Amtshaus-Umbau - Kosten-Verdoppelung - aus 1 mach 2!

🏛️💸 Amtshaus-Umbau: Aus 1 mach 2 – Die wundersame Kosten-Verdoppelung!

 

Wenn die Gemeinde Perchtoldsdorf baut, können sich die Steuerzahler auf eines verlassen: Es wird teurer als geplant. Der Umbau des historischen Amtshauses ist ein weiteres Paradebeispiel für katastrophales Projektmanagement und mangelnde Transparenz. Aus einer ursprünglich veranschlagten Million wurden ohne ausreichende öffentliche Debatte knapp zwei Millionen Euro! 🛑📈

 

Hier ist die Chronik dieses Finanz-Desasters:

 

📅 UPDATE JUNI 2018 (mit Nachtrag bis JÄNNER 2019): Der Teufelskreis der Intransparenz

Seltsamerweise gibt es bis heute keinen klärenden Bericht des Prüfungsausschusses! Die eklatante Erhöhung der Umbaukosten bleibt völlig intransparent im Dunkeln.

 

Die rechtliche und politische Farce: In TOP 23 (Bericht des Prüfungsausschusses) der Gemeinderatssitzung vom 26.06.2018 fand sich lediglich die zahnlose „Empfehlung“ des Prüfungsausschusses an den Gemeinderat – in seiner Funktion als Generalversammlung der gemeindeeigenen Perchtoldsdorfer Immobilien GmbH (PIG) –, die Kostenabweichungen doch bitte zu erheben.

 

Man schiebt sich die Verantwortung also einfach gegenseitig im Kreis zu! Der Teufelskreis schließt sich, niemand ist schuld, und alles bleibt unklar. Perchtoldsdorf hat sein Prädikat „halbtransparent“ einmal mehr eindrucksvoll bestätigt! 🙈🙉🙊

Bürgermeister Martin Schuster hatte zwar im September 2017 noch angekündigt, er werde den Prüfungsausschuss bitten, sich die Sache anzusehen. Passiert ist – Stand Jänner 2019 (!) – exakt gar nichts.

 

📅 UPDATE SEPTEMBER 2017: Das Ausreden-Bingo der Baubehörde

Die zeitliche Entwicklung der Kosten ist ein Offenbarungseid für jede Projektplanung:

  • Juni 2015: Man geht von Kosten in der Höhe von 1 Million Euro aus.
  • Mitte 2016: Die Kosten klettern bereits auf 1,3 Millionen Euro.
  • September 2017: Wir stehen bei knapp 2 Millionen Euro! 💸

Die absurden Ausreden für die Kostenexplosion: Als Gründe für die Verdoppelung wurden der Öffentlichkeit präsentiert: „nicht planbare Geschehnisse“, „aufgefundene Hohlräume“, „Denkmalschutzauflagen“ und – besonders zynisch – „spannende Altbauarbeiten“.

 

Unser Faktencheck dazu: Was bitte hat man bei einem historischen Gebäude aus dem Jahre 1883 denn anderes erwartet als Altbauarbeiten und Denkmalschutz?! 🏰🤦‍♂️ Einer solchen Erwartung hätte man im Budget von Anfang an zwingend Rechnung tragen müssen. Das ist das kleine Einmaleins der Bauplanung! Warum wurde zum Beispiel der Boden im Innenhof nicht vorab auf Hohlräume untersucht, bevor man Millionenbudgets schnürt?

 

Ein derartiger finanzieller Blindflug auf Kosten der Bürger ist inakzeptabel.

(Detail am Rande: Über die architektonische Gestaltung des neuen "Vorplatzes" lässt sich nach wie vor trefflich streiten – aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, über verschwendetes Steuergeld hingegen sehr wohl!) 🛑🧱

 

🔎 Ihre Perchtoldsdorfer Bürgerliste (PBL) – Wir bleiben dran!

Fragen oder Hinweise zu diesem Fall? Schreiben Sie uns!


 

 ⚖️ Hinweis: Alle rechtlichen Einschätzungen in diesem Beitrag geben die politische Bewertung der Perchtoldsdorfer Bürgerliste auf Basis der vorliegenden Unterlagen wieder. Verbindliche Rechtsauskünfte erteilen ausschließlich die zuständigen Behörden und Gerichte.