Bahnwahn - Schiene killt Natur! Noch ist der Zug nicht abgefahren!

1,2 Milliarden Kosten - mindestens 7 Jahre Bautätigkeit - Versiegelung von 17.000 Quadratmetern Natur - 200 Kleingärten werden von Meidling bis Mödling planiert - höhere Lärmbelästigung durch Steigerung von 400 auf 600 Züge täglich - Krötenwanderung gefährdet - Lärmschutz nicht ausreichend - Gesundheitsschäden drohen - alarmierende Feinstaubstudie - Bürgermeisterin & Co verweigern Dialog mit kritischen Stimmen - ÖBB setzt sich nicht mit Einwendungen auseinander

Zusammenfassung: ÖBB-Ausbau: Schiene killt Natur – Stoppen wir das Monsterprojekt!🚆🌳

 

Unser aller Einsatz zeigt erste Erfolge!

 

(Anm.: Lila eingefärbte Texte enthalten aufschlussreiche, weiterführende Links.)

 

Die Pläne der ÖBB für den Bahnausbau zwischen Wien-Meidling und Mödling sind ein direkter Angriff auf die Perchtoldsdorfer Natur!

 

Sie bringen Perchtoldsdorf ein Baustellen-Chaos bis 2034!

 

Ein 1,2 Milliarden Euro schweres Monsterprojekt, bei dem der Umweltschutz komplett auf der Strecke bleibt.

 

Es ist auch unrichtig, dass NÖ den geringsten Bodenverbrauch hätte!

 

Was beim "Bahnwahn" auf uns zukommt:

  • Sechs Gleise und Kahlschlag: Auf Höhe der Aspettensiedlung sind unglaubliche sechs Gleise geplant! Warum? Damit Züge, die eigentlich in Liesing enden, dann in Perchtoldsdorf wenden können. Dafür muss genau dort der meiste Wald gerodet werden.
  • Massive Umweltschäden: Der Lebensraum geschützter und seltener Tiere wird rigoros vernichtet. Ein "gemeindeweiser Ausgleich" für die Rodungen ist im städtischen Umfeld laut Gutachten kaum umsetzbar. Das Grün, das einmal weg ist, bleibt weg!
  • Gesundheit in Gefahr: Experten (darunter eine Humanmedizin-Begutachtung) warnen vor massiven Problemen durch Lärm, Erschütterung und verschlechterte Luftqualität. (Anm.: Der Lärmschutz bei unserem Mistplatz ist besser als jener für die Anrainer der Bahn.)
  • Astronomische Kosten: Die Kosten des Umbaus werden aktuell mit 1,2 Milliarden Euro veranschlagt. Das sind fast 100 Millionen Euro für einen einzigen Kilometer!

David gegen Goliath – wir wehren uns! Wir haben gemeinsam mit zwei anderen Bürgerinitiativen offiziell Beschwerde gegen den fehlerhaften UVP-Bescheid beim Bundesverwaltungsgericht eingebracht. Wir fordern echte Lärm- und Naturschutzmaßnahme - und dürfen einen ersten Erfolg vermelden!

 

👇 Jänner 2026: David siegt gegen Goliath! Riesenerfolg vor Gericht ⚖️ Die ÖBB wollten den Umbau des Bahnhofes Liesing starten, bevor die UVP abgeschlossen war (Forderung nach fehlender "aufschiebender Wirkung"). Das Bundesverwaltungsgericht gab uns Recht: Der Umbau ist Teil des Gesamtprojektes! Der Schnellstart wurde gestoppt!

 

Es darf nicht sein, dass die Eisenbahn einfach über unsere Lebensqualität drüberfährt!

 

Wir lassen uns auch von unserer aktuellen Bürgermeisterin nicht den Mund verbieten!

Am 22.06.2022 haben wir die ersten 342 Unterschriften der Bürgermeisterin überreicht.

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Alarmierende Feinstaub-Studie__ServusTV
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Wir lassen nicht zu, dass die Politik Perchtoldsdorf vor den Zug werfen will!

Bilder unserer Aktionen gegen den Bahnwahn sowie der Pressestimmen.


Details, Hintergründe, Chronologie des Irrwitzes auf Schienen

ÖBB-Monsterprojekt: Schiene killt Natur! 🚆🌳

1,4 Milliarden Euro Kosten, mindestens 8 Jahre Bauzeit, die Versiegelung zehntausender Quadratmeter Natur und 600 Züge täglich direkt vor unseren Fenstern. Hier dokumentieren wir lückenlos den Kampf der Perchtoldsdorfer Bürgerliste gegen den Bahnwahn und die Untätigkeit der Politik.

 

🚨 Die nackten Zahlen: Das Daten-Lexikon zum ÖBB-Projekt

Die ÖBB und das Ministerium vernebeln die Fakten. Wir haben das 503-Seiten-Umweltverträglichkeitsgutachten (UV-GA) und alle Stellungnahmen zerpflückt. Hier die schonungslose Wahrheit in Zahlen:

 

💶 Kosten & Steuergeld

🚆 Züge, Taktung & Dimensionen

  • 300 auf über 600 Züge pro Tag: Eine Frequenzsteigerung von fast 50 %!
  • Minuten-Takt: Künftig braust alle 2,5 bis 4 Minuten ein Zug mit bis zu 160 km/h (Ausbauplanung teilweise bis 250 bzw. gestaffelt 120/140/160 km/h) durch unseren Ort. Aber: Nur 6 Züge pro Stunde (10-Minuten-Takt) werden in Perchtoldsdorf auch halten!
  • 19 Güterzüge pro Nacht: Diese sind bis zu einem halben Kilometer (500 m) lang.
  • Maße am Bahnhof: Die neuen S-Bahnen (2x dreiteilig) sind ca. 150 m lang. Der neue Inselbahnsteig wird 160 m lang (optional auf 220 m erweiterbar).
  • Der 6-Gleise-Wahnsinn: Bei der Aspettensiedlung wird die Strecke auf 6 Spuren verbreitert (inkl. Wendegleise mit 220 m Nutzlänge), damit Züge, die in Liesing enden, in Perchtoldsdorf wenden können. Wendezeit in Liesing wäre unter 5 Minuten möglich!

🌳 Naturzerstörung, CO2 & Tiere

  • 29.310 m² (Gesamtrodung Meidling-Mödling): Davon entfallen unfassbare 15.919 m² (54 % = über 2 Fußballfelder!) allein auf Perchtoldsdorf.
  • 0 m² Ersatzpflanzung: Während in Wien Ersatzaufforstungen ausgewiesen sind, gibt es für Perchtoldsdorf keine Angabe. Bei einer gemeindeeigenen Grundstücksreserve von nur 3.000 m² ist der NÖ-Ersatzschlüssel von 1:3 völlig illusorisch.
  • 70 Hektar Bodenverbrauch gesamt, davon 2 Hektar Waldverlust in Perchtoldsdorf.
  • 200 Kleingärten (insgesamt 6,9 ha Gartensiedlungen) werden von Meidling bis Mödling planiert. (Zum Vergleich: Beim Ausbau in Wien-Hietzing sollen 1.000 Bäume fallen).
  • Tierarten: Krötenwanderungen sind gefährdet, EU-geschützte Tierarten verlieren ihren Lebensraum. Fledermaus-Quartiere (Aspettenstr.) sollen angeblich erhalten bleiben. Glyphosat ist seit 2019 verboten – wie die ÖBB die neuen 3,5 bis 4 m breiten, beidseitig geschotterten Bahnbegleitwege pflanzenfrei halten will, bleibt unbeantwortet.
  • 2.700 Tonnen CO2: Das ist die winzige jährliche Einsparung in der Betriebsphase (entspricht dem Fußabdruck von nur 350 Österreichern).

🔊 Lärm, Licht & Erschütterung (Grenzwerte vs. Realität)

  • Dezibel (dB): Laut WHO-Leitlinien (2018) sind max. 54 dB (Tag) und 44 dB (Nacht) gesundheitsverträglich. Die ÖBB hält jedoch 60-65 dB (Tag) und 50-55 dB (Nacht) für „zumutbar“. In der Aspettenstraße 34 kommt es zu einer Mehrbelastung von +6 bis +10 dB!
  • 883 Fenster sind in Perchtoldsdorf explizit von Lärmimmissionen betroffen (namentlich z.B. Mühlgasse 78).
  • Lärmschutzwände (4,20 m Abstand zur Gleisachse): Am Bahnhof P-Dorf wird sie 9 m hoch, am Wirtschaftshof schützt eine 6,5 m hohe Wand den Müll. Aber die massiv betroffenen Anrainer der Vesperkreuzstraße (neuer Bhf Brunn) bekommen eine lächerliche, nur 4 m hohe Wand! Im Kleingarten Mühlgasse 84 gibt es nur 50 m fugendichte Holzverschalung.
  • Lichtverschmutzung: Bahnsteige 100 Lux, 5m hohe Lichtmasten 50 Lux, Park&Ride 20 Lux, Instandhaltung 10 Lux (Zum Vergleich: Ein Fahrradscheinwerfer hat 100 Lux, Xenon 3.200 Lux).
  • 50 m Beweissicherungsstreifen: Hier wird an Gebäuden gemessen (ÖNORM S 9020). Explizit genannte Adressen: Alfred-Merz-Gasse (73, 58/1, 65, 57, 49, 19), Eichendorffgasse 31-33, Robert-Schumann-Gasse 53, Vesperkreuzstraße 43 sowie ältere Häuser wie Aubachstraße 4 und Ketzergasse 261.

🚗 Verkehr, Fahrgäste & Bau-Horror

  • Bauzeit: 8 Jahre (bis 2034) zwischen Liesing und Mödling. In Perchtoldsdorf ("Bauzustand 4") dauert es 2 bis 5 Jahre.
  • Arbeitszeiten: Regelarbeitszeit Mo-Fr 06:00 bis 19:00 Uhr (max. 30 km/h Baustellen-Speed). Die ÖBB behält sich aber Ausnahmen von 19:00 bis 22:00 und Nachtarbeiten von 22:00 bis 06:00 Uhr vor!
  • Totalsperre der Brücke: Die Mühlgassenbrücke wird für 2 Monate gesperrt (Umleitung Ketzergasse). Neue Breite: 3m Rad/Geh + 3m Bus + 6,5m Fahrbahn + 3m Bus + 3m Rad/Geh.
  • Betroffene Schwerverkehrs-Routen (Bauphase): Aspettengasse, Rosenthalgasse, Ketzergasse, Brunner Straße, Mühlgasse, Feldgasse, Aubachstraße, Friedrich-Rückert-Gasse, Maria-Grengg-Gasse, Salitergasse, Vierbatzstraße, Eisenhüttelgasse, Vesperkreuzgasse.
  • Fahrgäste (Prognosen): S-Bahn (25.600 auf 61.000), Regionalzug (41.900 auf 47.000) bis 2035. Mödling: Einstiege von 18.000 auf 22.000. Hetzendorf-Meidling: 63.000. Die angeblich 35.000 neuen Fahrgäste resultieren aus Wohnbauprojekten für 30.000 Menschen in Wien, nicht bei uns! 7.000 PKW-Fahrten sollen auf die Schiene verlagert werden.
  • Park & Ride: In Brunn ("Europabahnhof") entstehen 280 bis 300 PKW-Stellplätze, was 700 zusätzliche Autofahrten pro Tag durch Perchtoldsdorf bedeutet! In P-Dorf (Aspettenstraße) wird die P&R-Anlage sogar verkleinert: Von 62 PKW + 7 Mopeds auf 56 PKW (davon 2 Behinderten-, 2 Familienplätze) + 7 Mopeds (minus 6 PKW-Plätze!).

 Die Chronologie des Widerstands (Aktuellstes zuerst)

👇 Jänner 2026: David siegt gegen Goliath! Riesenerfolg vor Gericht ⚖️ Drei Bürgerinitiativen und zahlreiche Anrainer haben den UVP-Bescheid des Infrastruktur-Ministeriums beeinsprucht. Die ÖBB wollten den Umbau des Bahnhofes Liesing starten, bevor die UVP abgeschlossen war (Forderung nach fehlender "aufschiebender Wirkung"). Das Bundesverwaltungsgericht gab uns Recht: Der Umbau ist Teil des Gesamtprojektes! Der Schnellstart wurde gestoppt!

 

👇 August 2025: Drei Bürgerinitiativen bringen UVP-Beschwerde ein 🛑 Gemeinsam mit BI Wien-Süd (Mag. Sabine Zanetti) und BI gegen Bahnausbau Wien-Meidling-Mödling (RA Univ.Doz. Wolfgang List) hat die BI Bahnausbau Perchtoldsdorf (Gabriele Wladyka) offiziell Beschwerde erhoben. Das Projekt ist als grob gesundheits-, natur-, klima- und lebensraumschädigend zu qualifizieren.

 

👇 UPDATE DEZEMBER 2024: Offener Brief & UVP-Verhandlung 📧

Liebe Anrainerinnen und Anrainer der Südbahn in Perchtoldsdorf!

Vom 16. bis 19. Dezember 2024 fand im Haus der Begegnung in Liesing die entscheidende Verhandlung zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) statt. Die Bürgerliste war die einzige Partei Perchtoldsdorfs, die an allen vier Prozesstagen teilgenommen hat!  Die Pläne der ÖBB bedeuten für unser Perchtoldsdorf:

  • 🛤️ 6 Gleise bei der Aspettensiedlung: Durch eine zweigleisige Wendeanlage für Züge, die in Liesing enden, wird die Strecke hier sechsspurig.
  • 🌳 Zerstörung des Bahndamms: Links und rechts werden 4 Meter breite Bahnbegleitwege (Schotterpisten) gebaut. Der grüne Bahndamm verliert seine Schutzfunktion vor Schall und Feinstaub. 15.919 m² Wald werden in Perchtoldsdorf dauerhaft gerodet – das sind 54 % der Gesamt-Rodungen des Projekts! Ersatzaufforstungen in Perchtoldsdorf? Bisher Fehlanzeige! 🪓🚫
  • 🚉 Der unsinnige Bahnhof „Brunn Europaring“: In der Vesperkreuzgasse soll dieser Bahnhof entstehen, um Pendler von der Autobahn abzufangen. Das dazugehörige Parkhaus für 280 Autos wird uns täglich 700 zusätzliche Autofahrten quer durch Perchtoldsdorf bescheren! 🚗💨 Und das bei einer geplanten Lärmschutzwand von lächerlichen 4 Metern.
  • 🙉 Lärmhölle & Bauchaos: Die ÖBB behält sich vor, während der jahrelangen Bauphase auch nachts zu arbeiten. 883 Fenster sind in Perchtoldsdorf laut Gutachten direkt betroffen. 🔕🏗️

Der Klimaschutz-Schmäh: Die Experten des Klimaschutzministeriums räumten selbst ein, dass in der Betriebsphase nur 2.700 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Das entspricht dem CO2-Fußabdruck von gerade einmal 350 Österreichern! Die Bauphase belastet die Atmosphäre jedoch mit gigantischen Mengen an Treibhausgasen. 💨📉

Wir fordern: Die Überprüfung der Notwendigkeit (Ausweichgleise statt Milliardenausbau!), den Entfall der Wendeanlage (Wende in Liesing dauert unter 5 Min.!), echten Schallschutz nach WHO-Vorgaben und strikten Artenschutz! ⚖️🦉

 

👇 Nov/Dez 2024: Die UVP-Verhandlung & 15 Ignorierte Fakten 🏢 Von 16. bis 19. Dezember 2024 fand die UVP-Verhandlung statt. Die PBL war an allen vier Tagen als einzige Perchtoldsdorfer Partei anwesend! (Bereits am 3. Dez. gab es eine Erörterung). In unserer Ergänzung vom November 2024 deckten wir 15 kapitale Fehler auf – darunter:

  • Die zugesagte Prüfung durch Ministerin Gewessler blieb aus.
  • Alternativen (Einsatz von mehr Doppelstockzügen, Tunnellösung, Auslastung der Pottendorfer Linie für den Güterverkehr) wurden völlig unzureichend geprüft.
  • Lichtverschmutzung im 2,5-Minuten-Takt, Erschütterungen und der "Radschnellweg" wurden in den Gutachten ignoriert oder bagatellisiert. Freizeitlärm in Gärten findet rechtlich nicht einmal Erwähnung (nur Innenräume).

👇 UPDATE NOVEMBER 2024: Verfahrensfehler & das Günstige Gutachten ⚖️

Bundesministerin Leonore Gewessler (Grüne) versprach 2022 eine „umfassende kritische Beurteilung“. Davon ist nichts übrig geblieben. Das vorliegende Umweltverträglichkeitsgutachten (UVG) gleicht einem Persilschein für die ÖBB: 📑🧱

  1. 🔕 Lärm-Richtlinien ignoriert: Die rechtlich verbindlichen Richtlinien (laerminfo.at) wurden nicht angewandt. Tempo 250 km/h und die Zughäufigkeit (alle 2,5 Min.) werden verharmlost.
  2. 📐 Ignorierte Alternativen: Die EU-Verordnung 2024/1679 schreibt vor, Auswirkungen „so weit wie möglich“ zu verringern. Geprüft wurde aber nur das eingereichte Projekt (Dienst nach Vorschrift).
  3. 🚆 Der Doppelstock-Trick: Der Ausbau wird mit Kapazitätsnot begründet. Dabei sind Doppelstockzüge derzeit die Ausnahme. Allein ihr Einsatz könnte den Bedarf um 60 % decken!
  4. ☢️ Gefahrgut & Lichtverschmutzung: Die Gefahr durch Gütertransporte wird ignoriert. Die nächtliche Lichtverschmutzung durch Scheinwerfer im Minutentakt wird komplett unter den Tisch gefallen lassen. 🔦🌑
  5. 🚚 Baustellenverkehr durch unsere Wohnstraßen: Der Schwerverkehr wird über unsere Straßen rollen. Betroffen sind: Aspettengasse, Rosenthalgasse, Ketzergasse, Brunner Straße, Mühlgasse, Feldgasse, Aubachstrasse, Friedrich-Rückert-Gasse, Maria-Grengg-Gasse, Salitergasse, Vierbatzstraße, Eisenhüttelgasse und Vesperkreuzgasse🚧🛑

👇 UPDATE JULI 2024: Sieg der Bürger! 1000 Unterschriften ✍️

 

Drei Bürgerinitiativen (darunter unsere „Initiative Bahnausbau Perchtoldsdorf“) haben jeweils über 1.000 Unterstützer verzeichnet! Anwaltlich vertreten werden wir vom renommierten UVP-Experten Univ.-Doz. Dr. Wolfgang List. ⚖️💼 Die Begeisterung für das Projekt bröckelt massiv. Es zeigt sich: Es geht um 1,2 Milliarden Euro Baugeld, über die sich die Baukonzerne freuen. 🏗️💰

 

👇 UPDATE MAI 2024: Demokratie-Ausschluss & Parkplatz-Chaos 🚫

Offenbar weil wir zu unbequem wurden, hat die Bürgermeisterin die PBL (und die FPÖ) kurzerhand nicht zur Teilnahme am Prüfverfahren eingeladen. Ein Affront gegen unsere Wähler! 😤 Die Sinnlosigkeit zeigt sich auch hier: Da der Ausbau in Mödling endet, profitiert der Fernverkehr nicht. Zudem drohen wegen des Parkpickerls in Liesing rund um unseren Bahnhof künftig massive Parkplatznot und ein Verkehrsinfarkt. 🅿️⚠️

 

👇 UPDATE MÄRZ 2024: Lärmschutz-Farce 🧱

An der Vesperkreuzstraße soll die Lärmschutzwand nur vier Meter hoch werden! Die ÖBB hält tagsüber 65 dB für „zumutbar“ (WHO empfiehlt max. 54 dB). Pikant: Beim Bahnhof Perchtoldsdorf wird eine neun Meter hohe Wand gebaut, und sogar der Mist am Wirtschaftshof wird von einer 6,5 Meter hohen Wand geschützt. Für die Anrainer müssen 4 Meter reichen! 🚮🤨

 

👇 RÜCKBLICK 2022: Der lange Kampf gegen den Konzern ⚔️

Die Wendeanlage & Das ÖBB-Diktat (Okt & Juli 2022): Auf die Frage, warum Rangiergleise ausgerechnet im Wohngebiet Perchtoldsdorf geplant werden, kam die Antwort: „Weil uns da die Grundstücke gehören.“ Der Bahnbegleitweg wird zudem chemisch von Bewuchs freigehalten (Herbizide). 🧪🌿

 

⚖️ Der rechtliche Hebel – Die Gemeinde muss handeln! Für den Umbau der Mühlgassenbrücke (Kostenexplosion von 300.000 auf 1,4 Mio. Euro!) muss der Flächenwidmungsplan geändert werden. Die ÖBB meint zwar: „Wir brauchen keine Widmung“ – doch das ist unser größter Hebel! Spielt die Gemeinde nicht mit, droht ein Enteignungsverfahren. Das verzögert alles massiv.

 

Wir sagen: Keine Umwidmung für die ÖBB! 🛠️🛑

 

🕵️‍♂️ Der Insider packt aus (Juni 2022): Ein pensionierter ÖBB-Fahrdienstleiter schrieb uns: „Es gibt am Frachtenbahnhof Atzgersdorf genug nicht genutzte Gleise (...) Es ist unverfroren, so eine Planung direkt neben ein großes Wohngebiet zu lassen.“ 🚉🗞️

🙇‍♂️ Der Kniefall des Gemeinderats (Juni & Sept 2022): Während Bürgerlisten-Vorsitzende Gabriele Wladyka im Namen der PBL 342 Unterschriften an die Bürgermeisterin übergab, beschlossen ÖVP, SPÖ, Grüne und Neos einen Antrag, der den Ausbau ausdrücklich „begrüßt“.

 

Besonders der grüne (!) Vizebürgermeister Christian Apl wünscht sich auf dem abgeholzten Bahndamm lieber einen asphaltierten Radhighway. 🚩🚲 In Brunn hingegen initiiert die Opposition längst eine Volksbefragung gegen den „Europabahnhof“.

 

Wir machen diesen Kniefall nicht mit. Wir kämpfen für den Erhalt unserer Lebensqualität, für den Lärmschutz und gegen die sinnlose Verschwendung von Steuergeldern! 🛑🗳️💪

 

 Unsere 4 unumstößlichen Forderungen:

  1. Nochmalige Überprüfung der Notwendigkeit dieses 1,4-Milliarden-Euro-Projekts und echte Prüfung von Alternativen (Doppelstockzüge, Pottendorfer Linie). Anm.: Der Laut ORF sollen es 2,4 Milliarden Euro werden ...
  2. Ersatzloser Entfall der Wendeanlage (6 Gleise) in der Aspettensiedlung! Züge können im 6-gleisigen Bahnhof Liesing in unter 5 Minuten wenden.
  3. Maximaler Schallschutz, der den WHO-Empfehlungen entspricht (54 dB/44 dB), 9-Meter-Wände auch im Süden, sowie ein striktes Verbot von Nachtarbeiten.
  4. Strikte Einhaltung des Artenschutzes und Stopp der sinnlosen Bodenversiegelung.
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Beschwerde Bürgerinitiative final (sign
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Bescheidbeschwerde UVP Meidling Mödling
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Edikt Vorhaben „Wien Meidling-Mödling, 4
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Bürgerinitiative Stopp Bahnausbau Percht
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ÖBB Perchtoldsdorf Stellungnahme 2022-11
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