🛑 Das Millionen-Grab: Die Chronik des Marktplatz- und
Hyrtlpark-Wahnsinns
Seit Jahren kämpft die Perchtoldsdorfer Bürgerliste (PBL) gegen Baummord, Bauwut und Bodenversiegelung im Herzen unseres Ortes. Die Umgestaltung des Burgvorplatzes
und die Marktplatz-Pläne der Rathaus-Mehrheit sind ein historisches Mahnmal für Konzeptlosigkeit, grüne Doppelmoral und die Verschwendung von Millionen an Steuergeldern.
Hier ist die lückenlose Chronik unseres Widerstands – für alle, die es ganz genau wissen wollen:
🌳 UPDATE AUGUST 2023: Skurrile Entwicklung im
Wahlkampf
Offenbar ist schon Wahlkampf! Wie sonst ist zu erklären, dass sich die ÖVP – nachdem sie den Park gekillt und für unser aller Geld den Burgvorplatz teuer
verschandelt hat – jetzt allen Ernstes dafür feiern lässt, dass die Bäume in Trögen nun durch Bäume in der Erde ersetzt werden. Sie haben richtig gelesen: Es werden Bäume in die Erde
gesetzt! Was für eine Innovationskraft! Eine schwarz-grüne Meisterleistung, für die es sicher wieder teure Studien gab. Vielleicht kommt auch noch ein Radweg um jeden Baum. Zahlen wird es die
Perchtoldsdorferin bzw. der Perchtoldsdorfer.
Wir haben uns gegen die Rodung gewehrt, das Finanzdesaster aufgezeigt und die Wiederaufforstung gefordert. Die paar Bäumchen in der Erde sind ein reiner Pflanz und
machen die Schändung des Platzes (unter Beteiligung der Grünen!) nicht ungeschehen. Könnte leicht sein, dass die PerchtoldsdorferInnen bei gegebenem Anlass deswegen der einen oder anderen Partei
einen Baum aufstellen werden! 🌲
🌡️ UPDATE JULI/AUGUST 2021: Hitzehölle, 3G-Regeln &
Das Hyrtlhaus
Die Bürgermeisterin (Andrea Kö) ist neu, aber das alte Problem bleibt. Bäume in Trögen einzusperren, ist ein teurer Witz und eine grüne Schande.
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Die Hitzehölle: Man kann über Geschmack streiten (Platten aus Stein oder Beton), aber Fakt ist: Wo es einst grünte, herrscht Grau(en).
Temperatur-Messungen der SPÖ belegen es: Innehalten ist unmöglich. Aus medizinischer Sicht wird dringend abgeraten, auf den als "Bänke" getarnten Plattengrillern zu verweilen. Als
Veranstaltungsplatz ist die Fläche gescheitert (Vespa-Treffen, Rockkonzerte und Wochenmarkt weichen auf den Marktplatz aus).
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Die Klimaschutz-Ohrfeige: Schon 1912 warnte die Waitemate & Kaipara Gazette vor Kohle-Verbrennung, 1986 zeigte das Spiegel-Cover (Ausgabe
33) den Kölner Dom unter Wasser. Für eine Klimaschutzgemeinde und alle Engagierten beim Decarb-Projekt ist der Platz eine Schande! Frau Reißner ("Perchtoldsdorf 4 future",
21.07.2021) forderte zu Recht das Aufbrechen versiegelter Böden.
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Grüne Doppelmoral: Wir leisten uns Insektenhighways und Hochbeete im Begrischpark, aber pflastern das Zentrum zu. Bäumchen auf Rädern (Roll-Tröge) sind
nur praktisch, wenn man die Kosten für Pflege und Schadensbeseitigung ignoriert. In Vöcklabruck brachten die Grünen ein solches Trog-Projekt zu Fall – bei uns winken sie es durch.
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Radikale Lösungen: In aktionistischeren Tagen hätte man einen parteiübergreifenden Platzsturm mit Spitzhacke (unter 3G-Regeln!) vorgeschlagen. Oder
finanziell gedacht: Verkaufen wir die Steinplatten an Architekten für ihr nächstes Projekt! Man könnte sogar über die Haftungsfrage (Regresswege) für diese Bausünde nachdenken.
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Hyrtlhaus-Desaster ("Lernen & Cafe"): Ein teures Konzept einer "Wohlfühlarchitektin", ein innovatives Fenster in der Mauer, teure Sanierungen,
Mehrkosten und permanenter Finanzierungsbedarf. Bleiben soll das Cafe, die Kosten für das Lernprojekt bleiben an der Gemeinde hängen – offenbar war den Initiatoren die Jugendarbeit doch nicht
so wichtig.
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Die Park-Wahrheit: In der Heimatmappe (Berta Bauch, 1983) saßen Besucher im Schatten. SPÖ, FPÖ, Grüne und wir haben das im Wahlkampf angesprochen.
Entfernt die Betonklötze, auf denen man anbrennt! Stellt normale Holzbänke auf (wie jene bunte vor dem Gemeindeamt).
💰 UPDATE DEZEMBER 2019: 600 Unterschriften & 3
Millionen Euro
Da die ÖVP im Verband mit den Grünen den Schuldenberg (aktuell 55 Millionen Euro!) unbeirrt weiter erhöht, haben wir aktiv über 600 Unterschriften gegen die
geheimen Marktplatz-Pläne gesammelt!
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Der Rundschau-Schmäh: Die Machbarkeitsstudie und der Ideenwettbewerb kosteten bereits 57.000 Euro. Die Rundschau pries das Siegerprojekt
als "Kompass für die Zukunft". Wir nennen es eine gefährliche Drohung für mindestens 3 Millionen Euro!
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Die "Stadtlounge": Vor der Pfarre sollen eckige Betonblumenkisten mit Kies und "Sitzbretter ohne Lehne" entstehen.
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Der Fake der Begegnungszone: Um eine 20 km/h Zone zu schaffen, muss man nicht teuer Gehsteige abreißen – CO2-neutrale Bodenmarkierungen und einfache
Schilder reichen völlig aus!
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Unsere Forderung: Sanierung ja, Begrünung ja, aber Stopp der Schuldenpolitik! PDF-Listen können weiterhin bei Gabriele Wladyka, Kunigundbergstraße 11,
abgegeben werden. Wende 2020!
⛲ UPDATE OKT/NOV 2019: Der Anschlag auf den
Leonhardibrunnen & Transparenz-Versagen
Beim Dorfdialog flog das Desaster auf. Bürgermeister Schuster lobte sich für das "Betreubare Wohnen" und den Rathausumbau (zur Erinnerung: die Kosten hatten sich
verdoppelt!), lieferte aber zum Siegerprojekt nur eine Fußnote ab. Wir fanden heraus:
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Der Leseplatz: Schuster wollte den Leonhardibrunnen (seit 1962) für eine teure Lesezone mit "modernen Wasserspielen" opfern. Da der "vermutete
Denkmalschutz" nach § 2 DMSG am 31.12.2009 endete (und 2011 ausgeschieden wurde), wäre das möglich gewesen. Erst als unser Gemeindearchivar Dr. Georg Gatscher-Riedl drohte, sich an das
"künstlerische Gleichgewicht zur Pestsäule" anzuketten, ruderte Schuster zurück.
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Die Kosten-Bombe: Begonnen wurde bei 1,1 Mio. €. Laut Leitfaden des Landes NÖ 2017 (Kosten S.8: 500 €/m², Checkliste S.7, Partizipation S.19) landen wir
bei 7.500 Quadratmetern Fläche bei 3 bis 4 Millionen Euro. Man hat aus der Ohrfeige des Rechnungshofs nichts gelernt.
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Fake News zum Parkplatzverlust: Fünf Jahre zuvor war "Tram on Demand" der Wahlkampfgag, 2019 war es die Umgestaltung. Entgegen der Zusage in der NÖN
("Es darf keinen Parkplatzverlust geben") streicht das Siegerprojekt 24 Parkplätze!
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Der Landesstraßen-Trick: Die Aussage des Bürgermeisters, das Land verbiete Schrägparker auf der Landesstraße, können wir nicht nachvollziehen.
Die Parzelle 2666/15 ist ein schmaler Streifen, der Rest gehört der Gemeinde. Die BH bestätigte: Schrägparker sind nicht verboten!
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Die 53 Transparenzpunkte: Aus 5 Entwürfen wurde im stillen Kämmerlein (für 35.000 €) ein Sieger gekürt. Kein Wunder, dass wir nur 53 von 100 möglichen
Transparenzpunkten bekommen haben. Und die Grünen stimmten als einzige Oppositionspartei im unsäglichen Paarlauf mit den Schwarzen (oder Türkisen?) für neue Schulden!
🕳️ UPDATE 2019 & 2017: Archäologie-Risiko, Ramschläden
& 85 % Ablehnung
Die Pläne der Gemeinde für eine Begegnungszone sind nicht nur teuer, sondern gefährlich und ungewollt.
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März 2019 (Brot und Spiele): Das Projekt wurde 2017 von der Tagesordnung genommen (Fakt 1), ein 35.000 € Wettbewerb beauftragt (Fakt 2), obwohl kein Geld
da ist (Fakt 3). Die Zentral-Behübschung, der Hyrtlhaus-Umbau (ein Vegan-Cafe genau am Bedarf vorbei) und das Betreute Wohnen riechen nach reiner Beschönigungs-Semantik und Taktik vor den
Wahlen.
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Das Hohlraum-Risiko (Nov 2017): Beim Amtshausumbau verdoppelten sich die Kosten wegen "Hohlräumen". Laut dem Buch Jüdisches Leben in
Perchtoldsdorf (S. 69) liegen unter dem Marktplatz (Nr. 6-12) die mittelalterlichen Keller der Großkellerei Adolf Reich (später Paul Fischer, 1849). Archäologische Notgrabungen würden das
Budget endgültig sprengen!
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Container-Klassen statt Luxus (Sept 2017): Statt 2 Mio. Euro für konzeptlose Behübschung auszugeben, sollte die Gemeinde dringendere Aufgaben erledigen
(z.B. weg mit den Container-Klassen!). Städte bauen Begegnungszonen bereits zurück, weil sie sich nicht rechnen.
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Die 4 Fakten der Begegnungszone (Juni 2017): 1. Wohnungsmieten geraten unter Druck. 2. Die Verkehrssituation senkt Geschäftsmieten. 3. Kaufkraft sinkt
durch Änderung des Publikums. 4. Klein-Gastronomie im Aufwind. Fazit: Das Hochpreisparadies im Zentrum endet, Ramschläden und Imbissbuden rücken nach. Der Verkehr wird (wie in den
Nebengassen der Mariahilferstraße, vom selben Studienautor!) in unsere Wohnstraßen wie die Wiener Straße verdrängt. Wir fordern: Begegnungszone auf Probe!
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85,4 % sagen NEIN (Dez/Juni 2017): Eine NÖN-Umfrage zeigte überwältigende Ablehnung. Wir fordern Volksbefragungen für Großprojekte (wie es sich bei der
Wasserenthärtungsanlage bewährt hat!).
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Der Treppenwitz der Park-Definition: Schon am 09.12.2009 wurde vom Gemeinderat beschlossen: "Die bestehenden Bäume - Föhren und Rotbuche - sind zu
berücksichtigen und durch Bodeneinstrahler zu akzentuieren." Passiert ist das Gegenteil. Für 600.000 Euro wurde der Vorplatz betoniert. Laut Wikipedia dient ein Park der "Verschönerung
und Erholung". Die grauslich-graue Wüste (im Flächenwidmungsplan in Hellgrün als "Grünland-Parkanlage" markiert) erfüllt das nicht!
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Mai 2017: Erste Einblicke zur 22.000 € Machbarkeitsstudie ("Idee") auf dem Mobilitäts-Blog (30.11.2016).
Die Position der Bürgerliste: Geld für notwendige Sanierungen – JA! Für konzeptlose Behübschung – NEIN! Wir fordern die Begrünung des Burgvorplatzes, den
Stopp der Schuldenpolitik und echte Bürgerbeteiligung! 💪🏛️🌿
🔎 Ihre Perchtoldsdorfer Bürgerliste (PBL) – Wir bleiben
dran!
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⚖️ Hinweis: Alle rechtlichen Einschätzungen in
diesem Beitrag geben die politische Bewertung der Perchtoldsdorfer Bürgerliste auf Basis der vorliegenden Unterlagen wieder. Verbindliche Rechtsauskünfte erteilen ausschließlich die zuständigen
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