Juni 2026:
Die Asfinag plant, die A 21 zwischen Brunn und Gießhübl zu verbreitern und einen Pannenstreifen sowie einen Begleitweg zu errichten.
Dazu brauchen sie Grundflächen für Retentionsbecken. Die Gemeinde - in vorauseilendem Gehorsam - will der Asfinag daher Grundstücke verkaufen, und zwar in der Vierbatzstraße und an den Zuckermanteln (siehe NÖN blau markiert).
Der Erlös, insgesamt 287.000 Euro, ist minimal, da es sich um Grünland handelt.
Der Begleitweg soll am derzeit noch grün bewachsenen Damm entstehen, die Flächen gehörten das Asfinag. Also bald ist dort alles Grüne weg. (Blaue Linie)
Dieser Weg soll dazu dienen, dass Einsatzfahrzeuge besser dazukönnen, wenn was passiert. Meist handelt es sich um hängengeblieben LKW und das nur im Winter. Vielleicht wäre es sinnvoller, die LKW vorher auf Fahrtauglichkeit zu kontrollieren statt hier großflächige Bodenversiegelungen zu starten.
Die Bürgerliste wird dem Grundverkauf an die Asfinag jedenfalls nicht zustimmen. Dass man in Zeiten wie diesen immer noch auf Autobahnausbau setzt, ist sehr zu hinterfragen.
Und wo bleibt das Argument der Bahnausbaubefürworter, die ständig sagen: "Bahn statt Autobahn"? Jetzt wird offenbar beides ausgebaut und auf der Strecke bleiben die Umwelt und unsere Lebensqualität.
Update Juni 2026 zu Sebastian Kneippgasse 3:
Missstandsfestellung vom Volksanwalt
Flächenwidmungs- und Bebauungsplanänderung ohne Grundlagenforschung und Gemeinderatsbeschluss
Sehr geehrte Damen und Herren,
bezüglich des Bauvorhabens in der Sebastian-Kneipp-Gasse 3 (zehn Wohnungen, viergeschossig in einer Einfamilienhaussiedlung) hat sich eine Anrainerin, Frau Mag. Ursula Weismann, an die Volksanwaltschaft gewendet.
Nach Einsichtnahme in alle Unterlagen – darunter die nicht beschlossenen Pläne aus dem Jahr 1992 sowie die geplante, aber nicht erfolgte Rückwidmung 2020 – hat die Volksanwaltschaft nun Missstände in der Verwaltung der Marktgemeinde Perchtoldsdorf festgestellt (siehe Anhang).
Die Frau Bürgermeisterin bemüht sich laufend, nach außen den Eindruck zu erwecken, als würde unsere Verwaltung fehlerfrei funktionieren. Kürzlich meinte sie sogar, es sei schwierig gegen ein Verwaltungsverfahren eine Demonstrationen abzuhalten.
Statt jedoch um lückenlose Aufklärung bemüht zu sein und Fehler der Vergangenheit zu korrigieren, werden meine Bemühungen, Anrainer in Bauverfahren zu unterstützen, systematisch erschwert. So musste ich auf die (fehlerhaften) Flächenwidmungspläne für die Sebastian-Kneipp-Gasse 3 zwei Monate (!) warten.
Da der Gemeindevorstand das Projekt Sebastian-Kneipp-Gasse 3 am 11. März 2026 bewilligt hat, haben mehrere Anrainer Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht (LVwG) erhoben und die Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung beantragt. Dies wurde leider abgelehnt, weshalb der Bauwerber theoretisch mit den Bauarbeiten beginnen könnte. Allerdings trägt er dabei ein massives wirtschaftliches Risiko: Sollte der Bescheid in den folgenden Instanzen (VwGH/VfGH) behoben werden, müsste er den Neubau wieder abreißen.
Derzeit werden keine Wohnungen zum Verkauf oder zur Miete angeboten, und es ist sehr wahrscheinlich, dass vorerst nicht gebaut wird.
Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Wladyka
0699 123 33 751
🏗️ Megaprojekt Hochstraße 90: Demo der Anrainer – und was wirklich dahintersteckt - 18 Wohnungen auf grüner Wiese, Gehweg wurde Aufschließungsstraße, Bebauungsplanänderung ohne Grundlagenforschung
Update Juni 2026
🙏 Danke für Ihr Kommen – und Ihren Mut!
Zahlreiche Anrainerinnen und Anrainer haben am 23.05.2026 unmissverständlich Stellung bezogen: Nein zu 18 Wohnungen auf der Fahnenparzelle Hochstraße 90! 🛑
Auch die Gemeinderäte Toni Plessl (Bewegung der Generationen) und Martha Günzl (Grüne) kamen, um das Anliegen der Bevölkerung zu unterstützen. Die PBL sagt: Danke für Ihren Einsatz! 👏
📅 Was passiert als Nächstes?
Der Gemeindevorstand entscheidet voraussichtlich im Herbst 2026 über die Baubewilligung.
⚠️ Wichtig zu wissen: Das Verfahren wird direkt in der II. Instanz (Gemeindevorstand) abgehandelt – die I. Instanz (Bürgermeisterin) wird dabei übersprungen. Der entscheidende Nachteil für Anrainerinnen und Anrainer: Eingelegte Rechtsmittel haben dadurch keine aufschiebende Wirkung. Das bedeutet: Gebaut werden könnte, noch bevor alle rechtlichen Fragen geklärt sind.
⚖️ Die rechtlichen Knackpunkte im Überblick
🚫 Schliefweg: Zu schmal für eine Aufschließung?
Die geplante Ausfahrt führt über den Schliefweg – an seiner schmalsten Stelle lediglich 2,62 Meter breit. Nach den RVS-Richtlinien (Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen) sowie dem NÖ Raumordnungsgesetz dürfte eine solche Wegbreite für die Aufschließung eines Wohnbauprojekts dieser Dimension nicht ausreichen.
Pikant: Im Bebauungsplan war dieser Weg ursprünglich mit einer punktierten Linie als reiner Gehweg gekennzeichnet – diese Linie ist irgendwann verschwunden. 🕵️ Die zuständigen Stellen suchen derzeit nach den entsprechenden Unterlagen. Wir auch.
📌 Dass das Nachbargebäude Nr. 88 diese Ausfahrt historisch nutzt, begründet kein Recht für ein Neuprojekt dieser Größenordnung.
📜 Servitut bei Hochstraße 92: Gilt es auch für 18 Wohnungen?
Der Anrainer Hochstraße 92 besitzt ein Servitut (Wegerecht), das laut Kaufvertrag ursprünglich für ein Einfamilienhaus vereinbart wurde. Ob dieses Servitut auch die Zufahrt für ein 18-Wohnungen-Projekt abdeckt, ist rechtlich ungeklärt und muss im Verfahren zwingend geprüft werden. 🔍
📐 Zweite Baufluchtlinie: Woher kommt sie – und warum?
Im Bebauungsplan 2009 wurde eine zweite Baufluchtlinie eingezeichnet, die erst die Bebauung des hinteren Grundstücksteils (ca. 500 m²) ermöglicht. Diese Linie wurde offenbar ohne bislang vorgelegte Grundlagenforschung eingetragen.
Die PBL hat das Bauamt bereits um Aushebung der entsprechenden Unterlagen ersucht. 📋 Sollte sich herausstellen, dass die Baufluchtlinie rechtswidrig eingetragen wurde, wäre der einzige Weg eine Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof (VfGH) zwecks Verordnungsprüfung – genau das planen die Anrainerinnen und Anrainer.
⚠️ Eine solche Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung. Theoretisch könnte der Bauträger VIVRE GmbH also bereits zu bauen beginnen – und müsste im schlimmsten Fall wieder abreißen. Ein Risiko, das wohl auch für ihn kalkulierbar sein sollte.
🚚 Baustellenlogistik: Wie soll das überhaupt funktionieren?
Die schmale, lang gestreckte Fahnenparzelle als Baustellenzufahrt für schwere LKW und Baumaschinen? Vollkommen ungeklärt. 🤷 Diese praktische Frage allein müsste jeden seriösen Bauantrag ins Wanken bringen.
🏠 Fahnenparzellen und der Geist des Bebauungsplans 1992
Im Jahr 1992 galt noch die klare planerische Intention: Fahnenparzellen sind für Ein- oder Zweifamilienhäuser vorgesehen. Ein Bau mit 18 Wohnungen sprengt diesen Rahmen bei weitem – und wirft die Frage auf, ob der Bebauungsplan 2009 diesem Grundsatz widerspricht.
💬 Die Position der PBL
Die Perchtoldsdorfer Bürgerliste steht klar an der Seite der Anrainerinnen und Anrainer. Wir fordern:
✅ Vollständige Offenlegung aller relevanten Bebauungsplan-Unterlagen (Schliefweg-Kennzeichnung, Baufluchtlinien-Begründung) ✅ Rechtliche Klärung des Servituts bei Hochstraße 92 vor jeder Entscheidung ✅ Keine Baubewilligung, solange offene Rechtsfragen ungeklärt sind ✅ Transparenz über den geplanten Verfahrensweg (Warum II. Instanz direkt?)
🔎 Ihre Perchtoldsdorfer Bürgerliste (PBL) – Wir bleiben dran!
Haben Sie Fragen oder Hinweise zu diesem Projekt? Schreiben Sie uns!
April 2026: Nach 50 Jahren Provisorien kam über Nacht die Schließung - droht jetzt ein teures Aus?
Die PBL kämpft seit Jahrzehnten für unseren Ort gegen Verdichtung & Versiegelung!
Themen: Megaprojekt in Hochstraße / KUZ & der Kaugummi / Knalleffekt in der Sebastian-Kneipp-Gasse / Chaos um Ambros Rieder Gasse / Bausünde Ketzergasse / neuer Marktplatz - teures Chaos / Baummord - der Hofer wars's / Bürgerspitalsgarten weg - Trinkwasser bedroht / Bausünde Beatrixgasse / Hotspot Hochstraße / alter Perchtoldsdorfer Bahnhof - Betreutes Wohnen / Sonnbergviertel in Gefahr / Tigerwurth ist furt / Hyrtlhaus - teure Heilung / Wienergasse wird Manhattan / Schul-Campus-Schmäh / Carport-Trick / Bahnbrücke - Kosten entgleisen / Amtshaus - doppelt und nichts / Wasserenthärtung
März 2026: Ein klassischer Fall von Perchtoldsdorfer Planlosigkeit
Drei Szenarien – je nachdem, welches Tilgungstempo zugrunde gelegt wird.
Tilgung wie zwischen Höhepunkt 2010 und Tiefpunkt 2022: 1.702.248 €/Jahr
Zieldatum: ~ Anfang 2068 – also etwa zur Lebensmitte heutiger Volksschulkinder.
Tilgung wie 2008 → 2022 (14 Jahre Durchschnitt): 962.049 €/Jahr
Zieldatum: ~ Anfang 2100 – heutige Babys werden das nicht erleben.
Statt Abbau wächst die Belastung um +4.873.131 €/Jahr
Die Drift seit 2022 ist +4,9 Mio €/Jahr – im Best-Case-Szenario müsste die Gemeinde stattdessen 1,7 Mio €/Jahr abbauen.
Wir sind ab sofort für Sie auch unter www.pbl.at und www.pbl.team erreichbar!
Jänner 2026: Ein historischer erster Riesenerfolg für die Bürgerinitiativen und Anrainer bei der UVP zum gigantischen ÖBB-Bahnausbau Meidling–Mödling!
Jänner 2026: Der Skandal zieht weite Kreise! Wir decken auf, wie Bau-Spekulanten Gesetzeslücken von 1992 nutzen wollen. Die wahren Hintergründe bei diesem Flächenwidmungsplan-Krimi lassen einen fassungslos zurück.
November 2025: Große Aufregung im Rathaus! Wenn es um fette Gehaltserhöhungen für Spitzenverdiener geht und wichtige Unterlagen erst kurz vor der Sitzung auf den Tisch geknallt werden, spielen wir nicht mit. Die gesamte Opposition verließ aus Protest den Saal.
Update Februar 2025: Die Türkisen haben sich mit den Pinken geeinigt! Im Februar 2025 wurde das neue Koalitionspapier präsentiert. Schon jetzt steht fest: An dieser örtlichen Variante der „Zuckerl-Koalition“ werden wir Perchtoldsdorfer uns die nächsten fünf Jahre die Zähne ausbeißen. Dieses Papier papierlt uns alle!
⏳ Februar 2025: Der Brandbrief von PBL-Chefin Gabriele Wladyka ✉️
ÖVP und NEOS haben einen Koalitionsvertrag ausgehandelt, der für unseren Ort absolut nichts Gutes verheißt: Man will, dass noch mehr gebaut wird! Alle Bemühungen der Bürgerliste in den letzten Jahren, die Betonwut endlich einzuschränken, könnten nun mit einem Schlag zunichte gemacht werden.
Die fatalen Punkte des Vertrags im schonungslosen Faktencheck:
👇 1. Beton-Wut & Der erfundene „Ortskernmanager“ 🏗️
👇 2. Die Profiteure: Wer braucht teure Bauträgerwohnungen? 💶 Die Kernfrage, wozu wir in Perchtoldsdorf noch mehr teure Bauträgerwohnungen brauchen, haben die NEOS bis heute nicht beantwortet.
👇 3. Ausverkauf der Heimat: „Nicht betriebsnotwendiges Vermögen“ 🏷️ Diese eiskalte Formulierung direkt aus dem Koalitionsvertrag zeigt, was ÖVP und NEOS wirklich von unserer schönen Gemeinde halten.
👇 4. Wortbruch beim Parkplatz Hochstraße / Krautgasse 🚗 Noch vor der Wahl hat Wolfgang Hussian (ÖVP) den Anrainern hoch und heilig versprochen: „Der Parkplatz bleibt!“ * Kaum ist die Wahl geschlagen, steht der Parkplatz wieder zur Diskussion. Warum? Weil die NEOS bekanntlich genau dort ihr umstrittenes „Zukunftshaus“ hinbetonieren wollen.
✊ Unser Fazit: Mit vereinten Kräften gegen das Schlimmste!
Aus den süßen ÖVP-NEOS-Wahlzuckerln wurden für die Bürger saure Drops. Die Bürgerliste wird in den nächsten fünf Jahren leider wieder jede Menge zu tun haben. Aber wir versprechen Euch: Mit Eurer Unterstützung werden wir kämpfen, um das Schlimmste für Perchtoldsdorf abzuwenden!
Für UNSERE MitbürgerInnen:
Mitspracherecht bei Gestaltung und Verkehr
bedarfsorientierte Nahversorgung statt Konzern-Ödnis
Integration statt reflexartiger Ausgrenzung
Dorfdialog statt Monolog
Für UNSER Perchtoldsdorf:
Wahrung des Dorfcharakters
sanfte Weiterentwicklung statt Vorstadtghetto
Kontrollinstanz gegen Bauspekulanten
Transparenz statt Proporz
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