Bau-Wahn & Verschwendung - Nicht mit der Perchtoldsdorfer Bürgerliste!

UNSER ORT:

Fakten, Skandale & Initiativen der Bürgerliste

 

Eine Zusammenfassung im Sinne von "Best of Grauslich"!

 

🏗️ Knalleffekt in der Sebastian-Kneipp-Gasse

Ein folgenschwerer Fehler im Flächenwidmungs- und Bebauungsplan und unser Tätigwerden zwingen die Gemeinde zum Handeln.

 

 

  • Jänner 2026: PBL-Gründerin Dr. Herta Kunerth wies bereits 1992 in ihrem Buch auf die brisanten Hintergründe der Flächenwidmung hin.
  • Dezember 2025: Der Fehler auf Parzelle Nr. 3 ist nun evident. Ein Bauträger plante hier 10 Wohnungen im Einfamilienhaus-Gebiet (fälschlich gewidmet als Bauland-Kerngebiet, 50% Dichte, Bauklasse II, III).
  • Die Faktenlage: Nach wochenlanger Recherche von PBL-Chefin Gabriele Wladyka in Protokollen (1975–1993) steht fest: Ein Beschluss aus 1992 umfasste nur die Nummern 5–7. Für Nummer 3 gilt weiterhin der Plan von 1981 (Bauland-Wohngebiet, 25% Dichte, Bauklasse I, II).
  • Die Konsequenz: Laut Gutachten von Univ. Prof. DDr. Mayer (1997) ist die falsche Plandarstellung "normativ unbeachtlich". Die Baubehörde muss das Projekt abweisen. Der Käufer kann den Kaufvertrag rückabwickeln.

🛑 Stellungnahme zur 12. Änderung des Raumordnungsprogrammes

Ein teurer Kniefall vor der Baulobby auf Kosten unseres Ortsbildes.

Update September 2025: Die geplante Änderung ist ein massiver Rückschritt. Das unter Vizebürgermeister Tony Platt (NEOS) und dem Planer erstellte Konzept ignoriert das teure Ortsentwicklungskonzept von 2020 völlig.

Die Kritikpunkte im Detail:

  • Verrat der Ziele von 2020: Die Sicherung von Grünflächen, die Beibehaltung der Bevölkerungszahl und die Beschränkung auf 6 bzw. 12 Wohneinheiten (WE) im Kerngebiet werden über Bord geworfen.
  • Verdichtung im "Erweiterten Zentrum": Hier sollen die Bebauungsmöglichkeiten massiv ausgeweitet werden (405 Stellungnahmen der Bürger dagegen!).
  • Baulobby diktiert: Die Bürgermeisterin Andrea Kö (ÖVP) ist vor der Initiative "IG-Eigentum" - so scheint es uns - eingeknickt. Die Angst vor einem "Sterben des Ortskerns" ist vorgeschoben – unkontrollierter Bauwahnsinn bringt keine Belebung, sondern nur Verkehr und Infrastrukturkollaps.
  • Geldverschwendung: 60.000 Euro Raumplanungsbudget (2025) und unzählige Arbeitsstunden des Bauamtes wurden für Pläne verpulvert, die jetzt wohl "gekübelt" werden.
  • Interessante Auswahl der Berater: Die neuen "Experten" der Bürgermeisterin (Brodl, Hawlik, Toifel, Katzberger) sind teils Architekten von Großprojekten. Geht es um Bürgerbedürfnisse oder Lobbyismus?
  • Rechtliche Fehleinschätzung: Eine aktuelle VfGH-Erkenntnis stellt klar: Der Bestand ist durch Baubewilligungen gesichert. Eine Änderung des Plans zur "Bestandssicherung" ist rechtlich unnötig und führt zu Ungleichbehandlung.

Die Forderung der Bürgerliste: Sofortige Umsetzung der gültigen Bausperre (GFZ 1,3) im Bauland-Kerngebiet oder Erlass einer neuen Bausperre (max. 40% Bebauungsdichte) zur Überbrückung bis 2028. Keine Profite für Spekulanten auf Kosten der Allgemeinheit!

 

🌳 Baummord und Bauwahn: Das neue Perchtoldsdorf?

Sonnbergstraße 97: Vom Umweltleitbild zum Betonklotz.

Wo einst Freiflächen und Gärten waren, entstehen nun acht Luxuswohnungen (92 bis 212 m²). Beschlossen von ÖVP, Grünen (!) und NEOS.

  • Der "Rollrasen-Schmäh": Unter dem Deckmantel des Grünraumerhalts werden riesige Tiefgaragen gebaut, über denen gerade einmal 30 cm Erde liegen.
  • Widerspruch in sich: Auf der Gemeindehomepage wird der Erhalt von Gärten und die Eindämmung der Bodenversiegelung gefeiert. Die Realität der Schwarz-Pinken-Koalition zeigt jedoch hemmungsloses Zubetonieren.

Faktencheck: Was die Politik sagt vs. Was wirklich passiert (Updates Mai/Juni 2025)

  • Bürgermeisterin: „Es gibt kein wildes Zubetonieren!“ – Fakt: Wenn im „Erweiterten Zentrum“ die WE-Beschränkung fällt, droht genau das. Aus GFZ 1,0 (Bestand) kann schnell GFZ 1,8 werden.
  • Bürgermeisterin: „Eingriffe in Eigentumsrechte kommen nicht infrage.“ – Fakt: Es gibt kein „Eigentumsrecht“ auf maximale Bebauungsdichte! Die Gemeinde ist nicht der Erfüllungsgehilfe von Immobilienentwicklern.
  • NEOS: Werden die Bürger für Stellungnahmen verantwortlich gemacht, weil deren Bearbeitung "Geld kostet"? – Fakt: Demokratie und Bürgerbeteiligung dürfen nicht aus Kostengründen abgewürgt werden (Motto: Hände falten, Gosch’n halten).

🚶 Weg mit dem Weg!

November 2024: Die Bürgerliste fordert die Streichung des obsoleten, ehemals als Straße geplanten Weges zwischen Hochstraße und Donauwörtherstraße aus dem Bebauungsplan. Die Umsetzung würde alte Baumriesen vernichten und die Gemeinde viel Geld kosten (Beleuchtung, Winterdienst).

 

🐓 Kräht der Hahn am Mist ... Gockel vs. Rechtsanwalt

Eine Posse aus der Hochstraße 141/143 (Updates Okt 2024 – März 2025)

Ein Anwalt kaufte günstig eine Liegenschaft, baute massiv zu (abweichend vom Einreichplan) und vermietete laut uns vorliegenden Unterlagen ohne Benützungsbewilligung. Aufgrund des schwebenden Zustandes wurden Kanalgebühren nicht vorgeschrieben -  eine schöne Ersparnis; dafür klagte die Kanzlei die Nachbarsfamilie, weil deren Hahn „Kiki“ zu laut krähte.

  • Behördenversagen: Die Bürgermeisterin (als Baubehörde) ignorierte unserer Meinung nach monatelang die illegale Nutzung der Baustelle. Erst durch den Druck von Gabriele Wladyka kam es zur Überprüfung.
  • Happy End: Nach massivem Medienecho und absurden Gerichtsverhandlungen durfte Kiki bleiben. Ein Lehrstück darüber, wie wichtig eine hartnäckige Opposition ist.

💸 Erneute Geldverschwendung (Oktober 2024)

Die Gemeinde steuert 2024 auf ein Minus von mind. 2,7 Millionen Euro zu, doch die Ausgabenpolitik bleibt desaströs:

  • Volksschulturnsaal Roseggergasse: Abriss und unterirdischer Neubau statt Sanierung der Heizung/Lüftung? Millionen drohen zu versickern.
  • Beatrixgasse: ÖVP-nahe Generalplaner (WET) kassieren bereits 207.000 Euro, während die Sanierung unklar bleibt. Droht gar der Ausverkauf der Anlage Mühlgasse?
  • Breitenfurt: ÖVP und SPÖ planen 800 Wohnungen auf grüner Wiese. Das betrifft auch uns (Ausbau der gemeinsamen Mittelschule!).

🛑 ÖVP, Grüne und Neos stimmen GEGEN Versiegelungsstopp

März 2024: Die PBL beantragte eine Bausperre gegen "unterirdische Bodenversiegelung". Seit 2021 dürfen Tiefgaragen unter Schutz-Grünflächen gebaut werden (mit nur 30cm Erdüberdeckung). ÖVP, Grüne und NEOS lehnten den Stopp ab und veranstalten lieber eine teure, wirkungslose "Enquete" im Juni.

 

📜 2.556 Stellungnahmen gegen die Zerstörung unseres Ortes

Dezember 2023: Die PBL übergab massive Protestnoten der Bürger gegen die Pläne der Schwarz-Grünen Mehrheit:

  1. Grünlandschutz Vierbatz: 833 Stimmen
  2. Keine Baulandwidmung Am Rain: 830 Stimmen
  3. Keine Verbreiterung Ambros-Riedergasse: 448 Stimmen
  4. Keine Verkehrssteigerung Mühlgasse: 445 Stimmen

Ein bekannter Liedermacher stellte schon vor Jahrzehnten den Zusammenhang zwischen grauer Mauer und grauem Herz her. Wer ein Haus baut, versiegelt nicht nur den Boden, sondern betoniert die Zukunft unserer Kinder zu!

 

🪑 Bankerl statt Betonklotz ("Am Rain 4")

September 2023 – März 2025: Der Ausverkauf des Perchtoldsdorfer Gemeindeeigentums geht weiter. Das ehemalige Remisengebäude samt idyllischem kleinen Park (349 m²) wurde um 820.000 Euro an Bauträger verramscht – beschlossen von ÖVP, NEOS, Grünen und FPÖ. Die Begründung: Man brauche das Geld für Sanierungen. Ein Erholungsraum für Bürger verschwindet für immer hinter Beton.

 

🌳 Baumoffensive der Perchtoldsdorfer Bürgerliste

August 2023: Bäume sind der beste und günstigste Klimaschutz. Die PBL fordert:

  • Einbindung der Bürger bei Baumwünschen an öffentlichen Plätzen.
  • Neubepflanzung von Straßenzügen (Negativbeispiel: Merzgasse) und des Marktplatzes.
  • Fördermittel für private Baumpflanzungen.

🏛️ Weitere drohende Bauskandale im Überblick

  • Elisabethstraße 18 (Aug 2023): Durch Streichung der hinteren Baufluchtlinie 2013 wurden rund 3.000 m² auf dieser Liegenschaft plötzlich bebaubar. Wertsteigerung für den Eigentümer: 3 Millionen Euro! Bäume mussten Prunkbauten weichen.
  • Brunnergasse 31 (Juli 2023): Eine ortsbildprägende Villa ist bedroht. Ein PBL-Antrag auf Bausperre (max. 3 WE zum Schutz des Gebäudes) wurde von ÖVP, Grünen und NEOS abgelehnt.
  • Beatrixheim vor dem Aus (Feb 2023): Überfallsartige Schließung nach 43 Jahren. Die Begründung (Heizung/Wasserrohrbruch) wirkt fadenscheinig. Die PBL warnt: Das Grundstück (Bauland-Sondergebiet) darf nicht für Großbauten umgewidmet werden!
  • Waldverwüstung (Feb 2023): Die jährliche Holzernte für die EVN gleicht einem Kahlschlag. Tiefe Spurrillen, abgeholzte Zukunftsbäume und fehlende Rücksicht auf das Naherholungsgebiet. Klimaschutz muss vor Wirtschaftlichkeit gehen!

📂 Downloads & Grundsätzliches

"Ewig droht der Baggerzahn". Österreich baut sich zu (täglich 13 Hektar!), und Perchtoldsdorf ist leider keine Ausnahme. Die ÖVP übernimmt oft erst unter massivem Druck unsere Anträge auf Bausperren und feiert sich dann als Retter. Schluss mit der Spekulation! Zukunft braucht gemeinsame Planung, keine Abrissbirnen.

 

Weiterführende Dokumente (Leitbild & Vision 2020) siehe unten.

 

Bleiben Sie kritisch. Bleiben Sie informiert. Gemeinsam für ein liebens- und lebenswertes Perchtoldsdorf! Ihre Perchtoldsdorfer Bürgerliste.

 

🔎 Ihre Perchtoldsdorfer Bürgerliste (PBL) – Wir bleiben dran!

Fragen oder Hinweise zu diesem Fall? Schreiben Sie uns!


 ⚖️ Hinweis: Alle rechtlichen Einschätzungen in diesem Beitrag geben die politische Bewertung der Perchtoldsdorfer Bürgerliste auf Basis der vorliegenden Unterlagen wieder. Verbindliche Rechtsauskünfte erteilen ausschließlich die zuständigen Behörden und Gerichte.

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12. Änderung des örtlichen Raumordnungsprogrammes - Kniefall vor Baulobby

Update September 2025: Dass die geplante Änderung des Flächenwidmungsplans kein großer Wurf für unser Perchtoldsdorf wird, war absehbar. Ursprünglich sollte alles im September 2025 beschlossen werden, damit die Pläne vor dem Auslaufen der Bausperren im März 2026 rechtskräftig sind. Doch diese Frist ist der Frau Bürgermeisterin (ÖVP) inzwischen offenbar egal.

 

Verrat am Ortsentwicklungskonzept von 2020

Obwohl erst 2020 mit viel Steuergeld ein umfassendes Ortsentwicklungskonzept erstellt wurde, hat der neue Raumplaner dieses einfach ignoriert und „das Rad neu erfunden“. Politisch verantwortlich für dieses Vorgehen ist Vizebürgermeister Tony Platt (NEOS).

 

Was 2020 versprochen wurde – und jetzt fallen gelassen wird:

  • „Sicherung des strukturellen Charakters durch Beschränkung der Wohneinheiten“ (Die Vorgabe von max. 6 bis 12 Wohneinheiten im Kerngebiet soll nun weitgehend fallen!)
  • „Sicherung von Frei- und Grünflächen im Baublockinneren“
  • „Beibehaltung der bestehenden Bevölkerungszahl“

Kaum fünf Jahre später spielen Grünflächen und der Stopp des Zuzugs offenbar keine Rolle mehr. Stattdessen wurden neue Zonen definiert:

  1. Das „Erweiterte Zentrum“ (Wienergasse, Hochstraße etc.): Hier sollen die Bebauungsmöglichkeiten massiv ausgeweitet werden. Die Bürgerliste hat dagegen 405 Stellungnahmen von Bürgern eingebracht!
  2. Das „Historische Zentrum“: Hier sollte die Bebauung leicht eingeschränkt werden (Anpassung der Geschoßflächenzahl an den Bestand), wobei Dachbodenausbauten weiterhin möglich bleiben. Da es im „erhaltungswürdigen Altort“ ohnehin strenge Regeln gibt, ist dies eigentlich Makulatur.

Die Baulobby diktiert – Die Bürgermeisterin knickt ein

Gegen die minimalen Einschränkungen im Ortskern hat sich sofort eine von Baulobbyisten inszenierte Widerstandsbewegung namens „IG-Eigentum“ formiert. Ihr absurdes Argument: Der Ortskern würde „sterben“, man müsse zur „Belebung“ mehr bauen.

 

Fakt ist: Die bisherige, völlig übertriebene Bautätigkeit hat in Perchtoldsdorf noch nie zu einer „Belebung“ geführt. Sie brachte uns lediglich:

  • Mehr Verkehrsauslastung
  • Höhere Infrastrukturbelastung (Kindergarten, Schulen, Verwaltung, Wirtschaftshof)
  • Den unwiederbringlichen Verlust zahlreicher Grünflächen und Gärten

Geschäfte schließen wegen Personalmangel und astronomischen Mieten – neue Bauträger-Betonblöcke schaffen hier garantiert keine Abhilfe! Doch während Bürgermeisterin Andrea Kö bei 500 Stellungnahmen besorgter Bürger (z. B. Ambros-Rieder-Gasse) unbeeindruckt blieb, führte offenbar der Druck der Grundeigentümer-Initiative zu einem Kurswechsel.

 

Die traurige Bilanz: Das gesamte Raumplanungsbudget für 2025 in Höhe von 60.000 Euro wurde verpulvert. Die Pläne werden nun offenbar „gekübelt“, und die Mitarbeiter des Bauamtes wurden mit teuren, völlig nutzlosen Erhebungen aufgehalten.

 

Interessante „Experten“ statt Bürgerbeteiligung

Nachdem die Bürgermeisterin dem Druck nachgab, lud sie ein neues Team von „Fachleuten“ zur Überarbeitung ein. Auf der Gemeindehomepage werden Karl Brodl, Andreas Hawlik, Paul Katzberger und Hannes Toifel als Experten angepriesen.

  • Das Problem: Karl Brodl, Andreas Hawlik und Hannes Toifel haben in der Vergangenheit bereits zahlreiche Großprojekte (u.a. Burgvorplatz) geplant. Keiner von ihnen hat unserer Ansicht nach je etwas zur echten „Belebung“ des Ortskerns beigetragen.
  • Geht es hier wirklich um die „spezifischen Bedürfnisse des Ortes“ oder schlicht um knallharten Lobbyismus zur Durchsetzung von Bauinteressen?

Bereits 2004 hat sich eine massive Mehrheit der Perchtoldsdorfer FÜR die Erhaltung des dörflichen Charakters und GEGEN Verdichtung ausgesprochen. Doch Mega-Baustellen wie Sonnbergstrasse 97 (8 WE), Brunnergasse 31 (6 WE) und Sebastian Kneippgasse 3 (10 WE) beweisen das Gegenteil.

 

Grundsätzliche Fragen & Rechtliche Fehltritte

1. Der Fristen-Widerspruch: Ursprünglich musste alles schnell gehen, da im März 2026 die Bausperre (max. GFZ 1,3) ausläuft. Jetzt meint die Bürgermeisterin plötzlich in einem Interview, man habe Zeit bis 2027. Woher der Meinungsumschwung? Die Baulobby schrie bei den geplanten Einschränkungen „Enteignung!“.

 

2. Der Schmäh mit der „Bestandssicherung“: In der Planauflage wird als Begründung für Änderungen die „Bestandssicherung“ angeführt. Ein aktuelles Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes (VfGH) sagt jedoch exakt das Gegenteil: Der Bestand von Gebäuden ist bereits durch ihre rechtskräftige Baubewilligung gesichert. Es ist rechtlich unzulässig und führt zu ungleicher Behandlung, wenn man Bebauungsvorschriften (z.B. Baufluchtlinien) ändert, nur um bestehende Gebäude nachträglich zu „sichern“. Dass ein Raumplaner (dessen Auswahlkriterium seine juristische Expertise war) diese VfGH-Erkenntnis ignoriert, ist hochgradig fragwürdig.

 

3. Expertenmeinung vs. Bauwahn: In seinem Buch empfiehlt Raumplanungs-Professor Gernot Stöglehner für Kleinstädte wie Perchtoldsdorf eine maximale GFZ (Geschoßflächenzahl) von 1,2 und für Kernstädte 1,5. Die Baulobby fordert in unserem „Erweiterten Zentrum“ jedoch 1,8 und mehr! Fällt nun auch noch die Beschränkung der Wohneinheiten, drohen uns riesige Wohnklötze. Infrastrukturkosten und Verkehrsbelastung? Bleiben völlig unberücksichtigt.

 

Klarstellung (Rechtsanwalt Michael Mendel, Info-Veranstaltung 19.08.2025): > Festlegungen im Flächenwidmungs- und Bebauungsplan sind KEIN Eigentum! Grundbesitzer haben hier keine Parteistellung. Die Spekulanten fürchten lediglich um ihre überzogenen Gewinne.

 

💡 Unsere Lösung: Die Vorschläge der Bürgerliste

Wenn man EINEM Baulobbyisten nachgibt, fällt das ganze Konstrukt zusammen. Wir fordern Vernunft statt Beton:

  • Variante 1 (Sofortmaßnahme): Im Bauland-Kerngebiet wird die derzeit gültige Bausperre einfach umgesetzt. Überall dort, wo aktuell eine GFZ von 1,3 gilt, wird dies fix in den Flächenwidmungsplan geschrieben. Die Daten liegen vom Büro Friedmann/Aujesky bereits vor, es kostet kaum etwas. Beschlussfassung in der Septembersitzung 2025 – Problem gelöst!
  • Variante 2 (Überbrückung): Man beschließt eine neue Bausperre (z. B. Bebauungsdichte maximal 40 %), um die Zeit bis 2028 sicher zu überbrücken. In der Zwischenzeit können echte, saubere Erhebungen gemacht werden, wo eine höhere GFZ überhaupt städtebaulich sinnvoll wäre.

Klares Ergebnis - Perchtoldsdorf braucht keine weitere Verdichtung

Update Juni 2025: In mehreren Umfragen hat sich eine große Mehrheit der Perchtoldsdorfer Bürger ganz klar GEGEN eine noch dichtere Bebauung ausgesprochen. Doch die neue Gemeindeführung scheint diesen Wählerwillen bereits wieder vergessen zu haben. Droht uns jetzt die ungebremste Beton-Flut?

 

Die Chronologie der Bau-Gefahr

 

👇 April / Mai 2025: Experten-Rat ignoriert, NEOS fordern Beton 🛑 Seit 2025 ist Vizebürgermeister Tony Platt (NEOS) für die Ortsentwicklung zuständig. Schon im Wahlkampf haben sich die NEOS offen für einen verdichteten Wohnbau ausgesprochen.

  • Der Experte warnt: Unser neuer, sehr kompetenter Raumplaner schlug hingegen vor, die bestehenden Pläne genau so zu belassen, da wir absolut keinen Handlungsbedarf haben! Er stellte glasklar fest: "Nur eine Verdichtung führt zu keinen leistbaren Wohnungen."
  • Die Rolle der ÖVP: Bürgermeisterin Kö propagierte im Wahlkampf noch lautstark ihr „Umweltleitbild“ mit der Erhaltung von Gärten und Grünflächen. Schließlich war es die ÖVP selbst, die die aktuelle Bausperre beantragt hat. Es wäre also völlig absurd, wenn die ÖVP jetzt einknickt und im Gegensatz zur Bausperre die Bebauungsmöglichkeiten wieder ausweitet! Es ist sehr zu hoffen, dass sie sich in diesem Punkt gegen den Koalitionspartner durchsetzen kann.

👇 2028: Das neue Gesetz zwingt zum Sanieren statt zum Abreißen ♻️ Im Jahr 2028 tritt die neue Festlegung im Raumordnungsgesetz in Kraft. Dann wird im Wohn- und Kerngebiet generell nur mehr eine Geschoßflächenzahl (GFZ) von 1 zulässig sein (außer in speziell bezeichneten Gebieten).

  • Der enorme Vorteil: Das bedeutet eine Einschränkung für Spekulanten und ist ein massiver Anreiz, bestehende Gebäude endlich zu sanieren, statt sie einfach abzureißen! Ein gigantischer Neubau wäre dann in derselben Größe oft gar nicht mehr möglich.

👇 2023 & 2020: Unsere mühsam erkämpften Limits 🚧 Dem Bürgerwillen wurde in der Vergangenheit zumindest teilweise Rechnung getragen. Diese Errungenschaften stehen jetzt auf dem Spiel:

  • Die Bausperre (seit 2023): Festlegung der Geschoßflächenzahlen auf exakt 1,0 und 1,3.
  • Die Wohneinheiten-Bremse (2020): In einer groß angelegten und teuren Überarbeitung der Pläne wurde im Kerngebiet eine strikte Beschränkung der Wohneinheiten festgelegt – auf maximal 6 und maximal 12 Einheiten. (Genau diese Beschränkung soll nun fallen!)

💸 Die fatale Rechnung: Was Verdichtung für uns bedeutet

Sollte der verdichtete Wohnbau kommen (z.B. durch die Abschaffung der Wohneinheitenbeschränkung), sind die Verlierer einzig und allein die Perchtoldsdorfer! Die Fakten:

  1. Noch mehr sündteure Bauträgerwohnungen, die sich ohnehin kein junger Perchtoldsdorfer leisten kann.
  2. Massive Bodenversiegelung durch gesetzliche KFZ-Pflichtstellplätze.
  3. Verkehrs-Chaos: Mehr Autos verstopfen unsere ohnehin belasteten Gassen.
  4. Explodierende Infrastrukturkosten: Wer zahlt den Ausbau von Kanal, Wasser und Straßen für den Zuzug? Wir alle!

Ein schockierendes Beispiel: Der Kindergartenzubau in Aspetten erfolgte laut Aussage der Bürgermeisterin ausschließlich für diesen „Zuzug“. 👉 Die Kosten für den Steuerzahler: Rund 600.000 Euro Fixkosten pro Jahr (inklusive Rückzahlungsraten)!

 

Unser Fazit: Die Perchtoldsdorfer Bevölkerung hätte durch die Pläne der NEOS nur Nachteile! Hände weg von unseren Bebauungsplänen!


Baummord und Bauwahn - ist das das neue Perchtoldsdorf?

Freiflächen verschwinden unter Beton, das Ortsentwicklungskonzept wird eiskalt missachtet. Eigentlich bedeutet „Wohnzone 1“: Keine Verdichtung, Beschränkung der Wohneinheiten (WE). Ursprünglich waren hier maximal 2 WE geplant – doch es kam alles ganz anders. Und zugestimmt haben diesem Projekt: ÖVP, Grüne (!) und NEOS.

 

Wie verträgt sich das mit dem viel gepriesenen „Umweltleitbild“ oder der „Erhaltung der Gärten“? Gar nicht. Wenn über einer massiven Tiefgarage nur noch 30 cm Erde aufgeschüttet werden, reicht das höchstens für einen Rollrasen. Genau diese fatale Entwicklung plant der aktuelle ÖVP-Koalitionspartner derzeit für fast das gesamte Kerngebiet!

 

Der Schmäh mit dem Ortsbild: Auf der Gemeindehomepage rühmt man sich salbungsvoll mit Maßnahmen zur „Hintanhaltung von klimagefährdender Bodenversiegelung und der Beschränkung auf 6 und 12 Wohneinheiten“. Angesichts der aktuellen schwarz-pinken Betonierpläne ist das reine Makulatur. Die einst als Errungenschaft gefeierten Leitlinien werden nun ignoriert und gekübelt. Warum?

 

Für den derzeitigen Vizebürgermeister (NEOS) ist historisch wertvolle Bausubstanz mit hohem Grünanteil offenbar ohnehin nur „Ruinen & Verschandelung“ (so seine Aussage gegenüber den Medien). NEOS steht angeblich für ein neues Österreich – doch in Perchtoldsdorf herrschen alte Zustände. Und statt kleiner, leistbarer Wohnungen für Jungfamilien entstehen hier nun acht Luxuswohnungen mit 92 bis 212 m².

 

🛑 Faktencheck Juni 2025: Die Ausreden der Gemeindeführung entlarvt

Die jüngsten Behauptungen der Bürgermeisterin und des Vizebürgermeisters in den Medien können wir nicht unwidersprochen stehen lassen.

 

Die Bürgermeisterin (ÖVP) im Realitätscheck:

  • Behauptung: „Mit uns gibt es kein wildes Zubetonieren!“ Fakt: Doch! Wenn im „Erweiterten Zentrum“ die meisten Beschränkungen fallen, kann hemmungslos zubetoniert werden.
  • Behauptung: „Das heißt, dass wir punktuell mehr Wohneinheiten in bestehenden Gebäuden ermöglichen wollen.“ Fakt: Falsch. Geplant ist, die Geschoßflächenzahl (GFZ) nach maximaler Ausnutzbarkeit umzusetzen und die Limitierung von 6 oder 12 Wohneinheiten komplett abzuschaffen. Ein Gebäude mit bisher GFZ 1,0 kann abgerissen und durch einen Klotz mit GFZ 1,8 ersetzt werden – das ist fast die doppelte Kubatur!
  • Behauptung: „Selbstverständlich wird das Erscheinungsbild und der Charakter des Ortsbildes bewahrt werden.“ Fakt: Wie soll das funktionieren, wenn plötzlich doppelt oder dreimal so dicht gebaut werden darf?
  • Behauptung: „Was für uns nicht infrage kommt, ist, in bestehende Eigentumsrechte einzugreifen.“ Fakt: Eine glatte Themenverfehlung. Es gibt kein Eigentumsrecht auf maximale Bebauungsmöglichkeiten! Die Gemeinde ist nicht der Erfüllungsgehilfe für die Gewinnmaximierung von Immobilienentwicklern.

Vizebürgermeister Tony Platt (NEOS) im Realitätscheck:

  • Behauptung: Tony Platt bezweifelt, dass eine Mehrheit der Perchtoldsdorfer gegen eine dichtere Verbauung ist. Fakt: Belege dafür ist er schuldig geblieben. Wo bleibt die vor der Wahl so lautstark von den NEOS geforderte intensive Bürgerbeteiligung?
  • Behauptung: „Woran wir arbeiten, sind rechtsstaatlich saubere Lösungen.“ Fakt: Der jetzige (restriktivere) Flächenwidmungsplan ist ebenfalls rechtsstaatlich sauber und vom Land genehmigt. Es wäre genauso sauber, einen echten Bürgerbeteiligungsprozess zu starten und die Meinung der Perchtoldsdorfer einzuholen.
  • Behauptung: „Wahrung der Rechte der Grundeigentümer.“ Fakt: Grundeigentümer haben in diesen Verfahren keine Parteistellung und kein Recht auf bestimmte Festlegungen im Bebauungsplan. Die Gemeinde darf sich nicht zwingen lassen, Bebauungspläne nur für Bauträger-Profite aufzuweichen.

📩 Update Mai 2025: Die pinke Aussendung strotzt vor Unlogik

 

Liebe Mitbürger, in ihrer neuesten Aussendung verstricken sich die NEOS in Widersprüche. Wir haben die Aussagen analysiert:

 

1. Der Schmäh von der "Bestandssicherung"

  • NEOS: Man wolle im Ortszentrum „den Bestand sichern“.
  • PBL: Doppeltes Nein! Der Bestand ist längst durch Baubewilligungen gesichert. In Wahrheit wird z.B. bei einem Bestand von GFZ 0,5 % die Dichte auf 1,8 erhöht und die Wohneinheitenbeschränkung gekippt. Die vom Ortsplaner ursprünglich vorgeschlagene Reduktion wurde von Tony Platt einfach weggewischt – und die Bürgermeisterin hat zugestimmt.

 

2. Intransparenz als Konzept

  • NEOS: Details dürfe man aus rechtlichen Gründen vor der öffentlichen Auflage nicht publik machen; Ausschüsse seien vertraulich.
  • PBL: Wo in der NÖ-Gemeindeordnung steht, dass man die Bevölkerung über geplante Änderungen nicht informieren darf? Im Gegenteil: Die Bürger müssen VOR dem Prozess informiert werden! In zwei „Enqueten“ wurde mit keinem Wort erwähnt, dass die Wohneinheitenbeschränkung fallen soll.

3. Bürger als lästige Kostenfaktoren

  • NEOS: Jede Eingabe koste Geld. Politische Mitbewerber würden Bürger zu Stellungnahmen anstiften, um „Mehrkosten für die Gemeinde zu erzeugen“.
  • PBL: Ein skandalöses Demokratieverständnis! Nicht die Verursacher des Desasters sind schuld, sondern die Bürger, die von ihrem guten Recht Gebrauch machen? Die Botschaft der Transparenz-Partei NEOS lautet offenbar: Hände falten, Gosch’n halten.

4. Das Märchen vom „billigen“ Wohnraum

  • NEOS: Wenn man 15 statt 6 Wohnungen erlaubt, werden diese kleiner (80 m²) und damit günstiger.
  • PBL: Ein reines Wunschdenken. Bauträger bauen, was Profit bringt. In der Sonnbergstraße 97 gibt es keine Beschränkung – und trotzdem werden dort 200 m² große Luxus-Wohnungen hochgezogen.

5. Der Infrastruktur-Kollaps

  • NEOS: Die Infrastruktur halte den Zuzug „locker“ aus.
  • PBL: Wir erinnern uns an das Projekt Ambros-Rieder-Gasse, wo als Begründung für Gehsteigverbreiterungen allen Ernstes die „steigende Anzahl von Zwillingskinderwägen“ herangezogen wurde. Genau hier hat Tony Platts Partei früher scharf kritisiert und sogar eine Volksabstimmung gefordert. Heute schweigt man dazu.

6. Die Kosten-Falle

  • NEOS erwähnen beiläufig: Die Änderung des Raumprogrammes kostet 60.000 Euro.
  • PBL fragt: Hält unsere ohnehin belastete Gemeindekassa das aus?

Die Kernfrage bleibt: Warum spielt unsere Bürgermeisterin bei diesem Bauwahn mit? Wo sind ihre Wahlversprechen geblieben, in denen der Erhalt von Gärten und Grünflächen oberste Priorität hatte?


Wird der Parkplatz Hochstraße/Krautgasse verbaut?

Update Jänner 2025: Ein Grundstück, das Perchtoldsdorf bereits teuer erworben hat, soll plötzlich wieder verkauft und zubetoniert werden.

 

Was die ÖVP einst als großen Wurf für die Parkplatznot feierte, soll nun hastig Budgetlöcher stopfen – und die NEOS träumen dort bereits von einem Wohn-Klotz!

 

Die Chronologie der Parkplatz-Posse (Aktuellstes zuerst)

👇 Dezember 2024 / Jänner 2025: Der Ausverkauf & das „Zukunftshaus“ 📉 Die Kassen der Gemeinde sind leer. Anstatt echte Reformen anzugehen, soll nun das Tafelsilber verscherbelt werden.

  • Der ÖVP-Notverkauf: Innerhalb der ÖVP gibt es seit geraumer Zeit handfeste Bestrebungen, die mühsam erkämpfte Parzelle wieder an einen Bauträger zu verkaufen. Der Erlös soll das gigantische Budgetloch stopfen (was ohnehin nur ein Tropfen auf den heißen Stein wäre!).
  • Der NEOS-Wohnklotz: Die Kollegen der NEOS, die inzwischen von Regierungsverantwortung in Perchtoldsdorf träumen (und sie auch bekommen haben), gehen noch einen fatalen Schritt weiter: Sie wollen genau auf dieser Liegenschaft ein „Zukunftshaus“ errichten und noch mehr Wohnungen in den ohnehin belasteten Ortskern reinpferchen!
  • (Detail am Rande: Nebenbei heften sich die NEOS auch noch die Senkung der Kanalgebühren auf die eigenen Fahnen. Sie "übersehen" dabei geflissentlich, dass es die Bürgerliste war, die mit Demonstrationen, Aussendungen und dem Sammeln von über 1.000 Eurer Unterschriften den entscheidenden Druck aufgebaut hat. Danke nochmals dafür!)

👇 2025: Der 1,5-Millionen-Kauf & die Selbstinszenierung 🎉 Nachdem wir den massiven Wohnbau auf dieser Fläche verhindert hatten, zog die Gemeinde schließlich die Konsequenzen:

  • Der Kauf: Die Gemeinde erwarb das Grundstück 2025 für stolze 1,5 Millionen Euro.
  • Die Eröffnung: Darauf wurde der dringend benötigte Parkplatz (inklusive Strom-Tankstellen) errichtet.
  • Die Heuchelei: Der Schreiber dieser Zeilen kann sich noch sehr gut daran erinnern, wie sich der Ex-Bürgermeister (ÖVP) anlässlich der feierlichen Eröffnung dieses Parkplatzes als Retter der Parkplatznot hat feiern lassen... Und heute? Alles vergessen!

👇 Die Vorgeschichte: 28 Wohnungen & eine Mega-Tiefgarage gestoppt! 🛑 Auf genau dieser Parzelle (Ecke Hochstraße/Krautgasse) wollte einst ein privater Bauträger einen gigantischen Komplex mit 28 Wohnungen und einer doppelgeschoßigen Tiefgarage errichten.

  • Der PBL-Erfolg: Wir konnten dieses Horror-Szenario für den Ortskern unter anderem mit Eurer massiven Unterstützung erfolgreich beeinspruchen und endgültig stoppen!

Unser Fazit: Hände weg vom Parkplatz Hochstraße!

Ein Grundstück um 1,5 Millionen Euro Steuergeld zu kaufen, sich dafür feiern zu lassen, und es bei der nächsten Budgetkrise wieder an Bauträger zu verscherbeln, ist der Inbegriff einer gescheiterten Politik. Ein „Zukunftshaus“ auf einem unverzichtbaren Parkplatz im Altort ist keine Lösung, sondern schafft nur neue Verkehrs- und Platzprobleme.

Wir haben die 28 Wohnungen damals verhindert – und wir werden uns auch jetzt wieder mit ganzer Kraft gegen diese neuen Beton-Fantasien stemmen!


Weg mit dem Weg - Schreiben von Bürgerlisten-Chefin Gabriele Wladyka

Ein dringender Appell von Bürgerlisten-Chefin Gabriele Wladyka (Update November 2024)

Demnächst wird der Bebauungs- und Flächenwidmungsplan neu aufgelegt und einige Änderungen sind geplant. Das ist unsere große Chance, eine völlig absurde planerische "Altlast" endlich und endgültig zu streichen:

Den geplanten Weg zwischen Hochstraße und Donauwörtherstraße.

Vom Straßen-Wahnsinn zum sinnlosen Fußweg

 

Ursprünglich war an dieser Stelle allen Ernstes eine komplette Straße geplant! Meine Mutter und Gründerin der Bürgerliste, Dr. Herta Kunerth, hat es vor einigen Jahrzehnten durch harten Einsatz geschafft, dieses zerstörerische Projekt auf einen Weg zu reduzieren.

 

Doch heute wissen wir: Auch diesen Weg braucht absolut niemand! Trotzdem beharren einige Gemeindemandatare völlig unverständlicherweise darauf, ihn tatsächlich umzusetzen und zwingend in den Plänen zu belassen.

 

Die Fakten: Warum dieses Projekt sofort gestoppt werden muss

  • 🌳 Naturzerstörung pur: Der Weg würde eine ökologisch immens wertvolle Grünzone gnadenlos durchschneiden. Wunderschöne, alte Baumriesen und der gesamte intakte Grünstreifen müssten dem Beton und Asphalt weichen.
  • 💸 Sinnlose Geldverschwendung: Unsere Gemeinde hat bekanntlich kein Geld! Der Bau eines extrem langen und schmalen Weges inklusive Errichtung einer Straßenbeleuchtung verschlingt Unsummen.
  • ❄️ Ewige Folgekosten: Die Strecke müsste von der Gemeinde im Winter permanent geräumt und gestreut werden – ein enormer, völlig unnötiger Arbeits- und Kostenaufwand für den Wirtschaftshof.

Gemeinsam können wir es schaffen!

Wir haben durch gelebte Bürgerbeteiligung schon so unglaublich viel für unseren Ort erreichen können – man denke nur an die von uns erkämpfte Senkung der Kanalgebühren! Ich bin überzeugt: Es wird auch diesmal klappen, wenn wir zusammenstehen.

 

Der Weg muss weg! Schützen wir unsere Bäume und Grünflächen! Wir bitten um Ihre tatkräftige Unterstützung und Ihre Unterschrift bei unserer Petition. Lassen Sie uns diesen unersetzlichen Naturraum für Perchtoldsdorf retten!

Liebe Grüße, Ihre Gabriele Wladyka


Kräht der Hahn am Mist ... - Gockel vs Rechtsanwalt

Ein Lehrstück über Perchtoldsdorfer Absurditäten:

 

Während ein Anwalt unbehelligt in einem laut uns vorliegenden Unterlagen zum damaligen Zeitpunkt nicht genehmigten Zubau abkassiert, zerrt er die Nachbarn wegen eines Hahns vor Gericht. Die Baubehörde schaut zu.

 

Der wahre Skandal: Wohnen ohne Bewilligung, Sparen bei den Gebühren

 

Bevor wir zum Federvieh kommen, blicken wir auf die Fakten rund um die Liegenschaft Hochstraße 141:

 

Ein Mödlinger Anwalt erwarb dieses Grundstück sehr günstig per Leibrente. Der im Garten geplante und ab 2019 bewilligte Groß-Zubau stieß bei den Anrainern rasch auf massives Missfallen (Vorgeschichte hier).

 

  • Keine Benützungsbewilligung: Bis zum heutigen Tag ist dieser Zubau offiziell nicht fertiggestellt, da es zahlreiche eklatante Abweichungen vom Einreichplan gibt.
  • Lukrative Vermietung: Das stört den Anwalt jedoch nicht. Seit fast 1,5 Jahren sind Wohnungen und Kanzleiräume im Zubau bereits vermietet. Da stellt sich die Frage: Wie funktioniert eine behördliche Anmeldung an einer de facto nicht existenten Adresse?
  • Flucht vor Kanalgebühren: Da erst nach einer offiziellen Fertigstellungsmeldung die Flächen erhoben und Kanalgebühren vorgeschrieben werden können, erspart man sich diese Kosten vorerst komplett.

Behördenversagen: Wie kann man das all jenen Perchtoldsdorfern erklären, die unter den horrenden Kanalgebühren leiden, während die „Gstopften“ hier keinen Cent zahlen? Bürgerlisten-Chefin Gabriele Wladyka bombardiert die Bürgermeisterin (als oberste Baubehörde) seit zwei Jahren mit Mails. Es gab zwar eine Überprüfung, die Mängel wurden festgehalten – doch die logische Konsequenz (eine sofortige Nutzungsuntersagung der Baustelle) bleibt aus!

 

Die Ablenkung: Krieg gegen den Hühnerstall (Hochstraße 143)

Anstatt den rechtlichen Zustand seiner Kanzlei zu klären, geht der Herr Anwalt lieber auf die benachbarte Familie Sperl und ihre – bei der Bezirkshauptmannschaft völlig legal registrierte – Hühnerschar los. Die Chronologie eines bizarren Nachbarschaftsstreits:

 

Oktober 2024: Der erste anwaltliche Brief Der Anwalt beschwert sich, dass das Krähen von Hahn "Kiki" das Arbeiten in der Kanzlei unzumutbar beeinträchtige (offenbar in Unkenntnis der herrschenden Rechtsprechung).

  • Juristischer Fehltritt: Der Herr Anwalt zitiert in seinem Schreiben den falschen Paragraphen (§ 146 Abs 2 ABGB betrifft die Hemmung von Fristen; richtig wäre § 364 Abs 2 gewesen).
  • Ignoranz der Rechtslage: Ein Urteil des Bezirksgerichts Mödling vom 24.03.2016 (speziell für Perchtoldsdorf!) hält klar fest: Hühner- und Hahnenhaltung ist hier ortsüblich.
  • Die Story wird in der Ganslzeit zum gefundenen Fressen für die Medien: ORF, NÖN, Heute, noe24.at berichten.

März 2025 (Anfang): Einigung & neues Drama Die Parteien einigen sich zunächst außergerichtlich: Kiki darf seinen Lebensabend bei der Familie verbringen, ein neuer Hahn darf nicht her. Doch die Natur schlägt zu: Aus den Eiern schlüpfen Küken, bei denen das Geschlecht vorerst unklar ist. Ein Küken entpuppt sich als kleiner Hahn – und beginnt zu krähen.

 

März 2025 (Mitte): Die Klage Sobald der Junghahn kräht, zuckt der Anwalt aus und klagt Familie Sperl. Obwohl die Familie den jungen Hahn umgehend entfernt, gibt die Kanzlei keine Ruhe und zwingt die Familie vor Gericht.

  • Die große Ironie: Das liebe Federvieh kann den Anwalt in seinem Büro eigentlich gar nicht stören, da dieser Teil des Gebäudes (als unfertiger Zubau) streng genommen gar nicht benützt werden dürfte!

Update Ende März 2025: Heiteres Bezirksgericht Die Verhandlung am 25. März um 12:10 Uhr am Bezirksgericht Mödling endet mit einem äußerst skurrilen Vergleich, der dem ersten stark ähnelt:

Fazit der Bürgerliste: Wir bleiben dran!

Für Familie Sperl bedeutet das Urteil: Außer Spesen und überstrapazierten Nerven nichts gewesen. Wir gratulieren zum Durchhaltevermögen! Ein kräftiges Kikeriki und alles Gute!

 

Während um einen Hahn ein medialer und juristischer Zirkus veranstaltet wurde, kräht nach den wahren Problemen – Bauwut, Finanznot und mangelnder Behördenvollzug – offenbar kein Hahn. Wir lassen das nicht auf sich beruhen! Wir bleiben dran und werden weiter schonungslos aufdecken, wie es mit den fehlenden Parkplätzen, den Vermietungen und den Kanalgebühren auf der Baustelle Hochstraße 141 weitergeht.


Erneute Geldverschwendung - Unser Gemeindeeigentum ist in Gefahr

Ein Weckruf von Bürgerlisten-Chefin Gabriele Wladyka (Update Oktober 2024)

 

Liebe Mitbürger, unsere Finanzlage ist desaströs. Für das Jahr 2024 ist ein sattes Minus von mindestens 2,7 Millionen Euro in der Gemeindekassa zu erwarten. Dennoch wird in Perchtoldsdorf munter weiter Geld verpulvert, während an anderer Stelle der Ausverkauf von öffentlichem Eigentum droht. Hier sind die aktuellen Brennpunkte:

 

🏫 Abrisswahn statt Sanierung: Der Turnsaal Roseggergasse

Nachdem ich aufgedeckt habe, dass der Volksschulturnsaal abgerissen und durch einen unterirdischen Neubau ersetzt werden soll, haben mich besorgte Eltern kontaktiert.

  • Die Fakten: Der bestehende Turnsaal reicht für die Volksschulkinder völlig aus! Lediglich die Heizung und die Lüftung sind defekt.
  • Die Frage: Muss man wegen einer defekten Heizung gleich das ganze Gebäude abreißen und viele Millionen Euro versenken? Eine Gemeinde, die kein ausgeglichenes Budget mehr zustande bringt, muss zwingend sparsamere Lösungen (wie eine gezielte Sanierung) ergreifen.
  • Erster Erfolg: Unser Druck wirkt bereits! Inzwischen beginnt man in der Gemeinde offenbar nachzudenken, und plötzlich heißt es beschwichtigend, es sei "eh noch nichts fix". Wir bleiben dran!

🏢 Wohnhausanlage Beatrixgasse: Planer (mit ÖVP-Bezug) kassiert ab

Die geplante Sanierung der Wohnhausanlage Beatrixgasse verzögert sich und beginnt frühestens im April 2025.

  • Teure Planung! Statt unsere Wohnhausanlagen schön der Reihe nach und vor allem sparsam zu sanieren, wurde ein teurer Generalplaner engagiert. Die der ÖVP nahestehende Baugesellschaft WET soll allein für das Jahr 2025 bereits 207.000 Euro erhalten! Ein Einblick in das Ausschreibungsverfahren wäre interessant & dringend angesagt.
  • Verkauf der Mühlgasse droht: Wie es überhaupt weitergehen soll, weiß angesichts der Finanznot kein Mensch. Es steht sogar im Raum, dass die Wohnhausanlage Mühlgasse schlichtweg verkauft werden könnte. Wir lehnen das kategorisch ab! Gemeindeeigentum ist der Besitz ALLER Bürger und darf nicht verschleudert werden. Sonst gibt es in Perchtoldsdorf bald überhaupt keine kostengünstigen Gemeindewohnungen mehr.

🚜 Der Breitenfurt-Wahnsinn bedroht auch Perchtoldsdorf

In unserer Nachbargemeinde Breitenfurt wollen ÖVP und SPÖ eine 100.000 m² große Wiese für die Verbauung freigeben. Dort könnten bis zu 800 Wohnungen aus dem Boden gestampft werden! Das Areal ist derzeit eine Aufschließungszone und könnte eigentlich völlig entschädigungsfrei in Grünland umgewidmet werden.

  • Widerstand formiert sich: Eine engagierte Bürgerinitiative kämpft dagegen und hat erreicht, dass es am 8. Dezember eine Volksbefragung gibt (Link zur Initiative hier).
  • Warum uns das betrifft: Perchtoldsdorf und Breitenfurt bilden eine gemeinsame Mittelschulgemeinde. Ein derartiger Massenzuzug in Breitenfurt bedeutet, dass wir all diese Kinder unterbringen müssen. Das würde den zwingenden und sündteuren Ausbau unserer eigenen Mittelschule nach sich ziehen!

🤝 Ihre Stimme zählt: Machen Sie mit!

1. Sagen Sie uns Ihre Meinung zum Newsletter: Sie erhalten seit einiger Zeit unseren Newsletter mit aktuellen Informationen. Gibt es Themen, die Sie darüber hinaus brennend interessieren würden? Für Anregungen und Kritik sind wir sehr dankbar! (Möchten Sie den Newsletter abbestellen? Ein kurzes Mail genügt, und Sie werden sofort vom Verteiler gelöscht.)

2. Setzen Sie ein Zeichen für die Gemeinderatswahl 2025: Auf unserer Kandidatenliste ist noch Platz für Solidaritätskandidaten! Damit sind absolut keine politischen Verpflichtungen oder Aufgaben verbunden. Es ist lediglich ein starkes, sichtbares Zeichen, dass Sie die Arbeit der Bürgerliste unterstützen. Vielen Dank an alle, die sich bereits gemeldet haben!


ÖVP, Grüne und Neos stimmen GEGEN Versiegelungsstopp

Ein fatales Signal für unsere Natur (Update März 2024)

 

Wie schon bei den Finanzen verharrt die aktuelle Koalition auch beim Klima- und Umweltschutz im ewigen Zerreden. Statt endlich ins Tun zu kommen und brennende Probleme für uns Perchtoldsdorfer zu lösen, wird auf Zeit gespielt – zum klaren Vorteil der Bauträger.

 

Der Skandal im Gemeinderat

In der Gemeinderatssitzung am 21.03.2024 stellte die Perchtoldsdorfer Bürgerliste (PBL) einen dringlichen Antrag auf eine Bausperre, um die ausufernde unterirdische Bodenversiegelung endlich wirkungsvoll einzuschränken.

Das unfassbare Ergebnis: ÖVP, Grüne und NEOS stimmten geschlossen dagegen, weil sie – aus völlig unerklärlichen Gründen – diese Bausperre schlichtweg nicht wollen.

 

Der Schmäh mit der "unterirdischen Versiegelung"

Warum dieser Antrag der Bürgerliste so extrem wichtig war: Seit dem Jahr 2021 klafft eine gewaltige Lücke in den Bauvorschriften.

  • Der 30-Zentimeter-Trick: Es ist rechtlich möglich, exakt unter jenen Freiflächen, die eigentlich zum Schutz von Grünräumen festgelegt wurden, gigantische Tiefgaragen zu bauen. Die einzige lächerliche Bedingung: Es müssen lediglich 30 cm Erde darübergeschüttet werden!
  • Die fatalen Folgen: Auf 30 cm Erde kann niemals ein Baum wachsen! Zudem kann kein Tropfen Regenwasser mehr natürlich versickern. Damit verlieren diese ausgewiesenen Grünflächen jede ökologische Sinnhaftigkeit und verkommen zu reinen Rollrasen-Abdeckungen für Betonbunker.
  • Zusätzlich können sogar Bereiche weit hinter den Baufluchtlinien vollständig unterirdisch verbaut werden.

Teure PR-Show statt echtem Schutz

Statt diesen Beton-Wahnsinn mit der von uns geforderten Bausperre sofort und rechtlich bindend zu stoppen, flüchtet sich die Frau Bürgermeisterin in teure Alibi-Aktionen: Sie kündigte für den 4. Juni eine „Enquete“ (Plauderrunde) zum Thema „Bodenversiegelung und Bodenverbrauch“ im Kulturzentrum an.

 

Fakt ist: Eine solche Enquete kostet den Steuerzahler vermutlich wieder richtig viel Geld, bietet der Natur aber absolut keinen rechtlichen Schutz! Derzeit liegen konkrete Bauträger-Projekte auf dem Tisch, bei denen riesige Tiefgaragen unter eigentlich schützenswerten Grüngebieten geplant sind. Mit unserer Bausperre hätte man diese sofort wirkungsvoll verhindern können. Einer sündteuren Enquete, bei der nur geredet statt gehandelt wird, sehen die Immobilienentwickler hingegen lachend und völlig gelassen entgegen.


2.556 Stellungnahmen gegen Änderungen im Bebauungs- & Flächenwidmungsplan

Ein historisches Zeichen gegen die Bauwut (Update Dezember 2023)

 

Heute haben die Gemeinderäte der Perchtoldsdorfer Bürgerliste, Ing. Michael Kunerth und Gabriele Wladyka, ein gewaltiges Zeichen des Bürgerwillens im Rathaus abgeliefert: Exakt 2.556 Stellungnahmen wurden zu vier hochbrisanten Änderungspunkten des Bebauungs- und Flächenwidmungsplanes abgegeben!

 

Der Bürgerwille in Zahlen:

  • 🌳 833 Stimmen für den unbedingten Grünlandschutz am Vierbatz!
  • 🛑 830 Stimmen gegen die Ausweitung der Baulandwidmung „Am Rain“ (Schutz des kleinen Parks vor dem ehemaligen Remisengebäude des 360ers)!
  • 🛣️ 448 Stimmen gegen die sinnlose Verbreiterung der Ambros-Riedergasse!
  • 🚗 445 Stimmen gegen eine weitere Verkehrssteigerung beim unverbauten Betriebsgebiet in der Mühlgasse u.a.!

Der Gemeinderat ist gesetzlich verpflichtet, diese geballte Stimme der Bevölkerung vor der Beschlussfassung am 12.12.2023 in Erwägung zu ziehen. Falls die aktuelle Schwarz-Grüne Mehrheit – die unseren Ort zunehmend wie ihr Privat-Eigentum behandelt – den Bürgerwillen ignoriert und einfach "drüberfahren" will, rufen wir zur Kundgebung direkt vor der Gemeinderatssitzung auf!

 

Stoppen wir die weitere Zerstörung unseres Ortes! Mit uns nicht!

Die Heuchelei der Gemeindeführung: Schwammstadt vs. Spekulation

Wann werden sie endlich erkennen, dass man Beton nicht essen kann? Die Doppelmoral der Koalition ist erschreckend: Einerseits werden sündteure Behübschungsaktionen wie die sogenannte „Schwammstadt“ am Heldenplatz und Marienplatz inszeniert (Kostenpunkt: unfassbare 1,256 Millionen Euro!). Andererseits wird blanke Grundspekulation betrieben: Der kleine Park „Am Rain“ soll geopfert und zubetoniert werden, nur um wieder rasches Geld in die klamme Gemeindekasse zu spülen.

 

Der Schmäh vom „leistbaren Wohnen“ entlarvt

Es geht um unseren Ort, unsere Zukunft und die unserer Kinder! Die derzeit agierenden – pardon: betonierenden – Parteien wiederholen mantraartig die Floskel vom „leistbaren Wohnen für Junge“. Fakt ist: Bei aktuellen Grundstückspreisen in Perchtoldsdorf von bis zu € 700,-- pro Quadratmeter (siehe Artikel des KURIER vom 13.06.2023) ist das bestenfalls ein zynischer Marketingschmäh, der Bauträger-Profite verschleiern soll. Leistbar ist hier für junge Familien längst nichts mehr.

 

Was bleibt, ist grauer Beton. Daher: Unterstützen Sie uns weiter! Jede Stimme für den Erhalt von Grünland ist eine Stimme für unsere Perchtoldsdorfer Lebensqualität!


Bankerl statt Betonklotz - Entgegen Zusagen wird Gemeindegut verramscht

Ein schwarzer Tag für Perchtoldsdorf (Update GR-Sitzung, 27.03.2025)

 

Der Ausverkauf geht weiter, das Eigentum aller Perchtoldsdorfer wird skrupellos verschleudert.

 

In der Gemeinderatssitzung vom 27. März 2025 wurde das endgültige Aus für das beliebte „Bankerl am Rain“ besiegelt.

 

 

 

 

 

 

Die bittere Realität: Um 820.000 Euro wird die Liegenschaft „Am Rain 4“ (das ehemalige Remisengebäude des 360ers) mitsamt der 349 m² großen Grünfläche und dem Bankerl an einen Bauträger verkauft.

  • Wer hat zugestimmt? Beschlossen wurde dieser Ausverkauf von ÖVP und NEOS. Besonders bedauerlich und völlig unverständlich: Auch die Grünen (!) und die FPÖ haben diesem Deal zugestimmt.
  • Was passiert dort? Klar ist: Auf diesem privatisierten Grundstück werden mit Sicherheit keine leistbaren Sozialwohnungen entstehen.

Die Heuchelei um den Erholungswert

Besonders betrüblich ist der Verlust des kleinen Parks. Die Frau Bürgermeisterin schrieb noch in der Rundschau (Ausgabe 10-11/2023) wörtlich:

„Wir sind uns des Erholungswertes der hier vorhandenen kleinen Parkfläche bewusst.“ Offenbar zählt dieser Erholungswert nach der Wahl absolut nichts mehr. Das beschauliche Platzerl wird der Öffentlichkeit nun endgültig entzogen.

 

Das Märchen von der zwingenden Finanzierung

Als Ausrede für den Verkauf dient das Argument, die 820.000 Euro würden zwingend zur Sanierung der Gemeindewohnhausanlagen benötigt. Die Bürgerliste fragt kritisch nach: Wir müssen also unser letztes Tafelsilber verkaufen, um sanieren zu können? Wie lange kann so eine Taktik gutgehen? Normalerweise müssen für Sanierungen Rücklagen aus Mieteinnahmen gebildet werden. Wurden diese Gewinne anderweitig zweckentfremdet?

 

🛑 Rückblick September 2023: Der Kampf um die Grünfläche

Bereits am 23.09.2023 demonstrierten zahlreiche Anrainer und besorgte Bürger „Am Rain“ gegen die Umwidmungs- und Verkaufspläne. Dieses Platzerl diente täglich vielen Spaziergängern als kurze Rast und Hundeauslaufplatz.

 

Der Teilerfolg der Bürgerliste: Wir konnten 2023 zwar verhindern, dass die Fläche profitmaximierend in Bauland-Kerngebiet umgewidmet wird (eine solche Umwidmung wäre höchstwahrscheinlich verfassungswidrig gewesen und hätte vor dem VfGH nicht gehalten, da alle angrenzenden Parzellen Grünland sind). Dennoch wird das Grundstück nun im aktuellen Zustand verkauft.

 

Verkaufen, um an anderer Stelle das Geld zu verpulvern?

Es muss endlich ein Umdenken geben! Es darf nicht sein, dass die letzten Gemeindegrundstücke (unser ALLER Besitz!) vermarktet werden, während das Geld an anderer Stelle mit vollen Händen beim Fenster hinausgeworfen wird:

  • Teure Prestigeprojekte: ÖVP und Grüne planen sündteure „Schwammstädte“ (Heldenplatz, Marienplatz). Der gesamte Verkaufserlös der Grünfläche „Am Rain“ wird wohl allein dafür verpuffen.
  • Sinnlose Gutachten: € 170.000,-- für ein Verkehrskonzept, € 60.000,-- für eine Marktplatz-Studie, € 30.000,-- für ein Radwegkonzept!
  • Aufgeblähter Personalapparat: Die Personalpolitik wurde schon 2017 vom Rechnungshof scharf kritisiert, wurde aber nur noch teurer. Volle zwei Jahre war die Position des Amtsdirektors doppelt besetzt (inklusive stattlicher Überstundenpauschale). Demnächst gibt es für neun Monate eine erneute Doppelbesetzung eines Chefpostens, plus einen völlig neu geschaffenen „Controller“-Posten.

Unser Appell an die Koalition: > Die Schwarz-Grün-Pinken Mandatare sollten endlich zur Kenntnis nehmen, dass sie lediglich gewählte Vertreter und nicht die BESITZER dieses Ortes sind! Ihre Aufgabe ist es, für das Allgemeinwohl zu sorgen – und nicht mit unseren Grundstücken und unserem Steuergeld zu spekulieren!


Baumoffensive der Perchtoldsdorfer Bürgerliste - mehr Grün statt grauer Theorie

Unser Dringlichkeitsantrag für ein lebenswertes Klima (August 2023)

Bäume sind der beste, natürlichste und günstigste Klimaschutz. Ohne Bäume steigt die Temperatur im verbauten Gebiet gewaltig an. Darum sind grüne Inseln in unmittelbarer Nähe unseres Lebensbereiches für unser Wohlbefinden unverzichtbar. Doch während in der Gemeinde teure Konzepte gewälzt werden, fehlt es an der einfachsten Lösung: an Bäumen!

 

Die Realität: Asphalt statt schattiger Alleen

Früher war es eine absolute Selbstverständlichkeit, dass an Straßenrändern Bäume gepflanzt wurden. Bei neu angelegten Straßen in Perchtoldsdorf ist davon leider nichts mehr zu bemerken – ein erschreckendes Negativbeispiel dafür ist die Merzgasse (siehe Bilder im Original).

 

Um Bäume zu pflanzen, braucht es keine monatelangen Planungen, sündteure Gutachten oder Star-Architekten. Zahlreiche andere Städte und Dörfer machen es uns längst erfolgreich vor und erhöhen die Lebensqualität ihrer Bewohner rasant:

Was wir in Perchtoldsdorf sofort tun müssen:

Selbst am verwüsteten Burgvorplatz gedeihen nach mehrmaligem Nachpflanzen nun endlich drei Bäumchen – ganz ohne aufwendige Behördenverfahren einfach eingesetzt (vier Topfbäumchen kommen hoffentlich auch bald in die Erde). Doch es gibt noch viel zu tun:

  • Marktplatz begrünen: Unser Marktplatz verträgt noch viele Bäume! Früher gab es dort sogar eine wunderschöne Allee. Wir fordern: Zwei Bäume direkt vor dem Gemeindeamt, damit man dort im Schatten sitzen kann, weitere Bäume auf der Vis-à-vis-Seite und auch in Richtung Wienergasse ist noch Platz.
  • Versprechen einlösen: Der ehemalige Grüngürtel beim "begleiteten Wohnen" muss unbedingt wiederhergestellt werden – genau so, wie es den Bürgern versprochen war! (siehe Bilder im Original).
  • Bürger einbinden & Private fördern: Es ist nur logisch, die Bevölkerung aktiv einzubeziehen und Vorschläge einzuholen, wo ein zusätzlicher Baum gewünscht wird. Ebenso muss die Gemeinde private Baumpflanzungen in Gärten finanziell fördern. Erfolgreiche Vorbilder hierfür sind Stadtbäume für Braunau oder Mattersburg: Förderung der grünen Lunge im privaten Bereich.

📝 Der Dringlichkeitsantrag der Bürgerliste

Um endlich vom Reden ins Tun zu kommen, bringen wir in der kommenden Gemeinderatssitzung folgenden Antrag ein:

Betrifft: BAUMPFLANZOFFENSIVE

  1. Der Gemeinderat der Marktgemeinde Perchtoldsdorf beschließt eine Baumpflanzoffensive zur Verbesserung des Kleinklimas und der Lebensqualität in unserem Ort.
  2. Die Bevölkerung soll aufgerufen werden, Baumwünsche an öffentlichen Plätzen bzw. Verkehrsflächen bekanntzugeben.
  3. Auch die Förderung von Baumpflanzungen in Privatgärten soll angedacht und umgesetzt werden.
  4. Im Voranschlag 2024 sollen die notwendigen finanziellen Mittel dafür zur Verfügung gestellt werden.

Klimarelevanz: äußerst positiv.

 

Setzen wir endlich Taten statt teurer Worte. Für ein grünes, kühles und lebenswertes Perchtoldsdorf!


Elisabethstraße 18 - Verwirrspiel um Baufluchtlinien

Vom Grünschutz zum Beton-Prunk: Wie ein Eigentümer auf wundersame Weise drei Millionen Euro reicher wurde (Update August 2023)

 

Wo einst wunderschöne Bäume standen, finden sich heute gewöhnungsbedürftige Prunkbauten – und das ausgerechnet an der direkten Grenze zum idyllischen Begrischpark! Wie konnte das passieren? Wir rühmen uns doch gerne als ach so stolze „Klimaschutzgemeinde“! Die Antwort liegt in einem unglaublichen planungsrechtlich legalen Verwirrspiel, das wir hier Schritt für Schritt aufdecken:

 

Die Chronologie eines Skandals

  • 🛑 Juli 2012: Das grüne Versprechen (Die Bausperre) Am 09.07.2012 wurde völlig richtig eine Bausperre verhängt. Die offizielle und hehre Begründung damals: „... damit das typische Erscheinungsbild des derzeitigen Ortsbildes erhalten bleibt .... zur Sicherung eines ausreichenden Abstandes zum bestehenden Grünraum des Begrischparks.“
  • 🏗️ Dezember 2013: Der Verrat (Die Streichung) Am 11.12.2013 wurde im Gemeinderat dann plötzlich das genaue Gegenteil beschlossen! Durch die Streichung der hinteren Baufluchtlinien wurden in zwei Baublöcken massiv Flächen freigegeben – insgesamt rund 10.000 m² wurden zusätzlich bebaubar gemacht.
  • 💰 Der 3-Millionen-Euro-Jackpot Allein bei der Liegenschaft Elisabethstraße 18 machte dieser rechtlich zulässige Kunstgriff nach unserer Berechnung rund 3.000 m² aus. Das bescherte dem Eigentümer unserer Schätzung nach eine schlagartige Wertsteigerung von satten drei Millionen Euro!

Der Schmäh mit der "Baublocktrennlinie"

Wie wurde dieser Beschluss im Gemeinderat erreicht? Den Mandataren wurden damals Unterlagen vorgelegt, die darstellten, dass durch eine sogenannte „Baublocktrennlinie“ die Bebauung angeblich besser eingeschränkt werden könne als durch die bisherige, strenge „Baufluchtlinie“. Ein fataler Irrtum, wie sich heute zeigt.

 

Einschüchterungsversuch gegen die Bürgerliste

Nachdem in der großen Facebook-Gruppe Perchtoldsdorf eine hitzige Diskussion über diese wundersame Geldvermehrung entbrannt war, griff Bürgerlisten-Chefin Gabriele Wladyka das Thema offensiv auf.

  • Die Reaktion: Sie wurde in weiterer Folge vom ehemaligen Bürgermeister und Landtagsabgeordneten prompt auf Unterlassung geklagt. Seine Begründung: Es könnte der Eindruck entstehen, er hätte sich eines Amtsmissbrauches schuldig gemacht (was wir nie behauptet haben).
  • Der Ausgang: In der Gerichtsverhandlung vom 04.07.2023 wurde die Angelegenheit vergleichsweise bereinigt.

Schwarz auf Weiß: Die offizielle Rechtsauskunft klärt die Vorgänge

Inzwischen liegt der Bürgerliste eine wasserdichte Rechtsauskunft der Abteilung RU/1 (Landesregierung) vor. Diese widerspricht den seinerzeit dem Gemeinderat vorgelegten Unterlagen eindeutig! > Die Rechtsabteilung stellt klar:

„Wurde eine hintere oder eine absolute Baufluchtlinie auf einem Grundstück in einem Bebauungsplan festgelegt, würde eine Teilung des Grundstücks hinter dieser Baufluchtlinie dem Bebauungsplan widersprechen und § 10 ABS 2 NÖ BO 2014 wäre nicht erfüllt. Eine derartige Teilung wäre daher nicht zulässig.“

 

Fazit der Bürgerliste: Hätte man die ursprüngliche Baufluchtlinie – wie es 2012 zum Schutz des Begrischparks geplant war – einfach belassen, wäre diese massive Verbauung und Teilung niemals zulässig gewesen. Die seinerzeit dem Gemeinderat vorgelegten Unterlagen haben eine Entscheidung herbeigeführt, die einem Eigentümer eine goldene Nase bescherten - und Perchtoldsdorf um ein weiteres Stück Natur brachten.

 

Wir fordern transparente Verfahren und ein Ende solcher Umwidmungsspiele auf Kosten unseres Ortsbildes!


Das nächste Bauträger-Opfer - historische Villa aus Gier zerstört

Ein unwiederbringliches Stück Perchtoldsdorf droht der Profitgier zum Opfer zu fallen (Update Juli 2023)

 

Wieder steht ein wunderschönes, historisches Gebäude in unserem Ort auf der Abschussliste der Immobilienentwickler. Die prachtvolle Villa in der Brunnergasse 31 soll mit einem völlig unpassenden, massiven Zubau verunstaltet werden. Die traurige Devise lautet einmal mehr: Wo heute noch ein blühender Garten ist, wird morgen grauer Beton gegossen. ### Der architektonische Wert: Ortsbildprägend, aber schutzlos? Es droht sogar die akute Gefahr, dass das gesamte Gebäude komplett abgerissen wird! Warum? Weil es offiziell nicht unter Denkmalschutz steht.

  • Die Absurdität: Die Villa wird im renommierten Buch von Paul Katzberger ("Historismus, Jugendstil und Neue Sachlichkeit") ausführlich beschrieben und ist für unser Ortsbild absolut prägend und erhaltenswert.
  • Die Ausrede der Behörden: Seitens des Bundesdenkmalamtes heißt es lapidar, der Architekt des Gebäudes sei „zu wenig prominent“. Eine fatale Einschätzung, die Bauträgern Tür und Tor öffnet.

Unser Rettungsversuch im Gemeinderat (20.06.2023)

Die Perchtoldsdorfer Bürgerliste (PBL) hat diesen Wahnsinn nicht tatenlos hingenommen. In der Gemeinderatssitzung vom 20. Juni 2023 haben wir einen Dringlichkeitsantrag auf eine Bausperre gestellt.

Unser Plan zur Rettung der Villa: Wir forderten, für dieses Grundstück zwingend maximal drei Wohneinheiten (WE) vorzuschreiben.

  • Warum das funktioniert hätte: Mit dieser simplen Beschränkung hätte man die Villa mit absoluter Sicherheit retten können. Denn kein Bauträger reißt ein intaktes Gebäude ab, wenn er danach ohnehin nur drei Wohneinheiten neu bauen darf – die Profitmarge wäre schlicht zu gering. Man hätte ein klares, starkes Bekenntnis für den Ortsbild- und Naturschutz abgeben können!

Politisches Versagen: Beton-Koalition blockiert

Doch der politische Wille, unser Perchtoldsdorf zu schützen, fehlt bei der aktuellen Gemeindeführung komplett. Vorab geführte Gespräche mit unserer Bürgermeisterin zu diesem Rettungsplan verliefen durchwegs negativ.

Der Skandal bei der Abstimmung: Im Gemeinderat stimmte die ÖVP – willfährig sekundiert von den Grünen (!) und den NEOS – eiskalt gegen den Rettungs-Antrag der Perchtoldsdorfer Bürgerliste.

Das bittere Fazit: Die Baulobby hat einmal mehr auf ganzer Linie gewonnen. Und Perchtoldsdorf hat wieder ein unersetzliches Stück seines dörflichen Charakters verloren. Wir werden diese Vorgänge nicht vergessen!


Beatrixheim vor dem Aus - Bewohner & Mitarbeiter sind verzweifelt

Ein überfallsartiges Ende nach 43 Jahren wirft viele Fragen auf – Geht es um Profit oder um das Wohl alter Menschen? (Update Februar 2023)

 

Irre Zustände in der Gemeindepolitik: Der Perchtoldsdorfer Gemeinderat wurde über die bevorstehende, radikale Schließung des altehrwürdigen Beatrixheimes sehr spät informiert. Der absolute Skandal dabei: Die NÖN wusste es schon einen Tag vorher!

 

Dieses überfallsartig verkündete Aus (und das interessanterweise just nach der NÖ-Landtagswahl...) ist für die 49 BewohnerInnen und die 47 MitarbeiterInnen eine absolute menschliche Katastrophe.

 

Offene Fragen & nackte Fakten

Die drängendste Frage, die sich hier stellt: Ist wirklich Gefahr im Verzug oder will man einfach wieder mal ein Grundstück freimachen, um etwas Großes zu bauen? Die offiziellen Begründungen für die Schließung halten unserem Dafürhalten einer genauen Überprüfung nicht stand:

  • 💧 Der Vorwand der Gebäudeschäden: Abwasser- und Wasserleitungsschäden sollten im Normalfall von Versicherungen gedeckt sein. Und auch ein neuer Heizkessel ist sicher kein Weltuntergang, der die sofortige Schließung eines ganzen Pflegeheims rechtfertigt.
  • 📉 Der Vorwand der „Unwirtschaftlichkeit“: Es drängt sich die Idee auf, dass man in den letzten Jahren durch die Stilllegung eines Teiles des Heimes auf Auslastung und Umsatz verzichtet hat, und sich so das Heim in den Büchern "nicht mehr rechnen" konnte. Erst jetzt ist man plötzlich draufgekommen, dass „kleinere Häuser nicht wirtschaftlich geführt werden können“?
  • 🦠 Der COVID-Schmäh: Ein weiteres Argument war, dass die Absonderung Covid-kranker Bewohner in eigene Räume „nur sehr schwer möglich“ gewesen sei. Das ist stark anzuzweifeln! Covid-Kranke kamen klarerweise ins Spital und wurden nicht vor Ort abgesondert. Positiv Getestete wurden im Heim ohnehin in eine Art „Einzelhaft“ gesteckt, fast ohne Besuchsmöglichkeiten – eine sinnlose, psychische Tortur für die alten Menschen, aber sicher kein bauliches K.-o.-Kriterium für das Gebäude.

Was steckt wirklich dahinter? Die Bauträger lauern schon!

Es heißt nebulös, ein „Neubau“ sei angedacht. Aber über das Wann und Wo hält man sich strikt bedeckt. Ebenso schweigt man über die enormen Kosten und die geplante Übersiedelung der BewohnerInnen.

  • Warum diese Eile? Warum kann man nicht einfach so lange warten, bis das angeblich geplante neue Heim fertig ist, und dann alle Bewohner schonend und auf einmal übersiedeln?
  • Unmenschliche Doppelbelastung: Will man die zum Teil schwer behinderten Bewohner nach ihrer jetzt anstehenden, traumatischen Entwurzelung später tatsächlich noch einmal übersiedeln?
  • 🏗️ Die Profit-Frage: Oder lauert im Hintergrund schon längst jemand, um diese Filet-Liegenschaft gewinnbringend mit renditestarken Häusern im „Schuhschachtel-Format“ zuzupflastern?

Unser Versprechen: Mit der Bürgerliste wird es keinen Ausverkauf geben!

So leicht wird das Spekulieren nicht gehen! Das Grundstück trägt derzeit die explizite Widmung „Bauland-Sondergebiet Altenheim“.

 

Die klare Ansage der Bürgerliste: Wir werden mit Argusaugen und allen rechtlichen Mitteln darauf achten, dass hier keine Umwidmung passiert, die ein großvolumiges Bauträgerprojekt ermöglicht! Zudem muss die massive Bebauungsdichte von derzeit 45% zwingend reduziert werden.

 

Ein Wort zur Frau Bürgermeisterin

In einem aktuellen Posting meinte die Frau Bürgermeisterin: „Wichtig ist daher, dass sich alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen dazu bekennen, dass wir ein Pflege- und Betreuungszentrum in Perchtoldsdorf benötigen.“

Unsere Antwort darauf: Absolut einverstanden! ABER: Zuvor muss lückenlose Klarheit über die wahren Umstände dieser Schließung geschaffen werden. Die nächsten Schritte, die Vergabe und die Finanzierung müssen zu 100 % transparent auf den Tisch. Und vor allem müssen diese Schritte unter Einbeziehung aller – allen voran der direkt betroffenen BewohnerInnen, ihrer Familien sowie der MitarbeiterInnen – ehrlich und offen kommuniziert werden!


Forstliche Standardbewirtschaftung oder Waldverwüstung?

🌲Ein Aufschrei gegen den brutalen Holzeinschlag im Perchtoldsdorfer Wald (Pressemitteilung, 21.02.2023)

Erhaltenswerte Doppel-Schirmföhren halbiert, der Waldboden einer ganzen Hügelkuppe gnadenlos freigeholzt und extreme Spurrillen quer durch den Wald: Die jährliche „Holzbeschaffung“ auf dem Weg zum Parapluiberg hat wieder radikal und rücksichtslos zugeschlagen!

 

Profitgier zerstört unser Naherholungsgebiet

Der Naturpark Föhrenberge (mit der Perchtoldsdorfer und Gießhübler Heide) ist ein für unsere Gesundheit und Erholung unverzichtbarer Teil des Wienerwaldes. Von intakter Natur leben auch zahlreiche Heurige, Buschenschanken und die Hüttenwirte.

Doch seit Jahren wird der Perchtoldsdorfer Wald zu einem reinen, hiebreifen „Wirtschaftswald“ degradiert. Auf den Erholungsstatus wird de facto keine Rücksicht mehr genommen. Wieder wurde eine gewaltige, den Waldboden zerstörende Holzernte mit kettengerüsteten Schwerfahrzeugen (Harvestern) selbstherrlich gestattet. Das Ergebnis grenzt laut Forstgesetz an Waldverwüstung – doch die zuständige Forstbehörde des Bezirks Mödling schaut einfach weg.

 

Wir sehen 4 massive Verstöße gegen forstliche Mindeststandards

Bei der vorliegenden Holzernte im Auftrag der EVN NÖ (geschätzte Stammmenge: massive 500 bis 1.000 Festmeter!) wurden grundlegende Vorgaben völlig ignoriert:

  1. 🚜 Bodenzerstörung statt Schonung: Es gab keinerlei Fahrverbote bei stark aufgeweichtem Waldboden. Die schweren Maschinen zogen tiefe Spurrillen und rissen sogar fest eingebundene, große Felsbrocken brutal aus dem Gelände.
  2. 🪓 Versteckter Kahlschlag: Rückewege (Schlägerungsgassen) müssen einen Mindestabstand von 20 Metern haben. Hier wurden mindestens drei Wege im Abstand von nur 10 Metern hangaufwärts angelegt und auf der Kuppe zusammengeführt. Das Resultat ist ein flächig verteilter Waldkahlschlag!
  3. 🌳 Falsche Bäume geopfert: Da das Holz als simples Hackgut für das Mödlinger Heizkraftwerk dient, wurde unverständlicherweise auch wertvolles Holz umgeschnitten. Sogar wichtige Zukunftsbäume (Laubbäume wie junge Buchen und Hainbuchen) wurden gefällt, obwohl sie andere Bäume nicht bedrängten.
  4. 🦉 Verlust der Artenvielfalt: Die Erhaltung von Veteranen- und Biotopbäumen (mind. vier pro Hektar abseits der Wege) wurde ignoriert. Laut einer aktuellen WWF-Studie zum Totholzbedarf müssten mindestens 10 bis 11 unterschiedliche Baumarten für den Artenschutz stehen gelassen werden.

Ein fatales Geschäft für unser Klima

Wer den Wald auf diese Weise „bewirtschaftet“ – mit minimalem Arbeitsaufwand, aber dank günstiger Holzpreise mit hohen Gewinnmargen für Holzfirmen und Energieversorger –, handelt gegen die Zukunft. Der betroffene Wanderer kann den Ort der Trostlosigkeit für die nächsten Jahre nur noch meiden.

Wer derart rechthaberisch abholzen lässt, befeuert die Klimaerwärmung! Gebetsmühlenartig warnen Experten vor Bodenverdichtung, der Vernichtung des Bodenlebens und der Störung des Wasserspeichervermögens. Ein zerstörter Waldboden führt zu hohem Niederschlagsabfluss und rasend schneller Austrocknung bei Hitzetagen.

Unsere dringenden Forderungen:

  • Ein sofortiger, verbindlicher Waldplan!
  • Schonendere Eingriffe: Kettensägen und Harvester dürfen hier nicht länger vorherrschen.
  • Keine totale Zerstörung von Waldpfaden und Erhalt wegbegleitender, ungefährlicher Bäume.
  • Sicherung des Kronenschlusses zur dringend nötigen Bodenbeschattung.
  • Erhaltung von Naturwaldbereichen und Förderung von Pilzstandorten.

(Mit wertschätzenden Grüßen: Klaus Wechselberger, Umweltinitiative Wienerwald, Tel. 0650 59 22 77)

Anm.: Der Text gibt die Meinung der Umweltinitiative Wienerwald wider. Wir teilen die Sorge um Wald & Klima und fordern ein öffentliche Diskussion sowie eine behördliche Aufklärung.

 

Klimaschutz geht vor Wirtschaftlichkeit! Bäume sind intelligent – und der Waldboden "merkt" sich seine schweren Verletzungen durch Forstmaschinen massiv (siehe Artikel hier). Naturverjüngung und ein behutsamer Waldumbau müssen auch technisch anders möglich sein. Stoppen wir die Waldverwüstung!


Änderungsvorschläge Bebauungs- und Flächenwidmungsplan

Unsere Initiativen wirken – aber der Kampf gegen den Beton geht weiter (Update Herbst 2020)

Liebe MitbürgerInnen, die Änderungsvorschläge betreffend Flächenwidmungs- und Bebauungsplan lagen zur öffentlichen Einsichtnahme auf (14.09. bis 26.10.2020).

 

Unser Fazit: Grundsätzlich begrüßen wir diese Änderungen sehr! Dass in Perchtoldsdorf überhaupt Einschränkungen der ausufernden Bebauungsmöglichkeiten durchgeführt werden, ist das direkte Resultat der unermüdlichen Initiativen der Bürgerliste. Herzlichen Dank an alle Bürgerinnen und Bürger, die uns dabei unterstützt und unsere Listen unterschrieben haben!

 

Leider wurde (noch) nicht alles so konsequent umgesetzt, wie wir es vorgeschlagen haben. Ein Überblick über die Verbesserungen und unsere Kritikpunkte:

🏗️ Was sich verbessert – und wo die Gemeinde halbe Sachen macht:

  • 🌳 Freiflächen im Bauland: Zahlreiche Freiflächen werden nun fix festgelegt und müssen begrünt werden. Ohne diese Festlegung wären viele Grundstücke auch hinter den Baufluchtlinien bebaubar gewesen. Das Peinliche daran: Weder dem Bürgermeister noch dem Bauamtsleiter war diese rechtliche Lücke bewusst! Die Bürgerliste (PBL) musste erst auf eigene Faust eine offizielle Rechtsauskunft vom Land einholen, um die Gemeinde zum Handeln zu zwingen.
  • 📏 Baufluchtlinien: Diese werden endlich dort ergänzt, wo sie bisher fatalerweise gefehlt haben.
  • 🏡 Grundstücksgrößen: Die Mindestgröße für neu geschaffene Parzellen wird in verschiedenen Gebieten von 600 m² auf 800 m² erhöht. Unsere Kritik: Leider nicht im ganzen Ort, wie wir es gefordert haben! Ein 600 m² kleines Grundstück, das mit einem Doppelhaus zugepflastert wird, lässt de facto keinen unversiegelten Boden mehr übrig.
  • 📐 Mindestbreite: Diese wird nun unabhängig von der Bebauungsweise mit 15 Metern festgelegt.
  • 🏢 Wohnungs-Limit: In großen Teilen des Bauland-Kerngebietes kommt endlich die Festlegung auf maximal 6 Wohneinheiten pro Parzelle.
  • 🚗 Weniger Asphalt: Die vorgeschriebenen Pflichtstellplätze werden leicht reduziert, damit weniger Boden versiegelt wird. Stellplätze im hinteren Bauwich sind wieder verboten (diese Bebauungsvorschrift war 2018 völlig ohne Grund aufgeweicht worden!).
  • 🌱 Verpflichtendes Grün: Generell müssen auf jedem Grundstück nun 10 % der Fläche als "Freifläche" unversiegelt erhalten bleiben. Unsere Kritik: Das ist zu wenig! Wir fordern 20 % oder 30 %.
  • 🧱 Nebengebäude: Überbaute Flächen im seitlichen Bauwich werden auf 40 m² beschränkt. Unsere Kritik: Wir hatten striktere 25 m² gefordert.
  • 🏛️ Ortsbildschutz: Einige historische Gebäude wurden als schutzwürdig erkannt und dürfen nicht abgerissen werden. Zudem wird ein eigener Baubeirat aus Sachverständigen künftige Bauvorhaben in sensiblen Zonen (Altort, Erhaltungswürdiges Altortgebiet, Cottage-Wohnzone) kritisch prüfen.

🛑 Österreich baut sich zu – Perchtoldsdorf darf keine Ausnahme sein!

Perchtoldsdorf ist mit seinem Bauwahn leider keine Ausnahme. Österreich ist bei der katastrophalen Bodenversiegelung EU-weit trauriger Spitzenreiter!

Die dramatischen Fakten:

"Ewig droht der Baggerzahn" Artikel und Experten warnen: Hält das grassierende Betonfieber an, ist Österreich bis 2050 komplett zugepflastert!

 

Während die anderen Parteien in Perchtoldsdorf den Kopf in den (Bau-)Sand stecken, sagen wir laut und deutlich STOPP zur Bauwut. Die Perchtoldsdorfer Bürgerliste bleibt die einzige echte Opposition mit Herz für unsere Umwelt und unseren dörflichen Charakter. Für unser Perchtoldsdorf!


Nein zu Betonklötzen! Nein zur Bodenversiegelung!

Ja zu einem lebenswerten Perchtoldsdorf mit Charakter: Schluss mit der Planierung statt Planung!

Noch immer wird Ortsentwicklung in Perchtoldsdorf statt mit Hirn mit der Abrissbirn' gemacht! Wie traurige Beispiele (etwa aus der Walzengasse) belegen, wird der historische Charakter unseres Ortes rücksichtslos weggerissen und durch seelenlose Betonbunker ersetzt – das alles unter dem scheinheiligen Deckmantel vom „leistbaren Wohnen“.

 

Behördenversagen und Intransparenz

Nicht selten kommt es vor, dass fehlerhafte Baubewilligungen erst Dank unserer hartnäckigen Initiative und Ihrer Unterstützung korrigiert und verbessert werden müssen.

  • Wir fragen uns: Warum sieht das für die Vorprüfung zuständige Bauamt diese Fehler nicht?
  • Unsere alte Forderung: Warum verschließt man sich seit zwei Jahrzehnten beharrlich unserer Forderung, Einreichpläne wieder – wie früher üblich – im Bauausschuss zu prüfen?

Daher: Schluss mit der Spekulation, Stopp der Bauwut, her mit der Transparenz! Zukunft braucht gemeinsame Planung, nicht Baggerschaufeln und Beton! Retten wir unser Perchtoldsdorf jetzt!

Ja zu einem lebenswerten Perchtoldsdorf mit Charakter: Schluss mit der Planierung statt Planung!

Noch immer wird Ortsentwicklung in Perchtoldsdorf statt mit Hirn mit der Abrissbirn' gemacht! Wie traurige Beispiele (etwa aus der Walzengasse) belegen, wird der historische Charakter unseres Ortes rücksichtslos weggerissen und durch seelenlose Betonbunker ersetzt – das alles unter dem scheinheiligen Deckmantel vom „leistbaren Wohnen“.

 

Behördenversagen und Intransparenz

Nicht selten kommt es vor, dass fehlerhafte Baubewilligungen erst Dank unserer hartnäckigen Initiative und Ihrer Unterstützung korrigiert und verbessert werden müssen.

  • Wir fragen uns: Warum sieht das für die Vorprüfung zuständige Bauamt diese Fehler nicht?
  • Unsere alte Forderung: Warum verschließt man sich seit zwei Jahrzehnten beharrlich unserer Forderung, Einreichpläne wieder – wie früher üblich – im Bauausschuss zu prüfen?

Daher: Schluss mit der Spekulation, Stopp der Bauwut, her mit der Transparenz! Zukunft braucht gemeinsame Planung, nicht Baggerschaufeln und Beton! Retten wir unser Perchtoldsdorf jetzt!

 

Sind wir "Verhinderer" und "Querulanten"? Ein klares JA!

Wenn eigene politische Visionen fehlen und der Mut zu echter Verantwortung im Parteifilz hängenbleibt, bleibt der Mehrheitspartei oft nur eines: Das Lächerlichmachen von Andersdenkenden. Bürgerinitiativen und ihre MitarbeiterInnen werden gerne pauschal als „Querulanten“ und „Verhinderer“ abgetan.

Man wirft uns vor, wir seien einfach gerne dagegen und wollen nur verhindern. Dazu sagen wir ganz klar: JA!

  • Wir verhindern, dass Informationen so manipuliert verteilt werden, dass unsere MitbürgerInnen im Vertrauen auf die Politik in ihren Anliegen und Rechten enttäuscht werden.
  • Wir sind dagegen, dass Bürger übervorteilt werden, bloß „weil jemand es eben kann“. Es ist nicht einfach, gegen Übermacht, Ignoranz und gut vernetzte Lobbyinteressen dagegenzuhalten. Aber es ist die Sache wert – und vor allem sind es uns unsere MitbürgerInnen wert! (Besonders schön ist es dann, wenn auf unsere Initiative hin die herrschende Großpartei plötzlich doch eine Bausperre für das Bauland-Kerngebiet beschließt, wie z.B. am 21.03.2018 geschehen).

Faktencheck statt "Hörensagen"

Ein gern getätigter, aber völlig unreflektierter Vorwurf der Gegenseite lautet, unsere Informationen zu Bauvorhaben seien „erfunden“ oder stammten vom Hörensagen. Fakt ist: Wir checken alle Hinweise (u.a. von AnrainerInnen) knallhart mit offiziellen Quellen gegen! Wir sichten das Grundbuch, das Firmenbuch (via auszug.at), den Flächenwidmungs- sowie Bebauungsplan von Perchtoldsdorf und sichern alles durch gezielte Nachfragen ab.

 

Die Heuchelei der ÖVP: Erst blockieren, dann als Retter feiern

Wunderlich wird es stets dann, wenn die ÖVP monatelang unsere dringlichen Anträge (z.B. auf Erlassung einer Bausperre oder Änderung der Bebauungsvorschriften) eiskalt ablehnt. Wenn dann jedoch der Druck in der Bevölkerung und den Medien zu groß wird, stellt die ÖVP plötzlich sinngleiche Anträge, stimmt diesen zu und lässt sich als großer Retter feiern!

Die Ausrede vom "Privatverkauf"

Die ständige Behauptung, man könne als Gemeinde „nichts machen“, wenn privat an privat verkauft wird, ist eine glatte Ausrede! Der Bürgermeister entscheidet als Baubehörde 1. Instanz über jedes Bauansuchen. Er kann (und muss!) Vorhaben aus Gründen der Wahrung des Ortsbildes ablehnen.

 

§ 56 der NÖ Bauordnung gibt ihm die rechtliche Macht dazu: „Bauwerke [...] sind so zu gestalten, dass sie in einem ausgewogenen Verhältnis mit der Struktur und der Gestaltungscharakteristik bestehender Bauwerke im Bezugsbereich stehen. Dabei ist auf die dort festgelegten Widmungsarten sowie auf die Charakteristik der Landschaft [...] Bedacht zu nehmen.“

Die verratene „Vision 2020“

Erinnern Sie sich? Im Jahr 2004 ließ sich unser Bürgermeister für die Erstellung eines Leitbildes mit dem klingenden Namen „Vision 2020“ feiern. Unser neuer Amtsdirektor gab damals vollmundig die Losung aus, den „Charme und das Ambiente des Ortes erhalten“ zu wollen. Stolz wurde eine Grafik veröffentlicht, die bewies: 95 % von 700 befragten PerchtoldsdorferInnen sprachen sich klar für die Betonung des dörflichen Charakters aus!

 

Jahre später ist davon nichts mehr zu merken. Die Vision wurde verraten und verkauft. Touristische Hinweisschilder, wie z.B. im Sonnbergviertel, sind heute bloß noch reine Mogelpackungen und Makulatur.

Wir finden: Es wurde genug herumgeschustert. Wende jetzt!

 

📂 Dokumente zum Nachlesen: Was einst versprochen wurde - siehe unten

Machen Sie sich selbst ein Bild von den gebrochenen Versprechen und PR-Konzepten der Vergangenheit!

 

Ewig droht der Baggerzahn: Österreich baut sich zu!

Täglich werden in Österreich 13 Hektar (das sind 18 Fußballfelder!) zubetoniert. Jährlich wird eine Fläche so groß wie die Stadt Eisenstadt verbaut! Hält dieses kranke Betonfieber an, ist Österreich bis 2050 komplett zugepflastert.

Was macht die derzeit noch herrschende Partei? Sie steckt den Kopf in den (Bau-)Sand. In Perchtoldsdorf sagen nur wir, die Perchtoldsdorfer Bürgerliste, laut und deutlich Stopp zur Bauwut.

 

Wir sind die einzige Opposition mit Herz für Umwelt und Ort! Bleiben Sie uns gewogen, bleiben Sie kritisch, nachdenklich, offen und informiert. Gemeinsam für ein liebens- und lebenswertes Perchtoldsdorf!

 

🔎 Ihre Perchtoldsdorfer Bürgerliste (PBL) – Wir bleiben dran!

Fragen oder Hinweise zu diesem Fall? Schreiben Sie uns!


 

 ⚖️ Hinweis: Alle rechtlichen Einschätzungen in diesem Beitrag geben die politische Bewertung der Perchtoldsdorfer Bürgerliste auf Basis der vorliegenden Unterlagen wieder. Verbindliche Rechtsauskünfte erteilen ausschließlich die zuständigen Behörden und Gerichte.

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