Drohen Millionen baden zu gehen?

Zusammenfassung: Harte Fakten zum weichen Wasser: Ein 8-Millionen-Kalkül geht baden 🚰💧

 

Die Gemeinde wollte für unfassbare 8 Millionen Euro eine zentrale Wasserenthärtungsanlage bauen.

 

Die Zeche hätten wir Bürger über eine massive Erhöhung der Wassergebühren zahlen sollen. Doch die Perchtoldsdorfer haben diesem Wahnsinn eine klare Absage erteilt!

 

Der teure Tropfen auf den heißen Stein:

  • Gebühren-Explosion: Die Wassergebühren wären um satte 50 % (ca. 65 Cent netto pro Kubikmeter) gestiegen. Besonders Gartenbesitzer hätten ihre Blumen künftig mit extrem teurem Luxus-Wasser gegossen.
  • Sinnlose Wasserverschwendung: Die Anlage hätte durch den Ausfilterungsprozess 20 % mehr Wasser verbraucht. Dafür hätten extra zwei neue Brunnen geschlagen werden müssen.
  • Der Kalk-Schmäh: Das Wasser wäre weiterhin kalkhaltig gewesen. Kaffeemaschinen hätten trotzdem entkalkt werden müssen und Kalkflecken wären geblieben.

Der Sieg der direkten Demokratie: Die PBL hat im Vorfeld hartnäckig aufgeklärt. Das Ergebnis der Bürgerbefragung war ein Paukenschlag: 66 % der Wähler stimmten mit einem klaren NEIN! > Unser Fazit: Hände weg vom Lebensmittel Wasser! Nein zur Wasserverschwendung auf unsere Kosten!


Alle Details & Hintergründe - Harte Fakten zum weichen Wasser

💧 Harte Fakten zum weichen Wasser: Wie wir das 8-Millionen-Euro-Grab verhinderten

Das Thema Wasserenthärtung war eines der größten Infrastruktur-Experimente der letzten Jahre. Die Marktgemeinde plante die Errichtung einer zentralen Anlage, die zwar weicheres Wasser versprach, aber harte finanzielle Folgen für uns alle gehabt hätte. Durch den Einsatz der Bürgerliste und das klare Votum der Bevölkerung konnte dieser Wahnsinn gestoppt werden! 🛑💸

 

📅 UPDATE AUGUST 2016: Vernünftige Alternativen statt Gebührenschock

Nachdem die zentrale Anlage vom Tisch ist, hat die Marktgemeinde (auf Drängen der Opposition) endlich einen pragmatischen Weg eingeschlagen. In Kooperation mit der Firma SHT und ortsansässigen Installateuren wurden Sonderkonditionen für private Entkalkungsanlagen ausgehandelt.

  • Der Erfolg: BürgerInnen erhalten nun ca. 25 % Preisnachlass auf dezentrale Anlagen.
  • Das Fazit: Wer weiches Wasser will, kann es sich nun günstig selbst einrichten – ohne dass die gesamte Gemeinschaft zwangsbeglückt wird. Und wichtig: Unser Wasser ist qualitativ top – auch mit Kalk! ✅🚿

🗳️ UPDATE DEZEMBER 2015: Ein Triumph der Direkten Demokratie!

Das Ergebnis der Bürgerbefragung liegt vor und ist eine schallende Ohrfeige für die Befürworter der Großanlage:

  • Beteiligung: Von knapp 15.000 Stimmberechtigten nahmen 9.312 teil (eine beeindruckende Quote von über 60 %).
  • Das Votum: 6.095 BürgerInnen (rund 66 %) erteilten der zentralen Wasserenthärtung eine klare Absage!
  • Ja-Stimmen: Nur 3.200 stimmten dafür.

Dieser Erfolg ist ein Meilenstein für Perchtoldsdorf: Die Versendung der Infobroschüre an alle Haushalte und die Möglichkeit der Briefwahl haben gezeigt, dass die Menschen mitentscheiden wollen, wenn es um ihr Geld und ihr Lebensmittel geht. 📬💪

 

📅 UPDATE OKTOBER 2015: 8 Millionen Euro für 20 % Wasserverlust?

Im Vorfeld der Befragung wurden bei einer Info-Veranstaltung die erschreckenden Details des Projekts bekannt, die von der Gemeindeführung gerne kleingeredet wurden:

 

📉 Die harten Fakten:

  1. Gebühren-Hammer: Das Investitionsvolumen von 8 Millionen Euro hätte zu einer Erhöhung der Wassergebühren um 50 % geführt! Das wären 65 Cent netto pro Kubikmeter gewesen. 💸📈
  2. Gartenbesitzer als Draufzahler: Wer seinen Garten gießt, hätte künftig seine Blumen mit sündteurem, enthärtetem Wasser bewässert – ein ökologischer und ökonomischer Unfug.
  3. Wasserverschwendung: Die Anlage (eigentlich eine kleine Fabrik) hätte für den Filterprozess 20 % mehr Rohwasser verbraucht. Dafür hätten zwei neue Brunnen geschlagen werden müssen. 🚰🚜
  4. Lärm & Bauzeit: Drei Jahre Bauzeit für ein lautes Betriebsgebäude inklusive nötiger Lärmschutzmaßnahmen.
  5. Enteignung privater Investitionen: Wer bereits eine private Anlage besaß, hätte diese ohne Kostenersatz deaktivieren müssen. 🛑

Rechtliche und gesundheitliche Bedenken: Wir haben wiederholt darauf hingewiesen: Hartes Wasser beugt manchen Studien nach Herz-Kreislauferkrankungen vor. Zudem kann enthärtetes Wasser alte Kalkablagerungen in den Rohren lösen, was zu Leitungsgebrechen und Verstopfungen im gesamten Ortsnetz führen kann. 🏥🛠️

 

🖋️ Der "Werbeschmäh" entlarvt: Das Wasser wäre auch mit der Anlage nicht kalkfrei gewesen. Kaffeemaschinen hätten weiterhin entkalkt werden müssen und Kalkflecken wären geblieben. Die Gemeinde plante das 8-Millionen-Euro-Projekt, ohne dass der minimale kalkreduzierte Effekt ausreichend kommuniziert wurde.

 

Die Perchtoldsdorfer Bürgerliste sagt Danke: Dieser Sieg gehört Ihnen! Durch Ihre Teilnahme an der Befragung haben Sie Perchtoldsdorf vor einer gigantischen Schuldenfalle und massiver Wasserverschwendung bewahrt.

 

Hände weg vom Lebensmittel Wasser! Gemeinsam für ein leistbares Perchtoldsdorf! 🛑🗳️💧

 

🔎 Ihre Perchtoldsdorfer Bürgerliste (PBL) – Wir bleiben dran!

Fragen oder Hinweise zu diesem Fall? Schreiben Sie uns!


 

 ⚖️ Hinweis: Alle rechtlichen Einschätzungen in diesem Beitrag geben die politische Bewertung der Perchtoldsdorfer Bürgerliste auf Basis der vorliegenden Unterlagen wieder. Verbindliche Rechtsauskünfte erteilen ausschließlich die zuständigen Behörden und Gerichte.


Wasserenthärtungsanlagen Obersiebenbrunn & Drösing


Wasserwerk Perchtoldsdorf