Unter der Rubrik "Turmgucker" liefern wir Ihnen - aktualisiert in unregelmäßigen Abständen - einerseits einen Ausschnitt über jene Aufgaben, deren sich die Perchtoldsdorfer Bürgerliste - bei manchen Projekten gemeinsam mit Vertretern unserer politischen Mitbewerbern - annimmt, andererseits aber auch Stellungnahmen zu aktuellen (gesellschafts-)politischen Themen. Auch für Ihre Anliegen sind wir offen - bitte kontaktieren Sie uns!


Aktion - "Wär' doch schad' drum ..."

Ab sofort startet die Aktion "Wär doch schad drum..." in Perchtoldsdorf. 56 Gastronomie-Betriebe erhalten von der Gemeinde ein Starter-Set an umweltfreundlichen, wiederverwendbaren Lebensmittelverpackungs-material. Ziel ist es dadurch den Einsatz von Plastik-Einweggeschirr, Alufolie und auch die Verschwendung von Lebensmittel zu reduzieren.

(März 2019)



Sieht so Naturschutz aus?

Update Juni 2017:

Der Newsletter der SPÖ-Perchtoldsdorf greift hier einen Sachverhalt auf, der über die Parteigrenzen hinaus interessant ist.

Wir zitieren wie folgt: "Im Bebauungsplan der Gemeinde Perchtoldsdorf wird für die Fläche F7 am Tirolerhof gegenüber der Wüstenrotstraße festgelegt, dass die unterschiedlichen örtlichen Bewirtschaftungsweisen im Interesse des Landschaftsbildes sowie des Biotop- und Naturschutzes beibehalten werden sollen. In dieser Fläche, die auch im Natura 2000 Schutzgebiet liegt, sollen besonders gefährdete oder seltene Tier- und Pflanzenarten durch ausreichenden Gebietsschutz erhalten werden."

 

Wie das mit dem dort errichteten Assistenzhundezentrum zusammen passen soll, ist ein Mysterium. Oder braucht es für funktionierenden Naturschutz bereits Hundestaffeln?


Herabfallender Deckenverputz verletzt zwei Hort-Kinder

Update Juni 2017:

Angesprochen auf den Stand der Untersuchungen erklärte der Obmann der Volksschulgemeinde, Wolfgang Hussian, dass es sich hier um einen Bereich der Decke handelt, der (noch) nicht saniert, also im über 100 Jahre alten Originalzustand ist.

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Update Mai 2017:

Wie bekannt wurde durch herabfallenden Deckenverputz zwei Kinder verletzt. Der Obmann der Volksschulgemeinde, Wolfgang Hussian meinte gegenüber der Tageszeitung Kurier, dass wohl der Haftverbund nachgelassen habe. Die Betondecke sei vor zehn Jahren saniert worden; dass es damals Ausführungsfehler gegeben habe, könne man nicht ausschließen. Die Suche nach den Ursachen dauert an.


Deutsch für Flüchtlinge

Update November 2016:

Einige Anfragen über unsere Website bezogen sich auf Hilfestellung bei Deutschkursen und den Kriterien der ÖSD-Zertifizierung. Hier finden Sie Unterrichtsmaterialien der Caritas-Akademie sowie  Anforderungen für den Erwerbe des "Österreichischen Sprachdiplom Deutsch".


THEO - Wir fahren nach P'dorf!

Update Oktober 2016:

Die Politik ist ja oft ein Theater, wankt gar trunken zwischen Trag- und Komödie - aber seit 10.11.2016 hat Perchtoldsdof ein wirkliches, also so ein echtes und so richtiges Theater: das Kinder- und Jugendtheater THEO, ins Leben gerufen von Schauspielerin und Regisseurin Birgit Oswald. Danke und viel Erfolg! Manche machen sich einen Karl - wir eben einen THEO ;-)

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Wieviele sind es wirklich?

Update Oktober 2016:

Interessante Aufstellung der UNHCR über Anzahl und Herkunftsländer der Flüchtlinge.

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Bundeskanzler Kern schafft Pressefoyer ab

Update August 2016:

Statt Kommunikation gibt es nur noch Information - und das auch nur nach "größeren Entscheidungen", denn der kernige New-Dealer will sich dem "Hunderennen" nicht stellen.

 

Moment: Hat er Journalisten soeben als Hunde bezeichnet?! Was Herr Wolf wohl dazu sagen wird? Und wer bestimmt, was "größere Entscheidungen" sind? Im Kern ist das einfach ein ganz, ganz schlechter Stil. Das ist ja fast so, als würde jemand ihm gestellte Fragen nicht beantworten ...


Selbst ist die Bürgerin / der Bürger

Update August 2016:

Gerne werden Bürgerinitiativen und ihre MitarbeiterInnen als Querulanten und Verhinderer abgetan. - Lächerlichmachen der Andersdenkenden ist eben oft alles, was bleibt, wenn eigene politische Visionen fehlen und der Mut zu Verantwortung und Veränderung im Parteifilz hängenbleibt. Nicht nur in Perchtoldsdorf nehmen daher BürgerInnen ihre Angelegenheiten selbst in die Hand. In den bisher erfassten sechs Bundesländern gibt es 296 Bürgerlisten; diese stellen 1.004 Mandate in den Gemeinderäten - und 30 Bürgermeister!


Wrabetz wieder gewählt

Update August 2016:

Und somit auch die Erhöhung der Zwangsgebühren um ca € 30 je Haushalt - ein sattes Plus von € 60 Mio!

Aber die Wahl war nicht politisch (O-Ton Wrabetz).

 

Entlarvend ein Ausschnitt aus dem Interview mit Hoscher und Wrabetz (geführt von KURIER-Redakteur Philipp Wilhelmer):

"Halten Sie beide es für glaubwürdig, dass der ORF entpolitisiert ist?"

Peinliches Schweigen von beiden.

Hoscher: "An wen geht die Frage?"

"An Sie beide."

Hoscher: "Kein Kommentar."

 

Daher: Nein zum roten Machterhalt und zur Fortsetzung des Parteiengemauschels - nur die Serie Lindenstraße läuft schon länger. Ich sehe da schwarz! Mittlerweile positioniert sich auch Neos-Chef Strolz gegen eine Gebührenerhöhung und fordert eine Reformgruppe unter Beteiligung aller Parlamentsparteien bis Oktober 2016. Seiner drastischen Forderung "der Stiftungsrat gehört weg" (Standard, 28.08.2016) schenken wir insofern keinen Glauben, als der Vertreter der Neos im Stiftungsrat, Hans Peter Haselsteiner für Wrabetz stimmte ...


Bahnhof für großes Kino

Update Juli 2016:

Wie cool ist das denn! Filmdreh beim alten Perchtoldsdorfer Bahnhof.

 


Nein zu TTIP und CETA - Fair- statt Freihandel

Update Juni 2018:

Dank der blauen Umfaller kommt CETA doch!

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Update November 2016:

CETA und mögliche Folgen - hier eine interessante und aufschlussreiche Studie zur ökonomischen Bewertung der prognostizieren Effekte des EU-Kanada-Freihandelsabkommens.

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Update September 2016:

TTIP, CETA - Volksbegehren wird Ende Jänner (23.01.-30.01.2017) zur Eintragung aufliegen (so Innenminister Wolfgang Sobotka): Eintragungsberechtigt sind alle österreichischen Staatsbürger, die im Inland ihre Hauptwohnsitz haben und am letzten Tag des Eintragungszeitraumes des 16. Lebensjahr vollendet haben.

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Update September 2016:

Morgendämmerung in der Regierungsspitze: Monatelang hat man Kritiker dieser sogenannten Freihandelsabkommen als Verhinderer und Phantasten verunglimpft! Das wird sich jetzt wohl ändern, nachdem Kern und Mitterlehner eine Kurswende vollzogen und recht deutliche Worte in dieser Sache gefunden haben. So war von Bundeskanzler Kern zu hören: „Diese Freihandelsabkommen bringen unter dem Deckmantel des Freihandels in Wahrheit eine massive Machtverschiebung zugunsten global agierender Konzerne und zulasten der demokratischen Mitbestimmung, der demokratischen Politik, das ist ein grundsätzlicher Webfehler", man müsse  sich darauf konzentrieren, „dass demokratische Mitbestimmung bei der Gestaltung unserer Wirtschaft möglich bleibt und dass wir nicht die Machtverhältnisse zugunsten globaler Konzerne verschieben.“ Vizekanzler Mitterlehner stimmte dem deutschen Wirtschaftsministers Gabriel zu, wonach das transatlantische Freihandelsabkommen de facto gescheitert sei.

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Update Juli 2016:

TTIP wird unter Zeitdruck verhandelt - so nachzulesen ua auf orf.at. Mit anderen Worten: Jene, die sich von diesem Teufels-Pakt einen Vorteil versprechen, üben auf andere - die im besten Fall nichts davon haben werden - Druck aus und verteilen leere Versprechungen, um diese anderen letzten Endes zu übervorteilen. Greenpeace stellte Unterlagen aus der 14. Verhandlungsrunde online, wonach beim Zugang zu Netzen nicht zwischen Energiearten unterschieden werden soll. So kann zum Beispiel der in Deutschland geltende Einspeisevorrang für erneuerbare Energie gekippt werden. Wir Österreicher sehen einer "strahlenden" Zukunft entgegen. Und CETA ist um nichts besser. Werden Sie daher bitte aktiv und unterschreiben Sie jetzt.

 

CETA, TTIP & Co wollen die Welt verändern - aber wer sind die wahren Nutznießer? Nachzulesen in "Der Unfreihandel – Die heimliche Herrschaft von Konzernen und Kanzleien" - eine kritische Abhandlung der Journalistin Petra Pinzler.

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Update Mai 2016:

Den Befürwortern ist offenbar jedes Mittel zur Information vulgo Gehirnwäsche recht. Wie sonst lässt es sich erklären, dass - laut Medienberichten - an zumindest einer Schule die Jubelbroschüre der EU-Kommission verteilt wurde? Ganz fies: Gegenmeinungen werden als Mythen abgetan. Hallo? Nicht wir Kritiker, sondern Ihr seid die Märchenerzähler! Angeblich soll es uns durch das Freihandelsabkommen besser gehen. Das war schon ein beliebtes Argument für NAFTA - und es erwies sich für Millionen von Menschen als Irrtum. Dreist-zynische Stellungnahme von Michael Shifter vom Forschungsinstitut Inter-American Dialogue: "Das Abkommen hat zwar nicht das Armutsproblem in Mexiko gelöst, aber das war auch niemals die Idee." Was war dann die Idee? Ach ja, dass Reichtum und Einfluss einiger weniger Big Player zementiert, ja ausgebaut werden. Diese Allmachtsfantasien finden sich auch gleich zu Beginn des TTIP-Folders, wenn es dort heißt, dass Europa seinen "Einfluss in der Welt erhalten", weiter unten dann sogar "steigern muss".

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Update April 2016:

Wenn das Abkommen uns so viele Vorteile bringen soll - warum gibt es dann geheime Verhandlungen? Die gebetsmühlenartig beschworenen Vorteile eines Freihandelsabkommens - man hat sie bei NAFTA gesehen: 1,3 Millionen bäuerliche Betriebe in Mexico machten dicht. Unternehmen aus den USA verlegte ihre Produktionsstätten nach Mexico - weil dort nicht nur billiger, sondern auch abseits gewerkschaftlicher Regelungen produziert werdern konnte. Mit den negativen Auswirkungen konfrontiert erwiderte Joy Olson vom Forschungsinstitut Washington Office on Latin America: "Bei jedem Handelsabkommen gibt es Gewinner und Verlierer". Das ist Zynismus pur! Es wird also mit Verlierern gerechnet!

 

Daher: Fairhandelsabkommen statt Freihandelsabkommen!


New Deal - aber im Kern nichts Neues

Update Juni 2016:

Es ist in Perchtoldsdorf nicht immer einfach, Informationen (zeitgerecht) zu erhalten. Weinseligkeit schlägt so manches Mal Transparenz. Fairerweise aber ist zu sagen, dass sich auch die große Politik in Geheimniskrämerei gefällt. So passt es zB gut in das "neue" alte Bild, dass nach vollmundiger Ankündigung eines öffentlichen Hearings für den neuen ORF-Generaldirektor nun doch hinter verschlossenen Türen die Kandidaten ihre jeweiligen Ideen präsentieren dürfen. Wenn wundert es da, dass Österreich in Sachen Informationsfreiheit Schlusslicht ist. Daher weg mit dem Amtsgeheimnis, her mit dem Informationsfreiheitsgesetz!


Innenraumsanierung unserer Pfarrkirche

Update August 2017:

Die Innenraumsanierung wurde rechtzeitig abgeschlossen - dem Festgottesdienst am 10.09.2017 um 09:00 Uhr mit Kardinal Dr. Schönborn (und unter Mitwirkung der Chöre der Pfarrgemeinde) steht somit nichts mehr im Wege. Im Anschluss daran wird im Pfarrhofgarten der "Augustinikirtag" gefeiert.

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Update Mai 2016:

Im Rahmen der Info-Veranstaltung am 30.05.2016 wurden Zeitplan und Kosten präsentiert. Demnach sollen die Arbeiten rechtzeitig zur 800-Jahr-Feier im Herbst 2017 abgeschlossen sein. Die dafür nötigen € 700.000,-- sollen teilweise durch (nicht-)rückzahlbare Darlehen (erste Zusagen gibt es bereits), teilweise durch Spenden (hier ist noch die Großzügigkeit der PerchtoldsdorferInnen gefordert) aufgebracht werden.


Integrationsleitbild Perchtoldsdorf

Update April 2016:

Seit Dezember 2014 werden in unserer Gemeinde geflüchtete Menschen von Einzelpersonen oder Gruppen (zB "Flüchtlingswerke Perchtoldsdorf", Pfarre Perchtoldsdorf ua) betreut. Um die Qualität der mittlerweile rund 100 neuen PerchtoldsdorferInnen nachhaltig abzusichern und eine gedeihliche Entwicklung des Zusammenlebens zu definieren bzw zu fördern, wird ein Integrationsleitbild erarbeitet. Auf Seiten der Marktgemeinde Perchtoldsdorf wurde der Sozial- und Gesundheitsausschuss (Leitung gfGR Andrea Kö) als Projektteam nominiert, ergänzt um MitarbeiterInnen der Flüchtlingsinitiativen.


Einigkeit macht stark

Update Februar 2016:

Es geht zwar hier nicht um Perchtoldsdorf - es ist aber ein leuchtendes Beispiel dafür, was man gemeinsam erreichen kann: Eine starke Gemeinde schafft alle(s): Mals im Obervinschgau - Waterloo für Giftkonzerne


Flüchtlingsnetzwerk Perchtoldsdorf

Update September 2015:

Es freut uns berichten zu dürfen, dass die von Inge Schedler ins Leben gerufene Initiative "Flüchtlingsnetzwerk Perchtoldsdorf" von einer fünfköpfigen Experten-Jury zur Integrationsgemeinde 2015 gewählt wurde.

 

Wir gratulieren allen MitarbeiterInnen und danken herzlich für den vorbildlichen Einsatz!

 

Bitte helfen Sie auch weiterhin, entweder durch persönlichen Einsatz bzw Sachspenden (mitmachen@fluechtlingsnetzwerk.at) oder durch Geldspenden (Spendenkonto: Hilfe in Perchtoldsdorf, IBAN: AT97 53100 08155 003325).