an die von uns erkämpfte Senkung der Kanalgebühren! Ich bin überzeugt: Es wird auch diesmal klappen, wenn wir zusammenstehen.
Der Weg muss weg! Schützen wir unsere Bäume und Grünflächen! Wir bitten um Ihre tatkräftige Unterstützung und Ihre Unterschrift bei unserer Petition. Lassen Sie uns diesen unersetzlichen Naturraum für Perchtoldsdorf retten!
Liebe Grüße, Ihre Gabriele Wladyka
Ein Lehrstück über Perchtoldsdorfer Absurditäten:
Während ein Anwalt unbehelligt in einem laut uns vorliegenden Unterlagen zum damaligen Zeitpunkt nicht genehmigten Zubau abkassiert, zerrt er die Nachbarn wegen eines Hahns vor Gericht. Die Baubehörde schaut zu.
Der wahre Skandal: Wohnen ohne Bewilligung, Sparen bei den Gebühren
Bevor wir zum Federvieh kommen, blicken wir auf die Fakten rund um die Liegenschaft Hochstraße 141:
Ein Mödlinger Anwalt erwarb dieses Grundstück sehr günstig per Leibrente. Der im Garten geplante und ab 2019 bewilligte Groß-Zubau stieß bei den Anrainern rasch auf massives Missfallen (Vorgeschichte hier).
Behördenversagen: Wie kann man das all jenen Perchtoldsdorfern erklären, die unter den horrenden Kanalgebühren leiden, während die „Gstopften“ hier keinen Cent zahlen? Bürgerlisten-Chefin Gabriele Wladyka bombardiert die Bürgermeisterin (als oberste Baubehörde) seit zwei Jahren mit Mails. Es gab zwar eine Überprüfung, die Mängel wurden festgehalten – doch die logische Konsequenz (eine sofortige Nutzungsuntersagung der Baustelle) bleibt aus!
Die Ablenkung: Krieg gegen den Hühnerstall (Hochstraße 143)
Anstatt den rechtlichen Zustand seiner Kanzlei zu klären, geht der Herr Anwalt lieber auf die benachbarte Familie Sperl und ihre – bei der Bezirkshauptmannschaft völlig legal registrierte – Hühnerschar los. Die Chronologie eines bizarren Nachbarschaftsstreits:
Oktober 2024: Der erste anwaltliche Brief Der Anwalt beschwert sich, dass das Krähen von Hahn "Kiki" das Arbeiten in der Kanzlei unzumutbar beeinträchtige (offenbar in Unkenntnis der herrschenden Rechtsprechung).
März 2025 (Anfang): Einigung & neues Drama Die Parteien einigen sich zunächst außergerichtlich: Kiki darf seinen Lebensabend bei der Familie verbringen, ein neuer Hahn darf nicht her. Doch die Natur schlägt zu: Aus den Eiern schlüpfen Küken, bei denen das Geschlecht vorerst unklar ist. Ein Küken entpuppt sich als kleiner Hahn – und beginnt zu krähen.
März 2025 (Mitte): Die Klage Sobald der Junghahn kräht, zuckt der Anwalt aus und klagt Familie Sperl. Obwohl die Familie den jungen Hahn umgehend entfernt, gibt die Kanzlei keine Ruhe und zwingt die Familie vor Gericht.
Update Ende März 2025: Heiteres Bezirksgericht Die Verhandlung am 25. März um 12:10 Uhr am Bezirksgericht Mödling endet mit einem äußerst skurrilen Vergleich, der dem ersten stark ähnelt:
Fazit der Bürgerliste: Wir bleiben dran!
Für Familie Sperl bedeutet das Urteil: Außer Spesen und überstrapazierten Nerven nichts gewesen. Wir gratulieren zum Durchhaltevermögen! Ein kräftiges Kikeriki und alles Gute!
Während um einen Hahn ein medialer und juristischer Zirkus veranstaltet wurde, kräht nach den wahren Problemen – Bauwut, Finanznot und mangelnder Behördenvollzug – offenbar kein Hahn. Wir lassen das nicht auf sich beruhen! Wir bleiben dran und werden weiter schonungslos aufdecken, wie es mit den fehlenden Parkplätzen, den Vermietungen und den Kanalgebühren auf der Baustelle Hochstraße 141 weitergeht.
Ein Weckruf von Bürgerlisten-Chefin Gabriele Wladyka (Update Oktober 2024)
Liebe Mitbürger, unsere Finanzlage ist desaströs. Für das Jahr 2024 ist ein sattes Minus von mindestens 2,7 Millionen Euro in der Gemeindekassa zu erwarten. Dennoch wird in Perchtoldsdorf munter weiter Geld verpulvert, während an anderer Stelle der Ausverkauf von öffentlichem Eigentum droht. Hier sind die aktuellen Brennpunkte:
🏫 Abrisswahn statt Sanierung: Der Turnsaal Roseggergasse
Nachdem ich aufgedeckt habe, dass der Volksschulturnsaal abgerissen und durch einen unterirdischen Neubau ersetzt werden soll, haben mich besorgte Eltern kontaktiert.
🏢 Wohnhausanlage Beatrixgasse: Planer (mit ÖVP-Bezug) kassiert ab
Die geplante Sanierung der Wohnhausanlage Beatrixgasse verzögert sich und beginnt frühestens im April 2025.
🚜 Der Breitenfurt-Wahnsinn bedroht auch Perchtoldsdorf
In unserer Nachbargemeinde Breitenfurt wollen ÖVP und SPÖ eine 100.000 m² große Wiese für die Verbauung freigeben. Dort könnten bis zu 800 Wohnungen aus dem Boden gestampft werden! Das Areal ist derzeit eine Aufschließungszone und könnte eigentlich völlig entschädigungsfrei in Grünland umgewidmet werden.
🤝 Ihre Stimme zählt: Machen Sie mit!
1. Sagen Sie uns Ihre Meinung zum Newsletter: Sie erhalten seit einiger Zeit unseren Newsletter mit aktuellen Informationen. Gibt es Themen, die Sie darüber hinaus brennend interessieren würden? Für Anregungen und Kritik sind wir sehr dankbar! (Möchten Sie den Newsletter abbestellen? Ein kurzes Mail genügt, und Sie werden sofort vom Verteiler gelöscht.)
2. Setzen Sie ein Zeichen für die Gemeinderatswahl 2025: Auf unserer Kandidatenliste ist noch Platz für Solidaritätskandidaten! Damit sind absolut keine politischen Verpflichtungen oder Aufgaben verbunden. Es ist lediglich ein starkes, sichtbares Zeichen, dass Sie die Arbeit der Bürgerliste unterstützen. Vielen Dank an alle, die sich bereits gemeldet haben!
Ein fatales Signal für unsere Natur (Update März 2024)
Wie schon bei den Finanzen verharrt die aktuelle Koalition auch beim Klima- und Umweltschutz im ewigen Zerreden. Statt endlich ins Tun zu kommen und brennende Probleme für uns Perchtoldsdorfer zu lösen, wird auf Zeit gespielt – zum klaren Vorteil der Bauträger.
Der Skandal im Gemeinderat
In der Gemeinderatssitzung am 21.03.2024 stellte die Perchtoldsdorfer Bürgerliste (PBL) einen dringlichen Antrag auf eine Bausperre, um die ausufernde unterirdische Bodenversiegelung endlich wirkungsvoll einzuschränken.
Das unfassbare Ergebnis: ÖVP, Grüne und NEOS stimmten geschlossen dagegen, weil sie – aus völlig unerklärlichen Gründen – diese Bausperre schlichtweg nicht wollen.
Der Schmäh mit der "unterirdischen Versiegelung"
Warum dieser Antrag der Bürgerliste so extrem wichtig war: Seit dem Jahr 2021 klafft eine gewaltige Lücke in den Bauvorschriften.
Teure PR-Show statt echtem Schutz
Statt diesen Beton-Wahnsinn mit der von uns geforderten Bausperre sofort und rechtlich bindend zu stoppen, flüchtet sich die Frau Bürgermeisterin in teure Alibi-Aktionen: Sie kündigte für den 4. Juni eine „Enquete“ (Plauderrunde) zum Thema „Bodenversiegelung und Bodenverbrauch“ im Kulturzentrum an.
Fakt ist: Eine solche Enquete kostet den Steuerzahler vermutlich wieder richtig viel Geld, bietet der Natur aber absolut keinen rechtlichen Schutz! Derzeit liegen konkrete Bauträger-Projekte auf dem Tisch, bei denen riesige Tiefgaragen unter eigentlich schützenswerten Grüngebieten geplant sind. Mit unserer Bausperre hätte man diese sofort wirkungsvoll verhindern können. Einer sündteuren Enquete, bei der nur geredet statt gehandelt wird, sehen die Immobilienentwickler hingegen lachend und völlig gelassen entgegen.
Ein historisches Zeichen gegen die Bauwut (Update Dezember 2023)
Heute haben die Gemeinderäte der Perchtoldsdorfer Bürgerliste, Ing. Michael Kunerth und Gabriele Wladyka, ein gewaltiges Zeichen des Bürgerwillens im Rathaus abgeliefert: Exakt 2.556 Stellungnahmen wurden zu vier hochbrisanten Änderungspunkten des Bebauungs- und Flächenwidmungsplanes abgegeben!
Der Bürgerwille in Zahlen:
Der Gemeinderat ist gesetzlich verpflichtet, diese geballte Stimme der Bevölkerung vor der Beschlussfassung am 12.12.2023 in Erwägung zu ziehen. Falls die aktuelle Schwarz-Grüne Mehrheit – die unseren Ort zunehmend wie ihr Privat-Eigentum behandelt – den Bürgerwillen ignoriert und einfach "drüberfahren" will, rufen wir zur Kundgebung direkt vor der Gemeinderatssitzung auf!
Stoppen wir die weitere Zerstörung unseres Ortes! Mit uns nicht!
Die Heuchelei der Gemeindeführung: Schwammstadt vs. Spekulation
Wann werden sie endlich erkennen, dass man Beton nicht essen kann? Die Doppelmoral der Koalition ist erschreckend: Einerseits werden sündteure Behübschungsaktionen wie die sogenannte „Schwammstadt“ am Heldenplatz und Marienplatz inszeniert (Kostenpunkt: unfassbare 1,256 Millionen Euro!). Andererseits wird blanke Grundspekulation betrieben: Der kleine Park „Am Rain“ soll geopfert und zubetoniert werden, nur um wieder rasches Geld in die klamme Gemeindekasse zu spülen.
Der Schmäh vom „leistbaren Wohnen“ entlarvt
Es geht um unseren Ort, unsere Zukunft und die unserer Kinder! Die derzeit agierenden – pardon: betonierenden – Parteien wiederholen mantraartig die Floskel vom „leistbaren Wohnen für Junge“. Fakt ist: Bei aktuellen Grundstückspreisen in Perchtoldsdorf von bis zu € 700,-- pro Quadratmeter (siehe Artikel des KURIER vom 13.06.2023) ist das bestenfalls ein zynischer Marketingschmäh, der Bauträger-Profite verschleiern soll. Leistbar ist hier für junge Familien längst nichts mehr.
Was bleibt, ist grauer Beton. Daher: Unterstützen Sie uns weiter! Jede Stimme für den Erhalt von Grünland ist eine Stimme für unsere Perchtoldsdorfer Lebensqualität!
Ein schwarzer Tag für Perchtoldsdorf (Update GR-Sitzung, 27.03.2025)
Der Ausverkauf geht weiter, das Eigentum aller Perchtoldsdorfer wird skrupellos verschleudert.
In der Gemeinderatssitzung vom 27. März 2025 wurde das endgültige Aus für das beliebte „Bankerl am Rain“ besiegelt.
Die bittere Realität: Um 820.000 Euro wird die Liegenschaft „Am Rain 4“ (das ehemalige Remisengebäude des 360ers) mitsamt der 349 m² großen Grünfläche und dem Bankerl an einen Bauträger verkauft.
Die Heuchelei um den Erholungswert
Besonders betrüblich ist der Verlust des kleinen Parks. Die Frau Bürgermeisterin schrieb noch in der Rundschau (Ausgabe 10-11/2023) wörtlich:
„Wir sind uns des Erholungswertes der hier vorhandenen kleinen Parkfläche bewusst.“ Offenbar zählt dieser Erholungswert nach der Wahl absolut nichts mehr. Das beschauliche Platzerl wird der Öffentlichkeit nun endgültig entzogen.
Das Märchen von der zwingenden Finanzierung
Als Ausrede für den Verkauf dient das Argument, die 820.000 Euro würden zwingend zur Sanierung der Gemeindewohnhausanlagen benötigt. Die Bürgerliste fragt kritisch nach: Wir müssen also unser letztes Tafelsilber verkaufen, um sanieren zu können? Wie lange kann so eine Taktik gutgehen? Normalerweise müssen für Sanierungen Rücklagen aus Mieteinnahmen gebildet werden. Wurden diese Gewinne anderweitig zweckentfremdet?
🛑 Rückblick September 2023: Der Kampf um die Grünfläche
Bereits am 23.09.2023 demonstrierten zahlreiche Anrainer und besorgte Bürger „Am Rain“ gegen die Umwidmungs- und Verkaufspläne. Dieses Platzerl diente täglich vielen Spaziergängern als kurze Rast und Hundeauslaufplatz.
Der Teilerfolg der Bürgerliste: Wir konnten 2023 zwar verhindern, dass die Fläche profitmaximierend in Bauland-Kerngebiet umgewidmet wird (eine solche Umwidmung wäre höchstwahrscheinlich verfassungswidrig gewesen und hätte vor dem VfGH nicht gehalten, da alle angrenzenden Parzellen Grünland sind). Dennoch wird das Grundstück nun im aktuellen Zustand verkauft.
Verkaufen, um an anderer Stelle das Geld zu verpulvern?
Es muss endlich ein Umdenken geben! Es darf nicht sein, dass die letzten Gemeindegrundstücke (unser ALLER Besitz!) vermarktet werden, während das Geld an anderer Stelle mit vollen Händen beim Fenster hinausgeworfen wird:
Unser Appell an die Koalition: > Die Schwarz-Grün-Pinken Mandatare sollten endlich zur Kenntnis nehmen, dass sie lediglich gewählte Vertreter und nicht die BESITZER dieses Ortes sind! Ihre Aufgabe ist es, für das Allgemeinwohl zu sorgen – und nicht mit unseren Grundstücken und unserem Steuergeld zu spekulieren!
Unser Dringlichkeitsantrag für ein lebenswertes Klima (August 2023)
Bäume sind der beste, natürlichste und günstigste Klimaschutz. Ohne Bäume steigt die Temperatur im verbauten Gebiet gewaltig an. Darum sind grüne Inseln in unmittelbarer Nähe unseres Lebensbereiches für unser Wohlbefinden unverzichtbar. Doch während in der Gemeinde teure Konzepte gewälzt werden, fehlt es an der einfachsten Lösung: an Bäumen!
Die Realität: Asphalt statt schattiger Alleen
Früher war es eine absolute Selbstverständlichkeit, dass an Straßenrändern Bäume gepflanzt wurden. Bei neu angelegten Straßen in Perchtoldsdorf ist davon leider nichts mehr zu bemerken – ein erschreckendes Negativbeispiel dafür ist die Merzgasse (siehe Bilder im Original).
Um Bäume zu pflanzen, braucht es keine monatelangen Planungen, sündteure Gutachten oder Star-Architekten. Zahlreiche andere Städte und Dörfer machen es uns längst erfolgreich vor und erhöhen die Lebensqualität ihrer Bewohner rasant:
Was wir in Perchtoldsdorf sofort tun müssen:
Selbst am verwüsteten Burgvorplatz gedeihen nach mehrmaligem Nachpflanzen nun endlich drei Bäumchen – ganz ohne aufwendige Behördenverfahren einfach eingesetzt (vier Topfbäumchen kommen hoffentlich auch bald in die Erde). Doch es gibt noch viel zu tun:
📝 Der Dringlichkeitsantrag der Bürgerliste
Um endlich vom Reden ins Tun zu kommen, bringen wir in der kommenden Gemeinderatssitzung folgenden Antrag ein:
Betrifft: BAUMPFLANZOFFENSIVE
Klimarelevanz: äußerst positiv.
Setzen wir endlich Taten statt teurer Worte. Für ein grünes, kühles und lebenswertes Perchtoldsdorf!
Vom Grünschutz zum Beton-Prunk: Wie ein Eigentümer auf wundersame Weise drei Millionen Euro reicher wurde (Update August 2023)
Wo einst wunderschöne Bäume standen, finden sich heute gewöhnungsbedürftige Prunkbauten – und das ausgerechnet an der direkten Grenze zum idyllischen Begrischpark! Wie konnte das passieren? Wir rühmen uns doch gerne als ach so stolze „Klimaschutzgemeinde“! Die Antwort liegt in einem unglaublichen planungsrechtlich legalen Verwirrspiel, das wir hier Schritt für Schritt aufdecken:
Die Chronologie eines Skandals
Der Schmäh mit der "Baublocktrennlinie"
Wie wurde dieser Beschluss im Gemeinderat erreicht? Den Mandataren wurden damals Unterlagen vorgelegt, die darstellten, dass durch eine sogenannte „Baublocktrennlinie“ die Bebauung angeblich besser eingeschränkt werden könne als durch die bisherige, strenge „Baufluchtlinie“. Ein fataler Irrtum, wie sich heute zeigt.
Einschüchterungsversuch gegen die Bürgerliste
Nachdem in der großen Facebook-Gruppe Perchtoldsdorf eine hitzige Diskussion über diese wundersame Geldvermehrung entbrannt war, griff Bürgerlisten-Chefin Gabriele Wladyka das Thema offensiv auf.
Schwarz auf Weiß: Die offizielle Rechtsauskunft klärt die Vorgänge
Inzwischen liegt der Bürgerliste eine wasserdichte Rechtsauskunft der Abteilung RU/1 (Landesregierung) vor. Diese widerspricht den seinerzeit dem Gemeinderat vorgelegten Unterlagen eindeutig! > Die Rechtsabteilung stellt klar:
„Wurde eine hintere oder eine absolute Baufluchtlinie auf einem Grundstück in einem Bebauungsplan festgelegt, würde eine Teilung des Grundstücks hinter dieser Baufluchtlinie dem Bebauungsplan widersprechen und § 10 ABS 2 NÖ BO 2014 wäre nicht erfüllt. Eine derartige Teilung wäre daher nicht zulässig.“
Fazit der Bürgerliste: Hätte man die ursprüngliche Baufluchtlinie – wie es 2012 zum Schutz des Begrischparks geplant war – einfach belassen, wäre diese massive Verbauung und Teilung niemals zulässig gewesen. Die seinerzeit dem Gemeinderat vorgelegten Unterlagen haben eine Entscheidung herbeigeführt, die einem Eigentümer eine goldene Nase bescherten - und Perchtoldsdorf um ein weiteres Stück Natur brachten.
Wir fordern transparente Verfahren und ein Ende solcher Umwidmungsspiele auf Kosten unseres Ortsbildes!
Ein unwiederbringliches Stück Perchtoldsdorf droht der Profitgier zum Opfer zu fallen (Update Juli 2023)
Wieder steht ein wunderschönes, historisches Gebäude in unserem Ort auf der Abschussliste der Immobilienentwickler. Die prachtvolle Villa in der Brunnergasse 31 soll mit einem völlig unpassenden, massiven Zubau verunstaltet werden. Die traurige Devise lautet einmal mehr: Wo heute noch ein blühender Garten ist, wird morgen grauer Beton gegossen. ### Der architektonische Wert: Ortsbildprägend, aber schutzlos? Es droht sogar die akute Gefahr, dass das gesamte Gebäude komplett abgerissen wird! Warum? Weil es offiziell nicht unter Denkmalschutz steht.
Unser Rettungsversuch im Gemeinderat (20.06.2023)
Die Perchtoldsdorfer Bürgerliste (PBL) hat diesen Wahnsinn nicht tatenlos hingenommen. In der Gemeinderatssitzung vom 20. Juni 2023 haben wir einen Dringlichkeitsantrag auf eine Bausperre gestellt.
Unser Plan zur Rettung der Villa: Wir forderten, für dieses Grundstück zwingend maximal drei Wohneinheiten (WE) vorzuschreiben.
Politisches Versagen: Beton-Koalition blockiert
Doch der politische Wille, unser Perchtoldsdorf zu schützen, fehlt bei der aktuellen Gemeindeführung komplett. Vorab geführte Gespräche mit unserer Bürgermeisterin zu diesem Rettungsplan verliefen durchwegs negativ.
Der Skandal bei der Abstimmung: Im Gemeinderat stimmte die ÖVP – willfährig sekundiert von den Grünen (!) und den NEOS – eiskalt gegen den Rettungs-Antrag der Perchtoldsdorfer Bürgerliste.
Das bittere Fazit: Die Baulobby hat einmal mehr auf ganzer Linie gewonnen. Und Perchtoldsdorf hat wieder ein unersetzliches Stück seines dörflichen Charakters verloren. Wir werden diese Vorgänge nicht vergessen!
Ein überfallsartiges Ende nach 43 Jahren wirft viele Fragen auf – Geht es um Profit oder um das Wohl alter Menschen? (Update Februar 2023)
Irre Zustände in der Gemeindepolitik: Der Perchtoldsdorfer Gemeinderat wurde über die bevorstehende, radikale Schließung des altehrwürdigen Beatrixheimes sehr spät informiert. Der absolute Skandal dabei: Die NÖN wusste es schon einen Tag vorher!
Dieses überfallsartig verkündete Aus (und das interessanterweise just nach der NÖ-Landtagswahl...) ist für die 49 BewohnerInnen und die 47 MitarbeiterInnen eine absolute menschliche Katastrophe.
Offene Fragen & nackte Fakten
Die drängendste Frage, die sich hier stellt: Ist wirklich Gefahr im Verzug oder will man einfach wieder mal ein Grundstück freimachen, um etwas Großes zu bauen? Die offiziellen Begründungen für die Schließung halten unserem Dafürhalten einer genauen Überprüfung nicht stand:
Was steckt wirklich dahinter? Die Bauträger lauern schon!
Es heißt nebulös, ein „Neubau“ sei angedacht. Aber über das Wann und Wo hält man sich strikt bedeckt. Ebenso schweigt man über die enormen Kosten und die geplante Übersiedelung der BewohnerInnen.
Unser Versprechen: Mit der Bürgerliste wird es keinen Ausverkauf geben!
So leicht wird das Spekulieren nicht gehen! Das Grundstück trägt derzeit die explizite Widmung „Bauland-Sondergebiet Altenheim“.
Die klare Ansage der Bürgerliste: Wir werden mit Argusaugen und allen rechtlichen Mitteln darauf achten, dass hier keine Umwidmung passiert, die ein großvolumiges Bauträgerprojekt ermöglicht! Zudem muss die massive Bebauungsdichte von derzeit 45% zwingend reduziert werden.
Ein Wort zur Frau Bürgermeisterin
In einem aktuellen Posting meinte die Frau Bürgermeisterin: „Wichtig ist daher, dass sich alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen dazu bekennen, dass wir ein Pflege- und Betreuungszentrum in Perchtoldsdorf benötigen.“
Unsere Antwort darauf: Absolut einverstanden! ABER: Zuvor muss lückenlose Klarheit über die wahren Umstände dieser Schließung geschaffen werden. Die nächsten Schritte, die Vergabe und die Finanzierung müssen zu 100 % transparent auf den Tisch. Und vor allem müssen diese Schritte unter Einbeziehung aller – allen voran der direkt betroffenen BewohnerInnen, ihrer Familien sowie der MitarbeiterInnen – ehrlich und offen kommuniziert werden!
🌲Ein Aufschrei gegen den brutalen Holzeinschlag im Perchtoldsdorfer Wald (Pressemitteilung, 21.02.2023)
Erhaltenswerte Doppel-Schirmföhren halbiert, der Waldboden einer ganzen Hügelkuppe gnadenlos freigeholzt und extreme Spurrillen quer durch den Wald: Die jährliche „Holzbeschaffung“ auf dem Weg zum Parapluiberg hat wieder radikal und rücksichtslos zugeschlagen!
Profitgier zerstört unser Naherholungsgebiet
Der Naturpark Föhrenberge (mit der Perchtoldsdorfer und Gießhübler Heide) ist ein für unsere Gesundheit und Erholung unverzichtbarer Teil des Wienerwaldes. Von intakter Natur leben auch zahlreiche Heurige, Buschenschanken und die Hüttenwirte.
Doch seit Jahren wird der Perchtoldsdorfer Wald zu einem reinen, hiebreifen „Wirtschaftswald“ degradiert. Auf den Erholungsstatus wird de facto keine Rücksicht mehr genommen. Wieder wurde eine gewaltige, den Waldboden zerstörende Holzernte mit kettengerüsteten Schwerfahrzeugen (Harvestern) selbstherrlich gestattet. Das Ergebnis grenzt laut Forstgesetz an Waldverwüstung – doch die zuständige Forstbehörde des Bezirks Mödling schaut einfach weg.
Wir sehen 4 massive Verstöße gegen forstliche Mindeststandards
Bei der vorliegenden Holzernte im Auftrag der EVN NÖ (geschätzte Stammmenge: massive 500 bis 1.000 Festmeter!) wurden grundlegende Vorgaben völlig ignoriert:
Ein fatales Geschäft für unser Klima
Wer den Wald auf diese Weise „bewirtschaftet“ – mit minimalem Arbeitsaufwand, aber dank günstiger Holzpreise mit hohen Gewinnmargen für Holzfirmen und Energieversorger –, handelt gegen die Zukunft. Der betroffene Wanderer kann den Ort der Trostlosigkeit für die nächsten Jahre nur noch meiden.
Wer derart rechthaberisch abholzen lässt, befeuert die Klimaerwärmung! Gebetsmühlenartig warnen Experten vor Bodenverdichtung, der Vernichtung des Bodenlebens und der Störung des Wasserspeichervermögens. Ein zerstörter Waldboden führt zu hohem Niederschlagsabfluss und rasend schneller Austrocknung bei Hitzetagen.
Unsere dringenden Forderungen:
(Mit wertschätzenden Grüßen: Klaus Wechselberger, Umweltinitiative Wienerwald, Tel. 0650 59 22 77)
Anm.: Der Text gibt die Meinung der Umweltinitiative Wienerwald wider. Wir teilen die Sorge um Wald & Klima und fordern ein öffentliche Diskussion sowie eine behördliche Aufklärung.
Klimaschutz geht vor Wirtschaftlichkeit! Bäume sind intelligent – und der Waldboden "merkt" sich seine schweren Verletzungen durch Forstmaschinen massiv (siehe Artikel hier). Naturverjüngung und ein behutsamer Waldumbau müssen auch technisch anders möglich sein. Stoppen wir die Waldverwüstung!
Unsere Initiativen wirken – aber der Kampf gegen den Beton geht weiter (Update Herbst 2020)
Liebe MitbürgerInnen, die Änderungsvorschläge betreffend Flächenwidmungs- und Bebauungsplan lagen zur öffentlichen Einsichtnahme auf (14.09. bis 26.10.2020).
Unser Fazit: Grundsätzlich begrüßen wir diese Änderungen sehr! Dass in Perchtoldsdorf überhaupt Einschränkungen der ausufernden Bebauungsmöglichkeiten durchgeführt werden, ist das direkte Resultat der unermüdlichen Initiativen der Bürgerliste. Herzlichen Dank an alle Bürgerinnen und Bürger, die uns dabei unterstützt und unsere Listen unterschrieben haben!
Leider wurde (noch) nicht alles so konsequent umgesetzt, wie wir es vorgeschlagen haben. Ein Überblick über die Verbesserungen und unsere Kritikpunkte:
🏗️ Was sich verbessert – und wo die Gemeinde halbe Sachen macht:
🛑 Österreich baut sich zu – Perchtoldsdorf darf keine Ausnahme sein!
Perchtoldsdorf ist mit seinem Bauwahn leider keine Ausnahme. Österreich ist bei der katastrophalen Bodenversiegelung EU-weit trauriger Spitzenreiter!
Die dramatischen Fakten:
"Ewig droht der Baggerzahn" Artikel und Experten warnen: Hält das grassierende Betonfieber an, ist Österreich bis 2050 komplett zugepflastert!
Während die anderen Parteien in Perchtoldsdorf den Kopf in den (Bau-)Sand stecken, sagen wir laut und deutlich STOPP zur Bauwut. Die Perchtoldsdorfer Bürgerliste bleibt die einzige echte Opposition mit Herz für unsere Umwelt und unseren dörflichen Charakter. Für unser Perchtoldsdorf!
Ja zu einem lebenswerten Perchtoldsdorf mit Charakter: Schluss mit der Planierung statt Planung!
Noch immer wird Ortsentwicklung in Perchtoldsdorf statt mit Hirn mit der Abrissbirn' gemacht! Wie traurige Beispiele (etwa aus der Walzengasse) belegen, wird der historische Charakter unseres Ortes rücksichtslos weggerissen und durch seelenlose Betonbunker ersetzt – das alles unter dem scheinheiligen Deckmantel vom „leistbaren Wohnen“.
Behördenversagen und Intransparenz
Nicht selten kommt es vor, dass fehlerhafte Baubewilligungen erst Dank unserer hartnäckigen Initiative und Ihrer Unterstützung korrigiert und verbessert werden müssen.
Daher: Schluss mit der Spekulation, Stopp der Bauwut, her mit der Transparenz! Zukunft braucht gemeinsame Planung, nicht Baggerschaufeln und Beton! Retten wir unser Perchtoldsdorf jetzt!
Ja zu einem lebenswerten Perchtoldsdorf mit Charakter: Schluss mit der Planierung statt Planung!
Noch immer wird Ortsentwicklung in Perchtoldsdorf statt mit Hirn mit der Abrissbirn' gemacht! Wie traurige Beispiele (etwa aus der Walzengasse) belegen, wird der historische Charakter unseres Ortes rücksichtslos weggerissen und durch seelenlose Betonbunker ersetzt – das alles unter dem scheinheiligen Deckmantel vom „leistbaren Wohnen“.
Behördenversagen und Intransparenz
Nicht selten kommt es vor, dass fehlerhafte Baubewilligungen erst Dank unserer hartnäckigen Initiative und Ihrer Unterstützung korrigiert und verbessert werden müssen.
Daher: Schluss mit der Spekulation, Stopp der Bauwut, her mit der Transparenz! Zukunft braucht gemeinsame Planung, nicht Baggerschaufeln und Beton! Retten wir unser Perchtoldsdorf jetzt!
Sind wir "Verhinderer" und "Querulanten"? Ein klares JA!
Wenn eigene politische Visionen fehlen und der Mut zu echter Verantwortung im Parteifilz hängenbleibt, bleibt der Mehrheitspartei oft nur eines: Das Lächerlichmachen von Andersdenkenden. Bürgerinitiativen und ihre MitarbeiterInnen werden gerne pauschal als „Querulanten“ und „Verhinderer“ abgetan.
Man wirft uns vor, wir seien einfach gerne dagegen und wollen nur verhindern. Dazu sagen wir ganz klar: JA!
Faktencheck statt "Hörensagen"
Ein gern getätigter, aber völlig unreflektierter Vorwurf der Gegenseite lautet, unsere Informationen zu Bauvorhaben seien „erfunden“ oder stammten vom Hörensagen. Fakt ist: Wir checken alle Hinweise (u.a. von AnrainerInnen) knallhart mit offiziellen Quellen gegen! Wir sichten das Grundbuch, das Firmenbuch (via auszug.at), den Flächenwidmungs- sowie Bebauungsplan von Perchtoldsdorf und sichern alles durch gezielte Nachfragen ab.
Die Heuchelei der ÖVP: Erst blockieren, dann als Retter feiern
Wunderlich wird es stets dann, wenn die ÖVP monatelang unsere dringlichen Anträge (z.B. auf Erlassung einer Bausperre oder Änderung der Bebauungsvorschriften) eiskalt ablehnt. Wenn dann jedoch der Druck in der Bevölkerung und den Medien zu groß wird, stellt die ÖVP plötzlich sinngleiche Anträge, stimmt diesen zu und lässt sich als großer Retter feiern!
Die Ausrede vom "Privatverkauf"
Die ständige Behauptung, man könne als Gemeinde „nichts machen“, wenn privat an privat verkauft wird, ist eine glatte Ausrede! Der Bürgermeister entscheidet als Baubehörde 1. Instanz über jedes Bauansuchen. Er kann (und muss!) Vorhaben aus Gründen der Wahrung des Ortsbildes ablehnen.
§ 56 der NÖ Bauordnung gibt ihm die rechtliche Macht dazu: „Bauwerke [...] sind so zu gestalten, dass sie in einem ausgewogenen Verhältnis mit der Struktur und der Gestaltungscharakteristik bestehender Bauwerke im Bezugsbereich stehen. Dabei ist auf die dort festgelegten Widmungsarten sowie auf die Charakteristik der Landschaft [...] Bedacht zu nehmen.“
Die verratene „Vision 2020“
Erinnern Sie sich? Im Jahr 2004 ließ sich unser Bürgermeister für die Erstellung eines Leitbildes mit dem klingenden Namen „Vision 2020“ feiern. Unser neuer Amtsdirektor gab damals vollmundig die Losung aus, den „Charme und das Ambiente des Ortes erhalten“ zu wollen. Stolz wurde eine Grafik veröffentlicht, die bewies: 95 % von 700 befragten PerchtoldsdorferInnen sprachen sich klar für die Betonung des dörflichen Charakters aus!
Jahre später ist davon nichts mehr zu merken. Die Vision wurde verraten und verkauft. Touristische Hinweisschilder, wie z.B. im Sonnbergviertel, sind heute bloß noch reine Mogelpackungen und Makulatur.
Wir finden: Es wurde genug herumgeschustert. Wende jetzt!
📂 Dokumente zum Nachlesen: Was einst versprochen wurde - siehe unten
Machen Sie sich selbst ein Bild von den gebrochenen Versprechen und PR-Konzepten der Vergangenheit!
Ewig droht der Baggerzahn: Österreich baut sich zu!
Täglich werden in Österreich 13 Hektar (das sind 18 Fußballfelder!) zubetoniert. Jährlich wird eine Fläche so groß wie die Stadt Eisenstadt verbaut! Hält dieses kranke Betonfieber an, ist Österreich bis 2050 komplett zugepflastert.
Was macht die derzeit noch herrschende Partei? Sie steckt den Kopf in den (Bau-)Sand. In Perchtoldsdorf sagen nur wir, die Perchtoldsdorfer Bürgerliste, laut und deutlich Stopp zur Bauwut.
Wir sind die einzige Opposition mit Herz für Umwelt und Ort! Bleiben Sie uns gewogen, bleiben Sie kritisch, nachdenklich, offen und informiert. Gemeinsam für ein liebens- und lebenswertes Perchtoldsdorf!
🔎 Ihre Perchtoldsdorfer Bürgerliste (PBL) – Wir bleiben dran!
Fragen oder Hinweise zu diesem Fall? Schreiben Sie uns!
⚖️ Hinweis: Alle rechtlichen Einschätzungen in diesem Beitrag geben die politische Bewertung der Perchtoldsdorfer Bürgerliste auf Basis der vorliegenden Unterlagen wieder. Verbindliche Rechtsauskünfte erteilen ausschließlich die zuständigen Behörden und Gerichte.
