Update April 2026: Vom undichten Dach bei der Eröffnung bis zur überfallsartigen Schließung im Jubiläumsjahr. Ein Drama in vielen Akten über Wanderklassen, zu kurze Fluchtstiegen und teure Gutachten, deren Ergebnisse uns trotz mehrfacher Urgenz nicht vorgelegt werden. Wir fassen die unglaubliche Chronologie für Sie zusammen – von heute zurück bis zu den feuchten Anfängen. 🕵️♂️🔍
🔮 Wie geht es nun weiter? Die Millionenfrage und unsere Vorschläge Das KUZ ist dicht, die Nutzer sind ausgeflogen. (Besonders erfreulich: Das THEO Theater hat in Brunn eine gute Bleibe gefunden! 👏)
Was nun? Die Bürgerliste hält fest: Es darf KEIN EURO mehr in das Kulturzentrum fließen!
Beim Florianitag betonte die Bürgermeisterin die Bedeutung von Gemeinsamkeit, wir sollten jetzt „alle an einem Strang ziehen“. 👉 Die Antwort der PBL: JA, gerne! An dem Strang, der das Kulturzentrum umreißt! Aber ganz sicher nicht am Geldverschwendungsstrang, der seitens der ÖVP schon wieder angedacht wird.
💡 Unser Vorschlag: Geld sinnvoll umverteilen! Der Betrieb des Kulturzentrums kostete uns pro Jahr mindestens 250.000 Euro. Dieses Geld könnte ab sofort anderweitig viel besser eingesetzt werden: Man könnte z. B. die Mietpreise für die Burg massiv senken, sodass es sich wieder mehr Veranstalter leisten können und die Auslastung steigt. Aktuell finden nicht einmal mehr die „Gartenfreunde“ statt und die Sommerspiele wackeln wohl auch. Der größenwahnsinnige Ausbau der Burg ist leider „in die Hose“ gegangen – genau, wie wir es damals prophezeit haben! Dass man durch überhöhte Preise automatisch mehr Einnahmen lukriert, ist eine Milchmädchenrechnung, die nicht aufgeht (das sieht man leider auch beim Bad bzw. der Sauna).
👉 Der Plan der Bürgerliste für die Bücherei: Unsere Bibliothek zieht in den Kindergarten Hochstraße, sobald dieser frei wird. Die Gemeinde zahlt für dieses Gebäude ohnehin nur lächerliche 12.000 Euro Miete pro Jahr – eine pragmatische, günstige Lösung! 📚✅
Und was künftige Bauprojekte angeht: Die Bürgerliste fordert, endlich den historischen Knappenhopf zu sanieren!🏰Ein wunderschönes Gebäude, das leider viel zu lange vernachlässigt wurde - anstatt Millionen in ein Gebäude zu pumpen, das wohl nicht mehr wirtschaftlich zu sanieren ist.
⏳ Die Chronologie des KUZ-Murks
📅 15. April 2026: Die späte Erkenntnis – Wir brauchen ein Konzept! 💡
Die Bürgermeisterin informiert den Gemeinderat in ihrer Mitteilung vom 15. April 2026: „Nach Vorliegen der endgültigen Gutachten bleibt das Kulturzentrum geschlossen."
Nun soll „nach Abstimmung mit allen Fraktionen, ein Brandschutzkonzept beauftragt" werden — erst nach dessen Vorliegen kann entschieden werden, ob eine Sanierung sinnvoll und finanzierbar ist.
Ein Brandschutzkonzept beauftragen, nachdem man das Haus wegen massiver Sicherheitsbedenken über Nacht räumen musste? Das nennen wir vorausschauende Planung! 🐢 Wir bleiben für Sie dran und werden ganz genau hinsehen, was uns dieses „neue Konzept" nach dem Desaster kosten wird. 👀
📅 16. März 2026: Die Schließung und die offenen Fragen 🛑
Laut Mitteilung der Gemeindeführung wurden bei einer routinemäßigen Begehung erhebliche Brandschutz- und Sicherheitsmängel festgestellt. Ein externer Sachverständiger bestätigte diese Mängel. Das KUZ musste daher am 16. März 2026 vollständig geschlossen werden. 🔒
Die Allgemeine Sonderschule (ASO) wird zur Wanderklasse degradiert 🎒, plötzlich steht sogar der Bau einer Containerschule 🏗️ im Raum. Wie es zu dieser plötzlichen Schließung kommen konnte, wurde bislang von der Gemeindeführung nicht öffentlich erklärt — und ist für uns schwer nachvollziehbar.
👉 Die Bürgerliste fragt nach: Hier klafft eine riesige Logik-Lücke ❓ — und wir fordern Aufklärung über beide Szenarien:
Entweder waren die brandschutztechnischen Mängel seit längerer Zeit bekannt — dann stellt sich die Frage, warum nicht früher reagiert wurde. Oder die akute Gefahr entstand tatsächlich erst kürzlich — dann stellt sich die Frage, wie das trotz laufender Kontrollen möglich war.
Wir fordern die sofortige Übermittlung aller Brandschutzprotokolle. (Warum? Lesen Sie weiter 👇)
📅 2020 bis 2024: Teures Management und intransparente Protokolle 💶📄
Jetzt wird es absurd 🤯. An Geld und Personal hat es wirklich nicht gemangelt:
💼 Bereits im Gemeinderat vom 11. Dezember 2019 wurde das Facility Management für Burg und Kulturzentrum an Siemens Gebäudemanagement vergeben, befristet bis 31. Dezember 2030 — zu jährlichen Kosten von 82.700 Euro. Seit 15. Dezember 2022 ist APLEONA in diesen Vertrag eingetreten und für dessen Erfüllung verantwortlich.
🔍 Zusätzlich wurde APLEONA mit 1. Jänner 2024 beauftragt, die „bestehenden brandschutz- und fluchtwegrelevanten Pläne zu prüfen und einen laufend zu aktualisierenden Status quo herzustellen" (laut Vertragsänderung vom 20.12.2019, wirksam ab 01.01.2024).
Die AN stellt für die Standorte Burg Perchtoldsdorf und Kulturzentrum Perchtoldsdorf einen Brandschutzbeauftragten zum Sonderpreis von insgesamt EUR 3.500,- zzgl. der gesetzlichen USt. pro Jahr zur Verfügung. Die Kalkulation des Gesamtpreises für diese hinzukommende Leistung erfolgte durch die von der AN vorgenommene fachkundige Schätzung des Aufwandes pro Objekt, wobei hierbei mit 2 Stunden pro Monat für das Kulturzentrum und 3 Stunden pro Monat für die Burg Perchtoldsdorf gerechnet wurde. Mit 01.01.2024 werden die vorhandenen brandschutzrelevanten Pläne (Brandschutz- und Fluchtwegspläne) durch die AN gesichtet, um einen aktuellen Status Quo herzustellen, der sodann laufend aktualisiert wird.
🏢 Und in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres 2022 wurde zusätzlich eine eigene Abteilung „Controlling und Gebäudemanagement" samt Abteilungsleitung eingerichtet — Kostenpunkt: rund 130.000 Euro im Jahr.
👉 Die Bürgerliste zieht Bilanz: Wir haben also seit Jahren ein eng geknüpftes und kostspieliges Kontroll- und Managementsystem — und trotzdem wurde bei einer routinemäßigen Begehung im März 2026 eine sofortige Totalschließung notwendig. Wie das möglich ist, ist für uns nicht erklärbar. 🤷
❓ Welche Mängel hat APLEONA in den monatlichen Begehungen seit Jänner 2024 dokumentiert — und welche Maßnahmen wurden daraufhin veranlasst oder unterlassen? Was genau wurde in diesen insgesamt 48 Stunden seit Jänner 2024 dokumentiert - und wo ist diese Dokumentation?
📋 Wir haben die entsprechenden Protokolle bei der Frau Bürgermeisterin mehrfach urgiert — bislang liegen uns allerdings keine Unterlagen vor! Wir fordern die vollständige Offenlegung aller Brandschutzprotokolle seit Jänner 2024: Nur so lässt sich feststellen, ob und wann Handlungsbedarf bekannt war. Volle Transparenz sieht anders aus! 📣
📅 1991 bis 1999: Die Millionen-Sanierung und die zu kurze Stiege 🪜
Schon in den 90er-Jahren war klar: Der Festsaal im 2. Stock (für 500 Personen! 😱) hatte weder einen Lift noch eine Fluchtstiege. 1991 kam der Lift, 1994 ein Sanierungskonzept.
Die Bürgerliste stimmte schon damals dagegen und forderte den Abbruch, da dieses architektonische Sorgenkind ohnehin kaum sinnvoll zu retten war. Wir sollten Recht behalten: Ab 1999 wurde saniert. Kosten: satte 61,9 Millionen Schilling 💸. Das unfassbare Ergebnis? Die dringend nötige Fluchtstiege wurde ein Geschoß zu tief angesetzt. 📐 Ein Treppenwitz der Architekturgeschichte! 🤦
Offenbar hat man sich über die Jahre damit arrangiert — bis es nicht mehr möglich war. 🤷
📅 26. Juni 1976: Der Architekt, der Kaugummi und die Gitarre 🎸🍬
Genau vor 50 Jahren wurde das KUZ eröffnet. Schon damals war die Optik umstritten und das Gebäude offenbar alles andere als optimal konzipiert. Die damalige Kultur-Lady Heidi Stift berichtete — wie von PBL-Gründerin Dr. Herta Kunerth in ihrem Buch festgehalten:
„Als es einem Musiker bei der Eröffnungsfeier auf seine Gitarre tröpfelte, verklebte der Architekt die undichte Stelle auf der Saaldecke mit Kaugummi."
🍬 Ein Kaugummi, der symbolisch für Jahrzehnte KUZ-Verwaltung steht: Es wurde geflickt, geklebt und vertagt — bis das Gebäude nun endgültig geschlossen werden musste. War das KUZ von Anfang an ein Murks?
🔎 Ihre Perchtoldsdorfer Bürgerliste (PBL) – Wir bleiben dran und fordern Aufklärung!
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⚖️ Hinweis: Alle rechtlichen Einschätzungen in diesem Beitrag geben die politische Bewertung der Perchtoldsdorfer Bürgerliste auf Basis der vorliegenden Unterlagen wieder. Verbindliche Rechtsauskünfte erteilen ausschließlich die zuständigen Behörden und Gerichte.
